SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 26,30 € | 499,73 € |
| 3 | 52,60 € | 473,43 € |
Das SKF Vierpunktlager QJ220 N2MA/C3 mit den Maßen 100x180x34 mm ist für axiale Lastaufnahme in beiden Richtungen und erhöhte C3-Lagerluft ausgelegt.
Das Vierpunktlager QJ220 N2MA/C3 von SKF ist ein radiales Wälzlager mit geteiltem Innenring, das beidseitig hohe Axialkräfte bei schmaler axialer Baubreite aufnimmt. Mit einer Bohrung von 100 mm, einem Außendurchmesser von 180 mm und einer Breite von 34 mm eignet sich diese offene Ausführung für geschmierte Lagerstellen im Maschinenbau. Ein geführter Messingkäfig hält die Wälzkörper stabil auf ihrer Bahn, während die Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) eine normgerechte Maßgenauigkeit im Betrieb unterstützt.
Das Vierpunktlager QJ220 N2MA/C3 kommt vor allem dort zum Einsatz, wo überwiegend axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und der axiale Bauraum für zweireihige Schrägkugellager begrenzt ist. Typische Einsatzbereiche sind Lagerungen mit wechselnden Axialkräften sowie kombinierte Lageranordnungen, bei denen ein separates Radiallager die Querkräfte aufnimmt und das Vierpunktlager rein als axiales Führungslager dient.
Durch die geteilte Innenringkonstruktion lässt sich das Lager separat montieren, was die Handhabung bei engen Gehäuseverhältnissen erleichtert.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, den Außenring mittels Passstiften im Gehäuse gegen unerwünschtes Verdrehen zu sichern. Das ist besonders vorteilhaft, wenn das Vierpunktlager mit radialem Gehäusespiel montiert wird. Die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 kompensiert betriebsbedingte Wärmeausdehnungen im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad und trägt zu einem reibungsarmen Lauf unter thermischer Belastung bei.
Ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das durch seine Laufbahngeometrie axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Die Ausführung von SKF besitzt einen stabilen Messingkäfig, zwei Haltenuten am Außenring und bietet durch die offene Bauform flexible Schmiermöglichkeiten im Gehäuse.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser (Bohrung) von 100 mm, einen Außendurchmesser von 180 mm sowie eine axiale Gesamtbreite von 34 mm. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für Wälzlager dieser Baugröße.
Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring nehmen Sicherungsstifte des Gehäuses auf. Dadurch lässt sich der Außenring formschlüssig gegen Mitdrehen sichern, was insbesondere bei radial freigestelltem Einbau als reines Axiallager wichtig ist.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radialluft gegenüber der Normalausführung. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen von Welle und Gehäuse im Betrieb aus und beugt inneren Verspannungen der Wälzkörper vor.
Das Lager ist für einen Betriebsbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Innerhalb dieser thermischen Spanne behalten der Werkstoff und der Messingkäfig ihre Formstabilität bei passender Schmierstoffauswahl.
Der geteilte Innenring ermöglicht das Einfüllen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern für hohe axiale Tragfähigkeit. Zudem lassen sich Außenring mit Kugelkränzen und die beiden Innenringhälften bei der Montage getrennt voneinander auf die Welle aufbringen.
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