FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 167,38 € | 3.180,21 € |
| 3 | 334,76 € | 3.012,83 € |
Das Vierpunktlager QJ338 -N2-MPA von FAG nimmt bei Abmessungen von 190x400x78 mm hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ338 -N2-MPA ist ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das gezielt für überwiegend axiale Belastungen konstruiert wurde. Durch die Geometrie der Laufbahnen stützt das Wälzlager beidseitig gerichtete Axialkräfte ab und benötigt dabei weniger axialen Bauraum als zwei separate Lagerungen. Bei dieser Ausführung von FAG Wälzlager führt ein Messingkäfig die Wälzkörper. Mit normalen Toleranzen nach P0/ABEC 1 fügt sich die offene Einheit in anspruchsvolle Industrieanwendungen ein.
Konstrukteure setzen dieses Großlager vor allem dort ein, wo Axialkräfte in wechselnder Richtung auftreten und der Einbauraum in Längsrichtung begrenzt ist. Typische Einsatzorte finden sich in Industriegetrieben, im allgemeinen Maschinenbau sowie bei kombinierten Lagerungsanordnungen. Häufig arbeitet das Lager als reines Axiallager im Verbund mit einem separaten Radiallager. In diesem Fall erhält der Außenring ein definiertes radiales Spiel im Gehäuse, sodass die gesamte Radiallast vom benachbarten Lager aufgenommen wird.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer großen Anzahl an Kugeln und vereinfacht die Montage. Außenring mit Kugelkranz und die Innenringhälften lassen sich getrennt montieren. Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung im Lagergehäuse. Passende Stifte greifen in diese Nuten ein und verhindern ein Wandern des Außenrings. Da das Lager ungedichtet läuft und für Temperaturen von -30 bis +200 Grad ausgelegt ist, stimmen Anwender die Schmierstoffauswahl auf diese Umgebung ab.
Als Radial-Kugellager mit Vierpunktkontakt und geteiltem Innenring nimmt diese Ausführung hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei geringer axialer Baubreite auf. Die Konstruktion von FAG verfügt über einen geführten Messingkäfig sowie Haltenuten im Außenring und bietet normale Radiallagerluft.
Mit 190 mm Innendurchmesser, 400 mm Außendurchmesser und 78 mm Breite bestimmt das Lager den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Gefertigt wird die Ausführung in der normalen Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1.
Über zwei um 180 Grad versetzte Nuten an der Stirnseite des Außenrings lässt sich eine mechanische Verdrehsicherung im Gehäuse realisieren. Wenn das Lager mit Gehäusespiel montiert wird, greifen Sicherungsstifte ein und hindern den Außenring am Mitdrehen während des Betriebs.
Durch den geteilten Innenring lassen sich mehr Wälzkörper in die Laufbahn einbringen als bei einem einteiligen Innenring. Zudem ist das Lager dadurch zerlegbar, was den Ein- und Ausbau erleichtert, da Außenring und Innenringhälften separat gefügt werden können.
Ausgelegt ist das Bauteil für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius. Die Eignung für diese thermischen Bedingungen hängt im laufenden Betrieb jedoch maßgeblich von der Wahl des Schmierstoffs ab, da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt.
Da das Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung anwendungsbezogen mit Öl oder Fett über die Gehäusekonstruktion. Externe Dichtungen an den Gehäusedeckeln schützen die Laufbahnen und den Messingkäfig vor eindringenden Partikeln oder Feuchtigkeit.
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