SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 29,99 € | 569,89 € |
| 3 | 59,99 € | 539,89 € |
Das Vierpunktlager QJ319 N2MA/C2L von SKF bietet mit 95 mm Bohrung und geteiltem Innenring eine präzise axiale Führung auf engem Bauraum.
Dieses Wälzlager von SKF nimmt als einreihiges Schrägkugellager axiale Belastungen in beiden Richtungen auf. Mit den Hauptabmessungen von 95 mm Innendurchmesser, 200 mm Außendurchmesser sowie 45 mm Breite eignet sich das offene Lager für Konstruktionen mit geringer axialer Baubreite. Die geteilte Ausführung des Innenrings ermöglicht die Bestückung mit zahlreichen Wälzkörpern. Ein geführter Messingkäfig hält die Kugeln auf Abstand und ist für den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Typische Einsatzbereiche umfassen Lagerungsstellen mit vorherrschenden Axialkräften in beiden Richtungen bei begrenztem axialem Bauraum. Die Bauform fungiert dabei vorrangig als reines Axiallager neben einer separaten Radiallagerung. Durch den definierten Berührungswinkel der Kugeln führt die Konstruktion Wellen in beiden Axialrichtungen mit eng begrenztem Spiel. Zudem erleichtert der geteilte Innenring den Einbau, da Außenring mit Kugelkranz und die Innenringhälften nacheinander montiert werden können.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Diese Nuten nehmen Passstifte auf und wirken einem Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse bei wechselnden Lasten entgegen. Die Ausführung C2L weist eine verringerte Radiallagerluft auf, die in der unteren Hälfte des C2-Bereichs liegt. Diese enge Lagerluft begünstigt eine exakte Führung der Welle, erfordert jedoch eine sorgfältige Abstimmung der Gehäusepassungen bei Erwärmung im Betrieb.
Ein Vierpunktlager entspricht im Grundaufbau einem einreihigen Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Die Laufbahnen sind so geformt, dass die Kugeln Innen- und Außenring unter Last an definierten Punkten berühren. Dadurch nimmt die Einheit beidseitig gerichtete Axialkräfte bei geringer axialer Baubreite auf.
Mit einer Bohrung von 95 mm, einem Außendurchmesser von 200 mm und einer Breite von 45 mm weist die Ausführung Standardmaße auf. Sie entspricht der Toleranzklasse P0 beziehungsweise ABEC 1 und ist als offene Bauform ohne integrierte Dichtung für externe Gehäuseschmierung gefertigt.
C2L kennzeichnet eine reduzierte Radiallagerluft in der unteren Hälfte des genormten Toleranzbereichs C2. Diese Auslegung hält das Radial- und Axialspiel eng begrenzt. Konstruktionen nutzen diese Variante bevorzugt für Anwendungen mit Anforderungen an eine spielfreie oder spielarme Wellenführung.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten mit dem Kürzel N2 dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Wenn das Vierpunktlager axial freigestellt oder mit losem Sitz verbaut ist, wirken Sicherungsstifte in diesen Nuten dem Wandern oder Mitdrehen des Außenrings während des Betriebs entgegen.
Der Massivkäfig aus Messing zeichnet sich durch Festigkeit und Unempfindlichkeit gegenüber Schmierstoffzusätzen aus. Er führt die Wälzkörper bei thermischer Beanspruchung und ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad ausgelegt.
Vierpunktlager sind prinzipbedingt nicht für den Ausgleich von Winkelfehlern ausgelegt. Schiefstellungen zwischen Innen- und Außenring führen zu Kantenspannungen und ungleichmäßiger Lastverteilung. Die exakte fluchtende Ausrichtung von Gehäuse und Welle ist daher Voraussetzung für den Betrieb.
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