SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 6,66 € | 126,58 € |
| 20 | 13,33 € | 119,91 € |
Das Vierpunktlager QJ304 N2MA/C2L von SKF nimmt mit den Maßen 20x52x15 mm beidseitige Axialkräfte bei geringem Bauraumbedarf auf.
Das Vierpunktlager QJ304 N2MA/C2L ist ein offenes Wälzlager mit 20 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite. Die Konstruktion basiert auf einem geteilten Innenring und nimmt axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Ausgestattet mit einem Messingkäfig und gefertigt nach Toleranzklasse P0 (ABEC 1), eignet sich das Lager für präzise Wellenführungen. Das Fabrikat SKF deckt einen Temperatureinsatz von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses Lager nimmt vorrangig hohe axiale Kräfte bei wechselnder Wirkrichtung auf und benötigt wenig axialen Einbauraum. Typische Einsatzorte finden sich in Lagerungsanordnungen, bei denen das Vierpunktlager als reines Axiallager neben separaten Radiallagern fungiert. Durch den geteilten Innenring lässt sich die Baueinheit nicht selbsthaltend montieren, wodurch Außenring und Innenringhälften schrittweise in Gehäuse und auf Wellen eingepasst werden können. Da keine integrierte Dichtung vorhanden ist, dient die Gehäusekonstruktion dem Schutz und der Schmierstoffhaltung.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring fixieren das Wälzlager gegen Verdrehen im umgebenden Gehäuse. Die Angabe C2L definiert eine gezielt verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte der C2-Klasse. Dieses verringerte Radialspiel unterstützt eine enge Wellenführung und reduziert axiale Bewegungsspielräume. Der geführte Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil durch die Laufbahnen, wodurch das Lager auch bei dynamischen Belastungswechseln geführt bleibt.
Konstruktiv verfügt die Bauart über einen geteilten Innenring und vier Kontaktpunkte zwischen Kugeln und Laufbahnen. Diese Geometrie erlaubt die Aufnahme von Axialkräften aus zwei Richtungen in einem schmalen Bauraum. Das Bauteil ist nicht selbsthaltend aufgebaut, wodurch sich Innenringe und Außenring separat montieren lassen.
Mit 20 mm Bohrungsdurchmesser, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite weist das Lager standardisierte Hauptabmessungen auf. Diese Maße und die Fertigung nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 ermöglichen den passgenauen Einbau in definierte Lagersitze.
Zwei um 180 Grad gegenüberliegende Nuten im Außenring dienen der formschlüssigen Verdrehsicherung im Lagergehäuse. Passstifte oder Halteelemente greifen in diese Aussparungen ein und verhindern, dass der Außenring bei rein axialem Kraftfluss und radialem Gehäusespiel im Sitz mitwandert.
Die Kennzeichnung C2L beschreibt eine reduzierte Radiallagerluft in der unteren Bandbreite der Toleranzklasse C2. Das Lager weist somit ein geringeres Radialspiel als die Normalausführung auf. Dies trägt zu einer engen Führung der gelagerten Welle bei und minimiert das axiale Spiel.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine werksseitigen Dichtscheiben. Für den laufenden Betrieb ist die Lagerstelle über die Gehäusekonstruktion abzudichten und mit Schmierfett oder Schmieröl zu versorgen. Der thermische Einsatzbereich erstreckt sich von -30 bis +150 Grad.
Verbaut ist ein massiver Käfig aus Messing (MA). Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit sowie Unempfindlichkeit gegenüber vielen Schmierstoffen. Sie führen die Wälzkörper auch bei raschen Beschleunigungen und dynamischen Lastrichtungswechseln formstabil.
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