SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 20 | 17,52 € | 157,72 € |
Das Vierpunktlager QJ211 N2MA/C2L von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 55x100x21 mm hohe Axialkräfte in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ211 N2MA/C2L ist ein offenes, einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Durch diese Bauform nimmt das Wälzlager Axiallasten in beiden Richtungen auf und benötigt dabei weniger axialen Bauraum als zwei getrennte Einzellager. Ein Messingkäfig führt die Wälzkörper zwischen den Laufbahnen. Mit einem zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad eignet sich diese SKF-Ausführung für anspruchsvolle thermische Einsatzbedingungen im Maschinenbau.
Konstruktiv kommt dieses Lager vorwiegend bei Lagerungsfällen zum Einsatz, bei denen reine oder überwiegende Axialkräfte auftreten. Häufig fungiert das Bauteil als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager, das die Querkräfte aufnimmt. Typische Einsatzfelder sind Lagerungsanordnungen mit hoher Axialbelastung. Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen dazu, ein Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse zu hemmen, wenn dieser mit radialem Spiel verbaut wird.
Die Angabe C2L kennzeichnet eine verringerte Radiallagerluft in der unteren Hälfte des C2-Bereichs. Diese enge Lagerluft dient der exakten Führung der Welle bei geringem Betriebsspiel. Der geteilte Innenring ermöglicht die Unterbringung einer hohen Kugelanzahl, was die axiale Belastbarkeit steigert. Zudem erleichtert diese Bauart die Montage, da Außenring und Innenringhälften separat montiert werden können. Die Normaltoleranz entspricht der Klasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Ein einreihiges Radial-Kugellager mit geteiltem Innenring, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Durch die Laufbahngeometrie berühren die Kugeln die Ringe unter einem definierten Winkel. Das Bauteil verfügt über die Hauptabmessungen 55 mm Bohrung, 100 mm Außendurchmesser sowie 21 mm Breite und ist als offenes Lager ausgeführt.
Das Lager besitzt zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Wird das Lager als reines Axiallager eingesetzt, erhält der Außenring im Gehäuse radiales Spiel. Passende Passstifte im Gehäuse greifen in diese Nuten ein und sichern den Außenring gegen Wandern oder Mitdrehen während des Betriebs.
C2L bezeichnet eine eingeengte Radiallagerluft, die in der unteren Hälfte der C2-Toleranzklasse liegt. Sie ist damit geringer als die normale Standard-Lagerluft. Diese Ausführung dient Anwendungen, die eine besonders spielfreie Führung erfordern oder bei denen betriebsbedingte Erwärmungen die Lagerluft nicht unzulässig verringern.
In dieser Ausführung führt ein Messingkäfig die Wälzkörper. Messingkäfige bieten eine hohe mechanische Festigkeit und zeichnen sich durch gute Notlaufeigenschaften aus. Sie bewähren sich insbesondere bei höheren Drehzahlen sowie bei Schwingungen oder thermischen Beanspruchungen bis zur oberen Einsatzgrenze von 150 Grad.
Das Wälzlager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtungen handelt, müssen Schmierstoffauswahl und Gehäuseabdichtung exakt auf die vorliegende Betriebstemperatur und die Umgebungsbedingungen abgestimmt werden.
Dank des geteilten Innenrings ist das Lager nicht selbsthaltend aufgebaut. Außenring samt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich getrennt voneinander auf Welle und Gehäuse montieren. Wichtig ist, dass beide Innenringhälften im Betrieb axial fest gegeneinander verspannt werden, um die vorgesehene Funktion zu ermöglichen.
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