FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 149,10 € | 2.832,97 € |
| 3 | 298,21 € | 2.683,86 € |
Das Vierpunktlager QJ244 -N2-MPA-C3 von FAG bietet mit 220x400x65 mm hohe axiale Belastbarkeit in beiden Richtungen bei schmaler Bauweise.
Das Vierpunktlager QJ244 -N2-MPA-C3 ist ein einreihiges Wälzlager von FAG mit geteiltem Innenring. Durch den Kontakt an vier Punkten nimmt diese Bauform beidseitig wirkende Axialkräfte bei geringem axialem Platzbedarf auf. Dieses offene Lager verfügt über die Maße 220 mm Bohrung, 400 mm Außendurchmesser und 65 mm Breite. Ausgestattet mit einem Messingkäfig eignet sich das Lager für Getriebe und schwere Maschinenbaugruppen.
Konstrukteure setzen dieses Vierpunktlager vor allem dort ein, wo hohe Axialkräfte in wechselnder Richtung auftreten. Häufig fungiert es als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Durch den geteilten Innenring lässt sich eine große Anzahl von Wälzkörpern unterbringen, was eine hohe axiale Tragfähigkeit ermöglicht. Typische Einsatzfelder finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Antriebssträngen mit eng begrenztem axialem Einbauraum.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Nuten nehmen Sicherungsstifte auf und verhindern so ein ungewolltes Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse, wenn Sie das Lager radial freistellen. Die erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht wärmebedingte Ausdehnungen im laufenden Betrieb aus. Dank des Messingkäfigs arbeitet das Wälzlager in einem weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad stabil.
Konstruktiv zeichnet sich die Ausführung durch einen geteilten Innenring und einen ungeteilten Außenring aus. Dieser Aufbau ermöglicht das Einbringen zahlreicher Kugeln und erlaubt die getrennte Montage der Innenringhälften und des Außenrings samt Kugelkranz. Dadurch nimmt das Lager beidseitige Axialkräfte auf kleinem axialem Bauraum auf.
Mit 220 mm Bohrung, 400 mm Außendurchmesser und 65 mm Gesamtbreite entspricht das Wälzlager standardisierten Abmessungen. Die Fertigung erfolgt nach Toleranzklasse P0 bzw. ABEC 1 und unterstützt einen definierten Lagersitz auf der Welle sowie in der Gehäusebohrung.
Die Kennzeichnung N2 steht für zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten an einer Stirnseite des Außenrings. Greifen passende Sicherungsstifte des Gehäuses in diese Nuten ein, bleibt der Außenring gegen Verdrehen gesichert. Das empfiehlt sich besonders, wenn Sie das Lager als reines Axiallager mit radialem Gehäusespiel betreiben.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum dient dazu, Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse auszugleichen und ein Klemmen bei festen Passungen zu vermeiden.
Für den Betrieb ist ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Zusammen mit dem Messingkäfig eignet sich die Ausführung für diesen Einsatzbereich, sofern das verwendete Schmiermittel auf die auftretenden Betriebstemperaturen abgestimmt ist.
Dieses Modell besitzt keine integrierten Schleif- oder Deckscheiben. Schmierstoffversorgung und Schutz vor Verunreinigungen erfolgen vollständig über die umgebende Gehäusekonstruktion. Sie können das Lager flexibel je nach Anforderung mit Industrieölen oder geeigneten Schmierfetten betreiben.
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