NKE
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Das Vierpunktlager QJ205 -MPA von NKE Steyr nimmt bei kompakten Abmessungen von 25x52x15 mm beidseitig hohe Axialkräfte auf.
Das Vierpunktlager QJ205 -MPA ist ein einreihiges Schrägkugellager mit speziellem Laufbahnprofil zur Aufnahme axialer Belastungen in beiden Richtungen. NKE Steyr fertigt dieses offene Lager mit den Hauptabmessungen 25 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und 15 mm Breite. Die Konstruktion besitzt normale Radiallagerluft und arbeitet im Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad. Dank des Messingkäfigs führt die Lagerung die Kugeln auch bei thermischer Beanspruchung stabil.
Das Vierpunktlager QJ205 -MPA kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Axialkräfte wechselnder Richtung bei begrenztem axialem Bauraum wirken. Typische Einsatzfelder finden sich in Wellenlagerungen, wenn zweireihige Lager zu viel axialen Bauraum beanspruchen. Häufig dient es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Festlager für die axiale Führung der Welle.
Der zweiteilige Innenring ermöglicht die Aufnahme einer größeren Kugelanzahl, was die axiale Tragfähigkeit steigert. Zudem erleichtert der geteilte Innenring die Montage, da sich Innenringe und Außenring separat auf Welle und Gehäuse aufbringen lassen. Der Messingkäfig zeichnet sich durch hohe Festigkeit aus. Die Fertigung in Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 erfüllt die gängigen Standardanforderungen für den industriellen Dauereinsatz.
Ein Vierpunktlager besitzt Laufbahnen, deren Krümmungsmittelpunkte so angeordnet sind, dass die Wälzkörper Innen- und Außenring unter Last an definierten Kontaktpunkten berühren. Dadurch nimmt das Lager Axialkräfte in beiden Richtungen auf. Der geteilte Innenring erlaubt das Einbringen besonders vieler Kugeln bei gleichzeitig geringer Baubreite.
Das Lager hat einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm und eine Breite von 15 mm. Es wird in der Standard-Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1 gefertigt. Der Außenring ist ohne Nut ausgeführt, weshalb die axiale Sicherung über die Gehäusepassung oder Gehäusedeckel erfolgt.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +150 Grad. Dieser Bereich wird durch die Werkstoffstabilität und den Messingkäfig bestimmt. Da es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Dichtung handelt, hängt die tatsächliche Temperaturgrenze im Betrieb maßgeblich von der thermischen Beständigkeit des eingesetzten Schmierstoffs ab.
Als offenes Lager besitzt die Ausführung keine werkseitige Schmierfettfüllung. Die Lagerstelle wird bei der Montage mit einem geeigneten Schmieröl oder Schmierfett versehen. Um das Eindringen von Verunreinigungen und das Austreten von Schmiermittel zu verhindern, ist eine wirksame externe Abdichtung im Gehäuse erforderlich.
Normale Radiallagerluft bezeichnet das standardmäßige Spiel zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen im Ausgangszustand. Dieses Spiel gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen und Passungsüberdeckungen auf Welle und Gehäuse aus. Dies trägt dazu bei, dass das Lager unter üblichen Betriebsbedingungen ohne unzulässige radiale Verspannung abrollt.
Käfige aus Messing zeichnen sich durch hohe mechanische Festigkeit und günstige Notlaufeigenschaften aus. Das Material dämpft Schwingungen und eignet sich für höhere Betriebstemperaturen. Dies bewährt sich bei wechselnden Drehzahlen oder Stoßbelastungen in industriellen Lagerungen.
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