QJ318 -N2-MPA-C3 Vierpunktlager von FAG
QJ318 -N2-MPA-C3 Vierpunktlager von FAG

FAG

Vierpunktlager FAG QJ318 -N2-MPA-C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
90 mm
Außendurchmesser
190 mm
Breite
43 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
6,3 kg
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Vierpunktlager FAG QJ318 -N2-MPA-C3
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Vierpunktlager FAG QJ318 -N2-MPA-C3

Das Vierpunktlager QJ318 -N2-MPA-C3 von FAG mit den Maßen 90x190x43 mm nimmt hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.

Das Vierpunktlager QJ318 -N2-MPA-C3 von FAG ist ein offenes Wälzlager mit 90 mm Bohrung, 190 mm Außendurchmesser und 43 mm Breite. Durch den geteilten Innenring nimmt diese Konstruktion beidseitig hohe Axialkräfte bei schmaler Bauweise auf. Als offenes Lager lässt es sich flexibel in bestehende Schmiersysteme einbinden. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper bei thermischen Schwankungen im Einsatzbereich von -30 bis +150 Grad präzise.

In welchen Anwendungen kommt das Vierpunktlager QJ318 -N2-MPA-C3 zum Einsatz?

Dieses Lager dient vor allem als Axiallager oder zur Aufnahme wechselnder axialer Führungskräfte im Getriebebau sowie im allgemeinen Maschinenbau. Häufig montieren Konstrukteure das Bauteil in Kombination mit einem separaten Radiallager. Dabei erhält der Außenring des Vierpunktlagers radiales Spiel im Gehäuse, sodass es ausschließlich axiale Lasten überträgt. Die kompakte axiale Baubreite von 43 mm spart im Vergleich zu zweireihigen Schrägkugellagern wertvollen Bauraum.

Welche Funktion haben Haltenuten und C3-Lagerluft bei diesem Vierpunktlager?

Die Ausführung -N2 verfügt über zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring, die ein Mitdrehen im Lagergehäuse über entsprechende Sicherungsstifte unterbinden sollen. Dies erleichtert die axiale Fixierung im Getriebegehäuse. Die vergrößerte Lagerluft C3 gleicht thermische Dehnungen bei Betriebstemperaturen bis +150 Grad oder strammen Passungen aus. In Kombination mit der Normaltoleranz P0/ABEC 1 fügt sich das Bauteil passgenau in genormte Industrieanwendungen ein.

Welche Hauptabmessungen besitzt das Vierpunktlager QJ318 -N2-MPA-C3?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 90 mm, einen Außendurchmesser von 190 mm und eine Breite von 43 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Anschlussmaßen für Wälzlager dieser Baureihe. Achten Sie bei der Konstruktion auf eine ebene Abstützung der Ringe, um die Last gleichmäßig aufzunehmen.

Welche Funktion erfüllen die Haltenuten im Außenring?

Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten der Ausführung -N2 dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Wenn das Vierpunktlager rein axial belastet wird und radiales Gehäusespiel aufweist, greifen Passstifte in die Nuten ein. Dies wirkt einer unerwünschten Rotation des Außenrings während des Betriebs entgegen.

Was bedeutet die Angabe der Lagerluft C3?

Das Kürzel C3 kennzeichnet eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Das zusätzliche Spiel wirkt einem Verspannen des Lagers entgegen, falls Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Dies empfiehlt sich besonders bei Anwendungen mit höherer Wärmeentwicklung oder bei strammen Wellenpassungen.

Welchen Vorteil bietet die Bauform mit geteiltem Innenring?

Der geteilte Innenring ermöglicht das Einfüllen einer großen Anzahl an Wälzkörpern bei vergleichsweise steilem Kontaktwinkel. Dadurch erreicht das Lager eine hohe axiale Belastbarkeit in beiden Richtungen. Zudem erleichtert der zweiteilige Innenring den separaten Einbau der einzelnen Lagerkomponenten auf der Welle.

Für welchen Temperaturbereich ist das Vierpunktlager ausgelegt?

Dieses Wälzlager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Der Messingkäfig unterstützt auch bei höheren Betriebstemperaturen eine formstabile Führung der Kugeln. Da es sich um ein offenes Lager handelt, richtet sich der tatsächliche Temperatureinsatz auch nach den Eigenschaften des verwendeten Schmierstoffs.

Wie wird das offene Lager geschmiert?

Da das Lager ohne integrierte Dichtscheiben geliefert wird, erfordert es eine externe Abdichtung des Gehäuses sowie eine passende Schmierstoffzufuhr. Sie können es je nach Konstruktion mit Schmierfett oder Schmieröl betreiben. Die offene Bauform ermöglicht zudem ein direktes Nachschmieren während der regulären Wartung.

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