FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 16,08 € | 305,51 € |
| 5 | 32,15 € | 289,44 € |
Das Vierpunktlager QJ217 -MPA-C3 von FAG nimmt hohe zweiseitige Axialkräfte bei kompakten Abmessungen von 85x150x28 mm zuverlässig auf.
Das Vierpunktlager QJ217 -MPA-C3 gehört zur Gruppe der einreihigen Radial-Schrägkugellager mit geteiltem Innenring. Durch diese spezifische Konstruktion nimmt das Wälzlager Axialkräfte in beiden Richtungen auf, beansprucht dabei aber weniger axialen Bauraum als zweireihige Ausführungen. Die Ausführung stammt von FAG und verfügt über einen massiven Messingkäfig, der die Wälzkörper präzise führt. Mit einer Bohrung von 85 mm, einem Außendurchmesser von 150 mm sowie einer Breite von 28 mm eignet sich dieses offene Lager für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager vor allem dort, wo überwiegend axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten. Häufig fungiert das Lager als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager, das die Querkräfte aufnimmt. Typische Einsatzbereiche finden sich in Lagerungen mit hohen Axialkräften bei begrenztem Bauraum. Da der Außenring ohne Haltenut ausgeführt ist, stützen Sie die Lagerringe im Gehäuse und auf der Welle vollflächig ab, um die Belastbarkeit der Laufbahnen vollständig abzurufen.
Die Kennzeichnung C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum gleicht betriebsbedingte Wärmeausdehnungen oder feste Passungen aus, ohne dass die Wälzkörper verspannen. Der geteilte Innenring ermöglicht zudem eine getrennte Montage: Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften lassen sich nacheinander auf der Welle platzieren. Als offene Bauform ohne integrierte Dichtung verlangt das Lager eine externe Schmierstoffversorgung sowie Schutz vor Umgebungsschmutz innerhalb des zulässigen Temperaturbereichs von -30 bis +150 Grad Celsius.
Als einreihiges Schrägkugellager mit geteiltem Innenring erlaubt dieses Modell die Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen bei geringer axialer Baubreite. Es verfügt über einen Messingkäfig, läuft in der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1 und deckt Betriebstemperaturen von -30 bis +150 Grad Celsius ab.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 85 mm, einen Außendurchmesser von 150 mm sowie eine axiale Breite von 28 mm auf. Diese Maße definieren den erforderlichen Einbauraum auf der Welle und in der Gehäusebohrung präzise nach standardisierten Normreihen.
Durch den geteilten Innenring lässt sich das Lager nicht selbsthaltend zerlegen. Außenring samt Wälzkörpersatz und die beiden Ringhälften montieren Sie separat voneinander. Zudem ermöglicht die Zweiteilung des Rings das Einbringen einer größeren Kugelanzahl, was die axiale Belastbarkeit gegenüber Standardlagern steigert.
Die Zusatzbezeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft. Sie bietet Reserven bei Anwendungen mit Temperaturdifferenzen zwischen Innen- und Außenring. Auch bei strammen Wellenpassungen trägt das vergrößerte Betriebsspiel dazu bei, dass das Wälzlager unter Volllast klemmfrei und reibungsarm läuft.
Der Käfig aus Messing zeichnet sich durch hohe Festigkeit, gute Notlaufeigenschaften und Schwingungsdämpfung aus. Er eignet sich für anspruchsvolle Betriebsbedingungen mit starken Beschleunigungen oder erhöhten Dauertemperaturen bis zur angegebenen Obergrenze von 150 Grad Celsius.
Da dieses Wälzlager werksseitig ohne eigene Dichtscheiben geliefert wird, muss die umgebende Konstruktion mit externen Wellendichtringen oder Labyrinthdichtungen versehen sein. Die Schmierung erfolgt über das Gehäuse mittels Ölumlauf oder Nachschmierung mit geeignetem Schmierfett.
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