FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 9,40 € | 178,64 € |
| 20 | 18,80 € | 169,24 € |
Das Vierpunktlager QJ214 -MPA-C3 von FAG Wälzlager nimmt bei kompakten Abmessungen von 70x125x24 mm hohe axiale Kräfte in beiden Richtungen auf.
Dieses Wälzlager der Baureihe QJ zeichnet sich durch seine Bauform mit geteiltem Innenring aus. Das Vierpunktlager QJ214 -MPA-C3 fungiert als einreihiges Schrägkugellager, das durch die Gestaltung der Laufbahnen axiale Lasten aus beiden Richtungen überträgt. Die offene Konstruktion ohne integrierte Dichtung ermöglicht eine direkte Versorgung mit dem passenden Schmierstoff im System. Bei einem Außendurchmesser von 125 mm und einer Breite von 24 mm beansprucht die Lagerstelle weniger axialen Bauraum als zwei separate Schrägkugellager.
Konstrukteure nutzen dieses Lager vorwiegend für Anwendungen mit überwiegender oder reiner Axialbelastung. Typische Einsatzorte finden sich in Getrieben sowie Industrieantrieben, in denen Wellen axial geführt werden müssen. Häufig erfolgt der Einbau in Kombination mit einem separaten Radiallager. Dabei erhält der Außenring des Vierpunktlagers radiales Spiel im Gehäuse, sodass es ausschließlich axiale Kräfte aufnimmt. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper auch unter anspruchsvollen Betriebsbedingungen.
Der zweiteilige Innenring erleichtert die Montage. Sie können den Außenring samt Kugelkranz und die beiden Innenringhälften nacheinander auf der Welle und im Gehäuse montieren. Zudem erlaubt die Teilung eine größere Kugelanzahl, was die Belastbarkeit steigert. Die vergrößerte Radiallagerluft C3 gleicht thermische Ausdehnungen aus, wenn im laufenden Betrieb Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Das Lager deckt einen Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Die Konstruktion kombiniert die Aufnahme zweiseitiger Axialkräfte mit einem geteilten Innenring, Messingkäfig und vergrößerter C3-Lagerluft. Durch die Geometrie der Laufbahnen berühren die Kugeln vier Punkte, wodurch das Lager hohe axiale Belastungen bei geringem axialem Bauraumbedarf überträgt.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 70 mm, einen Außendurchmesser von 125 mm sowie eine Breite von 24 mm auf. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen dieser Bauform. Es wird in der Standard-Toleranzklasse P0 bzw. PN gefertigt, was der Toleranzklasse ABEC 1 entspricht.
Der geteilte Innenring ermöglicht das Einbringen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern als bei einteiligen Ringen. Das steigert die axiale Belastbarkeit. Zudem vereinfacht die nicht selbsthaltende Bauart die Montage, da Sie Außenring, Wälzkörpersatz und die beiden Hälften des Innenrings getrennt voneinander verbauen können.
Das Nachsetzzeichen C3 kennzeichnet eine leicht vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum dient dazu, betriebsbedingte Wärmedehnungen der Welle oder feste Passungen auszugleichen, ohne dass sich die Kugeln im Betrieb zwischen den Laufbahnen verklemmen.
Da dieses Wälzlager ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, gelangt das Schmiermittel direkt an die Laufbahnen und den Messingkäfig. Die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit muss über die umgebende Gehäusekonstruktion erfolgen. Sie stimmen Schmierfett oder Schmieröl auf den Temperaturbereich von -30 bis +150 Grad ab.
Dieses Modell ist ohne Nut im Außenring ausgeführt. Die Fixierung im Gehäuse erfolgt rein über die Passflächen und Anlageschultern der Anschlusskonstruktion. Achten Sie bei der Konstruktion darauf, dass die Lagerringe über den gesamten Umfang gleichmäßig abgestützt werden.
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