SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 158,01 € | 3.002,13 € |
| 3 | 316,02 € | 2.844,12 € |
Das Vierpunktlager QJ334 N2MA von SKF Wälzlager nimmt bei kompakten Abmessungen von 170x360x72 mm hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen auf.
Das Vierpunktlager QJ334 N2MA ist ein spezialisiertes Radial-Kugellager in Explorer-Ausführung mit geteiltem Innenring. Durch den Kontakt an vier Berührungspunkten nimmt dieses offene Wälzlager axiale Kräfte in beiden Richtungen auf, während es gleichzeitig schmale Einbauräume nutzt. Der Messingkäfig führt die Wälzkörper stabil bei Temperaturen von -30 bis +200 Grad. Als offenes Bauteil ohne integrierte Dichtung lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmiersysteme einbinden.
Der Einsatz erfolgt vorrangig dort, wo hohe Axialkräfte in wechselnder Richtung auftreten und zwei gegeneinander angestellte Schrägkugellager zu viel axialen Bauraum beanspruchen würden. Die Ausführung wird häufig in Kombination mit einem separaten Radiallager verwendet. In solchen Lagerungsanordnungen dient das Vierpunktlager als reines Führungslager in axialer Richtung, während das benachbarte Radiallager die Querkräfte aufnimmt.
Zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring ermöglichen eine formschlüssige Arretierung gegen ungewolltes Verdrehen im Gehäuse. Das erleichtert die Montage, da sich der Außenring mit dem Kugelkranz und die beiden Innenringhälften getrennt voneinander montieren lassen. Der massive Messingkäfig hält mechanischen Beanspruchungen im Betriebsfenster bis +200 Grad stand. Mit einer Maßgenauigkeit nach Toleranzklasse P6 und einer Laufgenauigkeit nach P5 erfüllt das Lager gehobene Ansprüche an Rundlauf und Passgenauigkeit bei normaler Radiallagerluft.
Dieses Wälzlager besitzt einen geteilten Innenring sowie zwei Haltenuten im Außenring. Durch die spezifische Laufbahngeometrie nimmt die Konstruktion beidseitig gerichtete Axiallasten auf schmalem Bauraum auf. Der massive Messingkäfig führt die Wälzkörper auch bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen stabil.
Mit einer Bohrung von 170 mm, einem Außendurchmesser von 360 mm und einer Breite von 72 mm entspricht das Lager standardisierten Einbaumaßen. Diese Werte bestimmen die Passungen für Welle und Gehäusebohrung in der Konstruktion.
Die um 180 Grad versetzten Nuten ermöglichen das Einsetzen von Sicherungsstiften im Gehäuse. Dadurch lässt sich der Außenring gegen Verdrehen sichern, was insbesondere dann wichtig ist, wenn das Lager mit Gehäusespiel als reines Axiallager eingesetzt wird.
Ausgeführt ist das Lager mit normaler Radiallagerluft, was dem Standard-Betriebsspiel entspricht. Die Fertigung erfolgt mit erhöhter Präzision nach Toleranzklasse P6 für die Maßgenauigkeit und P5 für die Laufgenauigkeit, was einen präzisen Rundlauf im Betrieb unterstützt.
Ausgelegt ist die Ausführung für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Der verbaute Messingkäfig sowie das offene Bauprinzip ermöglichen den Einsatz in wärmeintensiven Umgebungen, sofern ein geeigneter Schmierstoff für diesen Temperaturbereich verwendet wird.
Das Fehlen integrierter Dichtscheiben erlaubt eine freie Schmierstoffzirkulation bei Öl- oder Fettschmierung über das umgebende Maschinengehäuse. Gleichzeitig lassen sich die einzelnen Lagerringe getrennt auf die Welle und in das Gehäuse einbauen, was den Montageaufwand verringert.
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