QJ213  MA/C3 Vierpunktlager von SKF
QJ213  MA/C3 Vierpunktlager von SKF

SKF

Vierpunktlager SKF QJ213 MA/C3

Technische Daten
 
Innendurchmesser
65 mm
Außendurchmesser
120 mm
Breite
23 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Messingkäfig
Lagerluft
leicht erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P0/PN bzw. ABEC 1
Nut(en) im Außenring
ohne Nut
Bauform
geteilter Innenring
Temperaturbereich
-30 bis +150°C
Gewicht
1,217 kg
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Vierpunktlager SKF QJ213 MA/C3
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Vierpunktlager SKF QJ213 MA/C3

Das Vierpunktlager QJ213 MA/C3 von SKF nimmt bei kompakten Abmessungen von 65x120x23 mm hohe beidseitige Axialkräfte auf.

Das Vierpunktlager QJ213 MA/C3 gehört zur Gruppe der radialen Wälzlager, fungiert konstruktiv jedoch primär als axiale Führungseinheit. Mit einer Bohrung von 65 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer schmalen Breite von 23 mm beansprucht dieses SKF Wälzlager wenig axialen Bauraum. Die Bauweise mit geteiltem Innenring ermöglicht die Aufnahme hoher Axiallasten in beiden Richtungen. Diese Ausführung mit Messingkäfig bietet eine stabile Lösung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.

Wofür eignet sich das Vierpunktlager QJ213 MA/C3?

Dieses Lager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo wechselnde oder reine Axialbelastungen bei begrenztem Einbauraum beherrscht werden müssen. Typische Einsatzfelder finden sich im Getriebebau sowie in Antriebssträngen, in denen Radialkräfte oft durch separate Radiallager abgefangen werden. Der Außenring besitzt keine Nut, wodurch sich das Lager in zylindrische Gehäusebohrungen einpassen lässt. Als offene Ausführung erfolgt die Schmierstoffversorgung über das Maschinengehäuse, während bauseitige Dichtungen vor Schmutzeintritt schützen.

Was bedeuten der geteilte Innenring und die C3-Lagerluft?

Der zweiteilige Innenring erleichtert die Montage, da sich Innenringhälften und Außenring mit dem Kugelkranz separat aufpressen lassen. Die Kennzeichnung C3 steht für eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel gleicht thermische Ausdehnungen bei Betriebstemperaturen zwischen -30 und +150 Grad aus, ohne dass die Wälzkörper verspannen. Der geführte Messingkäfig verleiht dem Wälzkörperkranz auch bei wechselnden Drehzahlen mechanische Stabilität und läuft geräuscharm im Schmierfilm.

Was zeichnet das Vierpunktlager QJ213 MA/C3 aus?

Ein einreihiges Schrägkugellager mit vier Berührungspunkten zwischen Kugeln und Laufbahnen, das axiale Kräfte in beiden Richtungen aufnimmt. Durch die geteilte Innenringkonstruktion lässt sich das Lager separat montieren und bietet bei schmaler Bauweise eine präzise axiale Wellenführung.

Welche Maße hat das Vierpunktlager QJ213 MA/C3?

Das Lager weist einen Innendurchmesser von 65 mm, einen Außendurchmesser von 120 mm und eine Breite von 23 mm auf. Diese Maße entsprechen der Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.

Warum besitzt dieses Vierpunktlager einen geteilten Innenring?

Die geteilte Konstruktion ermöglicht einen steilen Druckwinkel und die Aufnahme axialer Kräfte in beide Richtungen. Zudem erleichtert der geteilte Innenring den getrennten Ein- und Ausbau von Außenring samt Kugelsatz und den einzelnen Ringhälften auf der Welle.

Was bedeutet die Lagerluft C3 bei dieser Ausführung?

Die Angabe C3 kennzeichnet eine leicht erhöhte radiale Lagerluft gegenüber der Normalausführung. Das zusätzliche Spiel gleicht Wärmedehnungen bei Temperaturunterschieden zwischen Innen- und Außenring aus und beugt Verspannungen bei festen Passungen vor.

Welche Eigenschaften bietet der verbaute Messingkäfig?

Der mit dem Nachsetzzeichen MA gekennzeichnete Messingkäfig führt die Wälzkörper präzise und widersteht mechanischen Schwingungen. Messing bietet gute Notlaufeigenschaften und bewährt sich bei Schmierstoffkontakt im Dauerbetrieb.

In welchem Temperaturbereich lässt sich das Lager einsetzen?

Das offene Lager ist für einen Betriebstemperaturbereich von -30 bis +150 Grad ausgelegt. Ausschlaggebend für den tatsächlichen Einsatz sind die thermische Beständigkeit des Schmierstoffs sowie die Dehnung der umgebenden Gehäusebauteile.

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