FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 76,54 € | 1.454,17 € |
| 3 | 153,08 € | 1.377,63 € |
Das FAG Vierpunktlager QJ328 -N2-MPA-C3 nimmt mit 140 mm Bohrung und 300 mm Außendurchmesser hohe Axialkräfte in beiden Richtungen bei schmalem Bauraum auf.
Das Vierpunktlager QJ328 -N2-MPA-C3 gehört zur Gruppe der einreihigen Radial-Schrägkugellager. Es zeichnet sich durch einen geteilten Innenring aus, wodurch eine große Zahl an Wälzkörpern im Lager untergebracht werden kann. Diese Konstruktion ermöglicht die Aufnahme von Axialkräften in beiden Richtungen, während das Bauteil axial nur wenig Raum einnimmt. FAG fertigt dieses offene Wälzlager mit einem stabilen Messingkäfig und legt es für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius aus.
Konstrukteure setzen dieses Bauteil vor allem dort ein, wo hohe axiale Belastungen in wechselnder Richtung auftreten und der Einbauraum für zweireihige Schrägkugellager fehlt. Häufig dient es in Kombination mit einem separaten Radiallager als reines Axiallager, wobei der Außenring im Gehäuse radial freigestellt wird. Typische Aufgaben finden sich in Wellenlagerungen, bei denen eine exakte axiale Führung gefordert ist.
Das Nachsetzzeichen N2 kennzeichnet zwei um 180 Grad versetzte Haltenuten im Außenring. Diese Nuten nehmen passende Sicherungsstifte auf und wirken einem ungewollten Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse entgegen. Durch die leicht erhöhte Radiallagerluft C3 gleicht das Lager betriebsbedingte Erwärmungen und Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring aus. Der massive Messingkäfig führt die Kugeln auch bei Beschleunigungen präzise in den Laufbahnen.
Ein geteilter Innenring und die Geometrie der Laufbahnen kennzeichnen diese Bauform. Dadurch berühren die Wälzkörper die Ringe an vier Punkten und nehmen axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Die Ausführung von FAG besitzt einen Messingkäfig sowie Haltenuten im Außenring.
Die Abmessungen betragen 140 mm Innendurchmesser, 300 mm Außendurchmesser und 62 mm Breite. Diese Maße entsprechen den genormten Hauptabmessungen für Vierpunktlager dieser Größenordnung. Die Fertigung erfolgt in der normalen Toleranzklasse P0/PN beziehungsweise ABEC 1.
Zwei um 180 Grad versetzte Nuten an einer Stirnseite dienen der formschlüssigen Verdrehsicherung. Wird das Lager mit radialem Gehäusespiel montiert, greifen Gehäusestifte in diese Aussparungen ein. Dies wirkt einem Wandern des Außenrings im Lagersitz entgegen.
Die Kennzeichnung C3 steht für eine vergrößerte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser zusätzliche Spielraum trägt dazu bei, dass das Lager bei thermischer Ausdehnung der Ringe oder bei festen Passungen nicht verspannt und stets ausreichend Bewegungsfreiheit behält.
Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung benötigt das Lager vor der Inbetriebnahme eine Schmierung mit Schmierfett oder Schmieröl, abgestimmt auf den Einsatzbereich und den zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad Celsius.
Der zweigeteilte Innenring erlaubt das Befüllen des Lagers mit einer besonders hohen Anzahl an Kugeln. Zudem vereinfacht die Bauweise die Montage, da sich Außenring mit Kugelkranz und die beiden Innenringhälften getrennt voneinander auf die Welle und ins Gehäuse einbauen lassen.
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