FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 76,97 € | 1.462,46 € |
| 3 | 153,95 € | 1.385,48 € |
Das Vierpunktlager QJ234 -N2-MPA von FAG (170x310x52 mm) nimmt beidseitig hohe Axialkräfte auf und besitzt Haltenuten sowie einen stabilen Messingkäfig.
Das Vierpunktlager QJ234 -N2-MPA von FAG ist ein offenes Wälzlager mit 170 mm Bohrung, 310 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite. Durch die Geometrie der Laufbahnen nimmt dieses einreihige Wälzlager hohe axiale Belastungen in beiden Richtungen auf, während es in radialer Richtung nur wenig Bauraum beansprucht. Der verbaute Messingkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad. Die Fertigung erfolgt in der Toleranzklasse P0/PN (ABEC 1) mit normaler Radiallagerluft.
Einsatzbereiche für dieses Vierpunktlager finden sich vor allem dort, wo axiale Kräfte aus wechselnden Richtungen wirken und der axiale Einbauraum für zweireihige Lagerungen fehlt. Häufig dient es in Getrieben oder schweren Maschinenbau-Konstruktionen als reines Axiallager in Kombination mit einem separaten Radiallager. Wenn der Außenring radiales Spiel im Gehäuse erhält, überträgt das Lager rein axiale Führungsaufgaben. Da Vierpunktlager keine Fluchtungsfehler ausgleichen, verlangt die Konstruktion präzise fluchtende Lagersitze.
Die Bauform mit geteiltem Innenring ermöglicht eine hohe Wälzkörperanzahl und erleichtert die Montage, da sich Innen- und Außenring separat montieren lassen. Die zwei um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring wirken einem unerwünschten Mitdrehen des Außenrings im Gehäuse entgegen. Dies ist insbesondere wichtig, wenn das Lager als Axiallager mit radialem Gehäusespiel arbeitet. Als offene Ausführung ohne integrierte Dichtung benötigt das Lager eine externe Abdichtung der Baugruppe sowie eine geeignete Schmiermittelversorgung.
Dieses Lager der Bauart QJ kombiniert eine kompakte Bauform mit der Fähigkeit, axiale Kräfte in beiden Richtungen aufzunehmen. Es besitzt einen geteilten Innenring, einen Messingkäfig und zwei Haltenuten am Außenring. Die Hauptabmessungen betragen 170 mm Bohrungsdurchmesser, 310 mm Außendurchmesser und 52 mm Breite.
Die beiden um 180 Grad versetzten Haltenuten im Außenring dienen der Verdrehsicherung im Gehäuse. Greifen passende Haltestifte in diese Nuten ein, dient dies dazu, ein Wandern oder Mitdrehen des Außenrings zu vermeiden. Das ist vor allem dann entscheidend, wenn das Lager mit radialem Spiel als reines Axiallager verbaut wird.
Der zweiteilige Innenring gestattet das Einfüllen einer größeren Anzahl an Wälzkörpern als bei einteiligen Rillenkugellagern. Dadurch steigt die axiale Tragfähigkeit an. Zudem vereinfacht die zerlegbare Konstruktion den Einbau, weil Sie Innenringhälften und Außenring getrennt auf Welle und Gehäuse montieren können.
Da das Lager keine integrierten Dichtscheiben besitzt, gelangt Schmierstoff direkt an die Laufbahnen und den Messingkäfig. Die Anschlusskonstruktion muss über externe Dichtungen verfügen, um Schmierstoffverlust sowie das Eindringen von Schmutz und Feuchtigkeit zu vermeiden. Die Schmierung kann mit geeigneten Ölen oder Fetten erfolgen.
Das Bauteil eignet sich für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius. Sowohl der formstabile Messingkäfig als auch die Lagerringe sind auf diesen thermischen Einsatzbereich abgestimmt. Achten Sie bei hohen Temperaturen darauf, dass der gewählte externe Schmierstoff ebenfalls für diese Betriebswerte freigegeben ist.
Das Lager ist nach der Standard-Toleranzklasse P0/PN gefertigt, was der Klasse ABEC 1 entspricht. Es verfügt über normale Radiallagerluft. Diese Kombination bietet solide Laufeigenschaften für gängige Industrieanwendungen im Großmaschinen- und Getriebebau, sofern keine eng tolerierten Sonderanforderungen vorliegen.
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