DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Der V-Ring V12 A VIT aus FKM dichtet rotierende Wellen mit 10,5 mm Bohrung und 3,4 mm Breite axial gegen Schmutz und Feuchtigkeit ab.
Als elastomere Axialdichtung dichtet der V-Ring V12 A VIT Wellendurchtritte gegen äußere Einflüsse ab. Das Bauteil sitzt direkt auf der Welle, rotiert mit dieser und lässt die flexible Dichtlippe axial an einer senkrecht stehenden Gegenlauffläche anlaufen. Durch die Fliehkraftwirkung schleudert der Ringkörper Verunreinigungen nach außen ab. Häufig dient dieses Dichtelement als Vorschaltdichtung, um nachgelagerte Dichtungen oder Wälzlager vor abrasivem Staub und Spritzflüssigkeiten zu bewahren.
Die Axialdichtung wird an rotierenden Wellen eingesetzt, bei denen Schutz vor Schmutzpartikeln oder Spritzwasser gefordert ist. Die axiale Dichtwirkung erzeugt geringe Reibungsverluste und gleicht leichte Fluchtungsfehler sowie Schiefstellungen der Welle aus. Da die Dichtung mit der Welle rotiert, schützt sie gleichzeitig vor partikelbedingtem Verschleiß auf der Wellenoberfläche. Typischerweise dient das Bauteil als vorgelagerte Dichtstufe vor empfindlichen Gehäuselagerungen.
Die Materialausführung FKM (Viton) zeichnet sich durch Beständigkeit gegenüber vielen Chemikalien, mineralischen Schmierstoffen und erhöhten Einsatztemperaturen aus. Gegenüber Standard-Elastomeren bleibt Viton auch bei anspruchsvollen Bedingungen elastisch und formstabil. Dies trägt dazu bei, ein vorzeitiges Verspröden der Dichtlippe bei Kontakt mit synthetischen Ölen oder Ozon zu vermindern. Vor der Montage ist auf eine ausreichend saubere metallische Gegenlauffläche zu achten, um den mechanischen Verschleiß der axial anliegenden Lippe gering zu halten.
Dieser Dichtring besteht aus elastischem FKM (Viton) in der Standardausführung. Er besitzt eine Bohrung von 10,5 mm sowie eine Breite von 3,4 mm. Das elastische Element dichtet axial gegen eine senkrechte Fläche ab und läuft direkt mit der Welle um.
Der elastische Grundkörper wird mit Vorspannung auf die Welle geschoben und rotiert mit der Drehbewegung. Die angewinkelte Dichtlippe liegt axial an einer rechtwinkligen Gegenfläche an. Durch die Eigenrotation wirkt der Ringkörper zusätzlich wie eine Schleuderscheibe, die Schmutz und Spritzflüssigkeiten nach außen abweist.
FKM empfiehlt sich bei thermisch anspruchsvollen Bedingungen oder bei direktem Kontakt mit aggressiven Medien, Kraftstoffen und synthetischen Ölen. Das Material bietet eine hohe chemische Resistenz und trägt dazu bei, die Dichtstelle vor vorzeitiger Versprödung zu schützen.
Die axiale Gegenfläche muss metallisch blank, schlagfrei und frei von Riefen oder Graten sein. Eine feingedrehte oder geschliffene Oberfläche reicht für die Dichtlippe aus. Vor der Inbetriebnahme empfiehlt sich ein leichtes Benetzen der Kontaktfläche mit Schmierstoff, um Trockenlauf in der Einlaufphase zu vermeiden.
Zur Montage dehnen Sie den Ring vorsichtig über das Wellenende und schieben ihn auf die vorgesehene Einbauposition. Fasen am Wellenabsatz verhindern Beschädigungen an der elastischen Dichtlippe. Das Dichtelement erfordert keine speziellen Gehäusenuten oder metallische Klemmringe, da es durch Eigenspannung auf dem Wellensitz haftet.
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