DICHTOMATIK
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 25 | 5% | 2,68 € |
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Der V-Ring V95 S dichtet Wellen mit 85 mm Durchmesser axial ab und schützt Lagerstellen durch seinen verstärkten NBR-Körper vor Staub und Spritzwasser.
Der V-Ring V95 S dient als elastische Axialdichtung für rotierende Wellen und schützt nachgelagerte Wälzlager vor Schmutz, Spritzwasser und Schmierstoffverlust. Durch die Auslegung für 85 mm Wellendurchmesser und eine Baubreite von 6,8 mm deckt dieser Dichtring Gehäusespalte wirksam ab. Der Ring rotiert direkt mit der Welle, während die flexible Dichtlippe axial an einer metallischen Gegenlauffläche anliegt. Diese Konstruktion mindert mechanischen Verschleiß an der Welle und unterstützt die Funktion industrieller Lagerungen.
Der V-Ring V95 S eignet sich vorrangig als berührende Vorschaltdichtung in rotierenden Maschinen und industriellen Antriebswellen. In staubigen oder feuchten Umgebungen schirmt er Hauptdichtungen und Lagergehäuse wirksam gegen Fremdkörper ab. Weil der elastische Grundkörper auf der Welle mitrotiert, wirkt die Dichtung gleichzeitig wie eine Schleuderscheibe gegen Flüssigkeiten. Die elastische Lippe gleicht dabei auch moderate Schiefstellungen der Welle aus, ohne dass der Dichtkontakt abreißt.
Die Ausführung als verstärkter Versteifungskörper verleiht dem V-Ring V95 S eine erhöhte Formstabilität bei anspruchsvollen Betriebsbedingungen. Bei höheren Drehzahlen mindert der verstärkte Querschnitt das Risiko von Verformungen oder eines axialen Wanderns auf dem Wellensitz. Der Werkstoff NBR bietet eine verlässliche Beständigkeit gegenüber Schmierfetten und mineralischen Ölen. Eine glatte Gegenlauffläche trägt dazu bei, den Abrieb der axial anliegenden Dichtlippe gering zu halten.
Diese Bauform unterscheidet sich von klassischen Radial-Wellendichtringen durch ihre axiale Wirkungsweise. Der Ringkörper sitzt fest auf der Welle und rotiert mit, während die Dichtlippe gegen eine senkrechte Stirnfläche abdichtet. Dadurch entsteht kein Verschleiß auf der zylindrischen Wellenoberfläche. Gleichzeitig schleudert die Rotation anhaftenden Schmutz und Spritzwasser nach außen ab.
Die Bohrung von 85 mm ist für entsprechende Wellendurchmesser im Maschinen- und Anlagenbau vorgesehen. Durch die elastische Eigenschaft des NBR-Werkstoffs lässt sich der Ring dehnen und axial auf die Welle aufschieben. Eine Breite von 6,8 mm erlaubt die Integration in kompakte Bauräume vor Lagergehäusen oder Gehäusedeckeln.
NBR zeichnet sich durch gute Beständigkeit gegen Schmierfette, Mineralöle sowie Wasser aus und weist eine hohe Abriebfestigkeit auf. Dieser Synthesekautschuk behält seine elastische Rückstellkraft über einen breiten Einsatzbereich. Für Medien mit aggressiven Chemikalien oder extremen Dauertemperaturen eignen sich dagegen gesonderte Werkstoffvarianten wie FKM.
Ein verstärkter Versteifungskörper stabilisiert den Sitz der Dichtung direkt auf der rotierenden Welle. Bei dynamischer Beanspruchung oder höheren Drehzahlen mindert diese Bauart das Risiko, dass der Ring axial wandert oder sich durch Fliehkräfte vom Wellensitz dehnt. Die Lippe behält dadurch den erforderlichen axialen Anpressdruck an der Gegenlauffläche bei.
Die axiale Gegenlauffläche am stehenden Maschinenteil sollte möglichst feingedreht oder geschliffen sein, um die Reibung gering zu halten. Grobe Riefen oder Grate führen zu vorzeitigem Verschleiß der elastomeren Dichtlippe. Vor der ersten Inbetriebnahme empfiehlt sich ein leichtes Benetzen der Gleitfläche mit Schmierfett, um Trockenlauf zu verhindern.
Die Montage erfolgt durch einfaches Aufschieben über das leicht angefaste Wellenende bis zur vorgesehenen axialen Einbauposition. Werkzeuge mit scharfen Kanten sind zu vermeiden, um Beschädigungen des NBR-Materials zu verhindern. Der korrekte Abstand zur Gegenlauffläche bestimmt die Vorspannung der Lippe und entscheidet über Dichtwirkung sowie Reibungswärme.
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