DICHTOMATIK
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Der V-Ring V100 A VIT aus FKM (Viton) dient dem Schutz von Wellenlagerungen mit 90 mm Bohrungsmaß vor Verunreinigungen und Spritzwasser.
Der V-Ring V100 A VIT ist eine elastische Axialdichtung, die direkt auf der rotierenden Welle sitzt und axial gegen eine senkrechte Gegenfläche dichtet. Mit einer Bohrung von 90 mm und einer Breite von 6,8 mm ist das Bauteil für entsprechende Wellenabmessungen ausgelegt. Das Material FKM (Viton) bietet Beständigkeit gegenüber Chemikalien, Ölen und thermischen Belastungen. Dadurch unterstützt das Bauteil nachgelagerte Wälzlager bei der Abwehr von Fremdkörpern.
Diese Dichtung dient vor allem als Schutz- und Vorschaltdichtung vor Hauptdichtungen oder Wälzlagern. Durch den FKM-Werkstoff kommt die Ausführung bei Kontakt mit Schmierölen, synthetischen Fluiden sowie Laugen oder Säuren zum Einsatz. Der umlaufende Ringkörper wirkt wie eine Schleuderscheibe, die Schmutzpartikel und Spritzflüssigkeiten durch Fliehkraft nach außen ablenkt. Das entlastet primäre Dichtelemente im System.
Fluor-Kautschuk zeichnet sich durch chemische Resistenz und thermische Stabilität aus. Bei erhöhten Umgebungstemperaturen oder Kontakt mit Prozessmedien bleibt die Dichtlippe aus FKM flexibel und formstabil. Die axiale Dichtwirkung beruht auf dem Anpressdruck der Lippe gegen eine ebene Gegenlauffläche. Bei der Montage wird der Ring über die 90-mm-Welle gedehnt, wodurch er durch Eigenspannung auf der Welle haftet.
Als axiale Wellendichtung in Standardausführung aus FKM (Viton) dichtet der V-Ring V100 A VIT mit seiner Lippe gegen eine feste Stirnfläche ab. Der Dichtungskörper rotiert mit der Welle und schirmt nachgeschaltete Komponenten gegen Staub, Schmutz und Flüssigkeiten ab.
Das Bauteil besitzt einen Innendurchmesser von 90 mm und eine Einbaubreite von 6,8 mm. Durch die elastische Vorspannung wird der Ring direkt auf Wellen mit entsprechendem Durchmesser aufgeschoben und sitzt dort kraftschlüssig.
Fluor-Kautschuk (FKM) widersteht Chemikalien, synthetischen Schmierstoffen sowie thermischen Belastungen. Der Werkstoff wirkt einer vorzeitigen Versprödung der Dichtlippe entgegen und unterstützt so den Erhalt der Dichtfunktion auch unter anspruchsvollen Bedingungen.
Die Dichtlippe liegt axial mit leichtem Druck an einer senkrecht zur Welle stehenden Gegenlauffläche an. Durch die Rotation der Welle schleudert der Ringkörper Verunreinigungen nach außen ab, während die flexible Lippe das Eindringen feiner Partikel hemmt.
Die Stirnfläche, an der die Lippe anliegt, muss feingedreht oder geschliffen sein und senkrecht zur Wellenachse stehen. Eine saubere, riefenfreie Gegenfläche reduziert den Reibungswiderstand und sorgt dafür, dass die FKM-Lippe gleichmäßig anliegt und funktionstüchtig bleibt.
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