V60  A VIT V-Ringe von DICHTOMATIK
V60  A VIT V-Ringe von DICHTOMATIK

DICHTOMATIK

V-Ringe DICHTOMATIK V60 A VIT

Technische Daten
 
Innendurchmesser
54 mm
Breite
5,5 mm
Material
FKM (Viton)
Bauform
Standardausführung
Gewicht
0,01 kg
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V-Ringe DICHTOMATIK V60 A VIT
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V-Ringe DICHTOMATIK V60 A VIT

Der V-Ring V60 A VIT aus FKM dichtet rotierende Wellen mit 54 mm Bohrung und 5,5 mm Breite axial gegen Verunreinigungen ab.

Der V-Ring V60 A VIT ist eine vollelastomere Axialdichtung in Standardausführung für den Einsatz auf rotierenden Wellen. Das Dichtelement spannt sich direkt auf der Welle auf und rotiert im laufenden Betrieb mit. Dabei liegt die flexible Dichtlippe axial an einer senkrechten Gegenlauffläche, beispielsweise einer Gehäusewand oder einem Lagerdeckel, an. Durch den Werkstoff FKM (Viton) ist diese Ausführung auf anspruchsvolle thermische und chemische Umgebungsbedingungen ausgelegt. Sie dient primär als Vorschaltdichtung zum Schutz von Wälzlagern vor Schmutz, Staub und Spritzwasser.

Wofür eignet sich der V-Ring V60 A VIT?

Dieser V-Ring eignet sich vor allem als wirksame Barriere gegen äußere Verunreinigungen in Lageranordnungen und Antriebssystemen. Typische Einsatzfelder finden sich an rotierenden Wellen und Lagerstellen, bei denen Wälzlager vor Umwelteinflüssen geschützt werden sollen. Durch die Drehbewegung wirkt der Ringkörper zusätzlich wie eine Schleuderscheibe, die Schmutzpartikel und Spritzflüssigkeiten aktiv abweist. Der Einsatz erfolgt meist in Kombination mit einer Primärdichtung, um die Belastung der Hauptabdichtung zu reduzieren.

Welche Besonderheiten zeichnen die Ausführung in FKM (Viton) aus?

Die Kennzeichnung VIT steht für den Fluorkautschuk-Werkstoff FKM. Dieses Elastomer zeichnet sich durch eine hohe Beständigkeit gegenüber vielen aggressiven Medien, synthetischen Ölen, Schmierfetten und Kraftstoffen aus. Zudem behält FKM seine elastischen Eigenschaften auch bei erhöhten Betriebstemperaturen bei, bei denen herkömmliche Standardelastomere verspröden können. Mit einem Innendurchmesser von 54 mm und einer Breite von 5,5 mm ist dieser V-Ring auf entsprechende Wellenabmessungen abgestimmt.

Wie funktioniert der V-Ring V60 A VIT im Betrieb?

Ein V-Ring sitzt mit elastischer Vorspannung direkt auf der rotierenden Welle und dreht sich mit dieser mit. Die keilförmige Dichtlippe läuft axial gegen eine rechtwinklige Stirnfläche, etwa eine Gehäusewand. Durch die Rotation fungiert der elastische Körper gleichzeitig als Schleuderscheibe, wodurch Spritzflüssigkeiten und Staubteilchen von der eigentlichen Lagerstelle weggeschleudert werden.

Welche Maße besitzt der V-Ring V60 A VIT?

Die Dichtung weist eine Bohrung von 54 mm sowie eine Einbaubreite von 5,5 mm auf. Durch die gummielastische Beschaffenheit dehnt sich der Ring bei der Montage leicht auf, wodurch er fest auf dem Wellendurchmesser haftet. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Welle und der axiale Bauraum zu diesen Abmessungen passen.

Was unterscheidet FKM (Viton) von anderen Dichtungswerkstoffen?

Fluorkautschuk bietet eine ausgeprägte Beständigkeit gegen aggressive Chemikalien, synthetische Schmierstoffe und hohe Betriebstemperaturen. Im Vergleich zu einfachen Standardelastomeren bleibt FKM auch unter thermischer Belastung formstabil und elastisch. Das verhindert ein vorzeitiges Aushärten der Dichtlippe und unterstützt eine konstante Dichtfunktion unter fordernden Einsatzbedingungen.

Wie unterscheidet sich ein V-Ring von einem klassischen Wellendichtring?

Ein Radial-Wellendichtring wird fest in das Gehäuse eingepresst und dichtet radial auf der rotierenden Welle ab. Der V-Ring hingegen wird auf die Welle montiert, läuft mit ihr um und dichtet axial an einer stillstehenden Gehäusefläche ab. Dadurch verursacht er keinen Einlaufverschleiß auf der eigentlichen Wellenoberfläche.

Welche Anforderungen bestehen an die axiale Gegenlauffläche?

Die Stirnfläche, an der die Dichtlippe axial anliegt, sollte feingedreht oder geschliffen sowie frei von Riefen und Graten sein. Da die Dichtlippe direkt an dieser Fläche reibt, beeinflusst deren Oberflächenbeschaffenheit den Reibungswiderstand und den Verschleiß. Eine glatte, saubere Kontaktfläche trägt zu einer zuverlässigen Dichtwirkung bei.

Worauf ist bei der Montage des V-Rings zu achten?

Bei der Montage schieben Sie den Ring vorsichtig über die Welle an die vorgesehene Position, ohne das Elastomer mit scharfkantigen Werkzeugen zu beschädigen. Der Ring dehnt sich elastisch auf und hält sich durch Eigenklemmung auf der Welle. Stellen Sie sicher, dass die Dichtlippe gleichmäßig und ohne Verzug an der Gegenfläche anliegt.

Freudenberg FST GmbH
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