UKF
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Das zweireihige Trennkugellager UM40 .A16.1/2 von UKF bietet mit Trennkugeln und den Maßen 40x90x23 mm hohe Führungsgenauigkeit für rotierende Maschinenteile.
Beim Trennkugellager UM40 .A16.1/2 handelt es sich um ein zweireihiges Wälzlager des Herstellers UKF GmbH. Die Bauform zeichnet sich durch die Abmessungen von 40 mm Innen- und 90 mm Außendurchmesser bei 23 mm Breite aus. Als offenes Lager aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 kommt die Einheit in Baugruppen zum Einsatz, bei denen Gehäusekonstruktionen die Schmierstoffversorgung und den Schutz vor Verunreinigungen übernehmen. Durch den Verzicht auf einen konventionellen Käfig führt das Lager Wälzkörper mithilfe zwischengesetzter Trennkugeln.
Dieses Wälzlager eignet sich für präzise Lagerungen, die kombinierte Radial- und Axialbelastungen bei hoher Rundlaufgenauigkeit aufnehmen müssen. Durch den definierten Druckwinkel von 16 Grad nimmt die zweireihige Anordnung axiale Kräfte in beiden Richtungen auf. Konstrukteure integrieren die Einheit bevorzugt in geschlossenen Bauräumen, da das offene Lager auf eine externe Schmierstoffzufuhr über Ölnebel oder Fettfüllung angewiesen ist. Der zulässige Temperaturbereich reicht hierbei von -20 bis +120 Grad.
Die Bauweise ohne Käfig setzt auf Trennkugeln, die Reibung zwischen den tragenden Hauptkugeln verringern und eine hohe Laufruhe begünstigen. Für anspruchsvolle Konstruktionen sind die Fertigungsgenauigkeiten entscheidend: Der Innenring ist genauer als Toleranzklasse P5 (ABEC 5) gefertigt, während der Außenring Toleranzen genauer als P6 (ABEC 3) einhält. Konstrukteure und Einkäufer sollten bei der Lagersitzgestaltung diese engen Lauftoleranzen berücksichtigen, um das volle Genauigkeitspotenzial des 100Cr6-Stahls im Betrieb auszuschöpfen.
Mit einer Bohrung von 40 mm, einem Außendurchmesser von 90 mm und einer Breite von 23 mm entspricht dieses Lager kompakten Einbauräumen. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6, lässt sich die zweireihige Einheit präzise auf zylindrischen Wellen montieren und in passende Gehäusebohrungen einpassen.
Zwischen den lasttragenden Kugeln sitzen kleinere Trennkugeln, die den Abstand halten und ein gegenseitiges Berühren der Hauptwälzkörper verhindern. Diese käfiglose Konstruktion vermindert Reibungseffekte an Berührungsflächen und ermöglicht eine dichte Wälzkörperanordnung, was zu gleichmäßigem Lauf und hoher Belastbarkeit beiträgt.
Der Druckwinkel von 16 Grad bestimmt die Kraftübertragungslinie zwischen Innenring, Kugeln und Außenring. Dadurch nimmt das zweireihige Lager sowohl radiale als auch axiale Lasten auf. Bei axialen Führungskräften sorgt dieser Winkel für eine gezielte Lastverteilung über die beiden Kugelreihen hinweg.
Der Innenring weist eine Genauigkeit auf, die präziser als P5 beziehungsweise ABEC 5 liegt. Der Außenring ist genauer als P6 beziehungsweise ABEC 3 gefertigt. Diese engen Toleranzen reduzieren Rundlauffehler und begünstigen eine exakte Führung der rotierenden Welle im Gehäuse.
Als offene Variante besitzt die Konstruktion keine integrierten Dichtscheiben. Dies ermöglicht den ungehinderten Zugang für zentrale Schmiersysteme, Ölumlaufschmierungen oder spezifische Betriebsfette. Die Umgebungskonstruktion muss daher die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit im Gehäuse übernehmen.
Die thermische Einsatzgrenze dieses Wälzlagers aus 100Cr6-Stahl liegt zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Spanne behält das Material seine Maßstabilität. Bei der Auslegung müssen Anwender Schmierstoffauswahl und Gehäusetoleranzen an die jeweilige Betriebstemperatur anpassen.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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