UKF
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Das Trennkugellager K80 .A16.0/I von UKF GmbH bietet mit den Maßen 80x120x26 mm hohe Führungsgenauigkeit für anspruchsvolle Werkzeugmaschinenspindeln.
Das Trennkugellager K80 .A16.0/I von UKF GmbH ist ein hochgenaues, zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Führungsaufgaben. Mit einer Bohrung von 80 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Breite von 26 mm nimmt das Bauteil kombinierte Belastungen auf. Die Fertigung aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) verleiht den Laufbahnen Formstabilität. Als offenes Lager konzipiert, lässt sich diese Ausführung gezielt in bestehende Schmierkreisläufe einbinden.
Konstrukteure setzen dieses zweireihige Lager vorrangig in Werkzeugmaschinen, Spindeln und präzisen Wellenführungen ein. Durch den Druckwinkel von 16 Grad nimmt das Trennkugellager Axialkräfte auf und führt Wellen radial stabil. Die Ausführung arbeitet in einem Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad. Der Einbau erfolgt in geschützte Bauräume, in denen eine externe Schmierung über Ölnebel oder Fett die offenen Wälzkörper versorgt.
Dieses Modell verzichtet auf einen herkömmlichen Käfig. Stattdessen separieren kleinere Trennkugeln die tragenden Wälzkörper, was Reibungsverluste minimiert. Mit einer Innenring-Toleranzklasse genauer als P2 (ABEC 9) sowie einer Außenring-Toleranz genauer als P4 (ABEC 7) erfüllt die Sonderausführung sehr hohe Anforderungen an den Rundlauf. Bei der Wellen- und Gehäusebearbeitung empfiehlt sich die Abstimmung auf feine Passungen, um das Präzisionspotenzial der UKF-Sonderausführung zu nutzen.
Mit einem Innendurchmesser von 80 mm, einem Außendurchmesser von 120 mm und einer Gesamtbreite von 26 mm definiert das Lager feste Einbaumaße für Welle und Gehäusebohrung. Konstrukteure nutzen diese Dimensionen bei Spindellagerungen mit gezielten Vorgaben an Steifigkeit und axiale Führung.
Bei dieser Ausführung führt kein klassischer Massiv- oder Blechkäfig die Kugeln. Kleinere Trennkugeln liegen zwischen den tragenden Kugeln und rollen gegenläufig ab. Diese Bauart verhindert den direkten Kontakt der Hauptwälzkörper. Gleichzeitig verringert das Prinzip die Gleitreibung und ermöglicht eine dichte Kugelbesetzung, was die Tragwirkung des zweireihigen Lagers unterstützt.
Ein Druckwinkel von 16 Grad steuert die Kraftübertragung zwischen Innenring, Außenring und den Wälzkörpern. Durch diese Neigung nimmt das Lager kombinierte Lasten aus radialer und axialer Richtung auf. Ein Winkel von 16 Grad begünstigt mittlere bis hohe Axialbelastungen bei gleichzeitig stabiler radialer Wellenführung in Werkzeugmaschinen und Spindeln.
Diese Klassifizierungen stehen für enge Fertigungstoleranzen bei Plan- und Rundlauf. Der Innenring übertrifft mit ABEC 9 (besser als P2) die gängigen Normstufen, während der Außenring besser als P4 (ABEC 7) gefertigt ist. Dies minimiert Vibrationen und unterstützt eine präzise Ablaufgenauigkeit bei schnell rotierenden Wellen.
Ausgelegt für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad deckt das Bauteil thermische Anforderungen im Präzisionsmaschinenbau ab. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Anwender den gewählten Schmierstoff sowie externe Gehäusedichtungen auf diese Einsatztemperaturen abstimmen.
Offene Lager besitzen keine integrierten Deck- oder Dichtscheiben. Diese Bauform eignet sich für Konstruktionen, bei denen das Lager direkt an eine zentrale Schmierstoffversorgung oder an externe Labyrinthdichtungen angebunden wird. Dadurch lässt sich das Schmiermedium kontinuierlich erneuern oder kühlen, wie es bei Spindellagerungen gefordert wird.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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