SKF
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Das Toroidalrollenlager C4026 K30V von SKF bietet mit 130 mm Bohrung und vollrolliger Ausführung hohe radiale Tragfähigkeit für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Toroidalrollenlager C4026 K30V kombiniert die winkelbewegliche Eigenschaft eines Pendellagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Als offenes, einreihiges Lager nimmt diese Ausführung von SKF hohe radiale Kräfte auf und gleicht gleichzeitig Fluchtungsfehler der Welle aus. Die Hauptabmessungen betragen 130 mm Bohrungsdurchmesser, 200 mm Außendurchmesser und 69 mm Breite. Mit normaler Radiallagerluft und gefertigt in erhöhter Genauigkeit nach Toleranzklasse P5 bzw. ABEC 5 arbeitet dieses Wälzlager in einem Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad.
Konstrukteure nutzen diesen Lagertyp bevorzugt als Loslager auf langen Wellensträngen, bei denen Wärmedehnungen ohne interne Zwangskräfte aufgenommen werden müssen. Typische Einsatzbereiche finden sich im allgemeinen Maschinenbau sowie in Getrieben schwerer Industrieanlagen mit hohen Radialkräften. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt das vollrollige Lager den Bauraum mit einer maximalen Rollenanzahl aus. Dadurch nimmt es sehr hohe Radiallasten und stoßartige Beanspruchungen bei moderaten Drehzahlen zuverlässig auf.
Das Nachsetzzeichen weist auf eine kegelige Bohrung mit dem Kegelverhältnis 1:30 hin, wodurch sich das Lager direkt auf kegeligen Wellensitzen oder mithilfe passender Spannhülsen montieren lässt. Über das Aufschieben auf den Kegel lässt sich die radiale Lagerluft beim Einbau gezielt einstellen. Da es sich um ein ungedichtetes Lager handelt, werden die erforderliche Schmierung sowie externe Dichtungen in das umgebende Gehäuse integriert, um das Eindringen von Schmutzpartikeln zu vermeiden.
Dieses Wälzlager weist einen Innendurchmesser von 130 mm, einen Außendurchmesser von 200 mm und eine Baubreite von 69 mm auf. Die Bohrung ist kegelig mit einem Steigungsverhältnis von 1:30 ausgeführt, was eine präzise Anpassung der radialen Lagerluft während der Montage ermöglicht.
Bei einer vollrolligen Konstruktion entfällt der Führungskäfig, sodass der gesamte Zwischenraum der Laufbahnen mit Wälzkörpern gefüllt ist. Diese maximale Rollenzahl verleiht dem Lager eine besonders hohe radiale Belastbarkeit, begrenzt im Vergleich zu käfiggeführten Varianten jedoch die zulässigen Grenzdrehzahlen.
Ein Toroidalrollenlager vereinigt die winkelbewegliche Selbsteinstellung zur Kompensation von Wellendurchbiegungen mit der Fähigkeit, axiale Längenänderungen der Welle rein intern im Lager auszugleichen. Es entstehen keine axialen Zwangskräfte zwischen Innen- und Außenring, was die Lebensdauer angrenzender Maschinenelemente schont.
Die Auslegung gestattet einen Betriebsbereich zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Weil es sich um ein offenes Lager ohne integrierte Schleifdichtungen handelt, richtet sich der tatsächliche Temperatureinsatzbereich im Betrieb vor allem nach dem verwendeten Schmierstoff und der thermischen Belastbarkeit des Gehäusesystems.
Die Klassifizierung nach P5 bzw. ABEC 5 kennzeichnet eine gegenüber dem Standard eingeengte Fertigungstoleranz für Maß- und Laufgenauigkeit. Bauteile dieser Genauigkeitsstufe weisen einen besonders gleichmäßigen Rundlauf auf, was Vibrationen verringert und den Einsatz in anspruchsvollen Industriegetrieben begünstigt.
Da das Lager werkseitig ungefüllt und ohne integrierte Dichtungen ausgeliefert wird, erfordert es eine anwendungsspezifische Schmierstoffversorgung über Fett oder Öl direkt über das Lagergehäuse. Eine geeignete Gehäuseabdichtung ist zwingend erforderlich, um Schmiermittelverluste zu minimieren und die Laufbahnen vor Partikeln zu schützen.
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