C3144  K/C4 Toroidalrollenlager von SKF
C3144  K/C4 Toroidalrollenlager von SKF

SKF

Toroidalrollenlager SKF C3144 K/C4

Technische Daten
 
Innendurchmesser
220 mm
Außendurchmesser
370 mm
Breite
120 mm
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Lagerluft
stark erhöhte Radiallagerluft
Toleranzklasse
Toleranzklasse P5 bzw. ABEC 5
Bohrung
konische Bohrung (1:12)
Temperaturbereich
-30 bis +200 °C
Gewicht
51,3 kg
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Toroidalrollenlager SKF C3144 K/C4
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Toroidalrollenlager SKF C3144 K/C4

Das Toroidalrollenlager C3144 K/C4 von SKF bietet mit 220x370x120 mm, konischer Bohrung und erhöhter C4-Lagerluft hohe Leistungsfähigkeit für industrielle Loslagerungen.

Dieses Toroidalrollenlager C3144 K/C4 von SKF verbindet die winkeleinstellbare Eigenschaft eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Als offenes Wälzlager ohne integrierte Dichtung ist die Ausführung für externe Schmiersysteme vorgesehen. Mit einem Innendurchmesser von 220 mm, einem Außendurchmesser von 370 mm sowie einer Breite von 120 mm nimmt die Konstruktion sehr hohe Radiallasten im Schwer- und Anlagenbau auf.

Wofür eignet sich das Toroidalrollenlager C3144 K/C4 in der Praxis?

Konstrukteure nutzen diese Bauart vorrangig als reines Loslager in Systemen mit langen Wellen oder starken Wärmedehnungen. Fluchtungsfehler und Wellendurchbiegungen gleicht das Lager im Inneren eigenständig aus, ohne dass schädliche axiale Zwangskräfte auf die Gehäusekonstruktion wirken. Typische Einsatzbereiche finden sich in Industrieantrieben und Getriebeanlagen. Durch den thermischen Einsatzbereich von -30 bis +200 Grad bleibt die Maßstabilität auch bei erhöhter Betriebstemperatur erhalten.

Welche Vorteile bieten die konische Bohrung und die C4-Lagerluft?

Die Ausführung mit dem Nachsetzzeichen K besitzt eine konische Bohrung im Kegelverhältnis 1:12. Dies erleichtert die Montage auf kegeligen Wellensitzen oder mit passenden Spann- und Abziehhülsen. Beim Aufschieben auf den Sitz lässt sich das radiale Betriebsspiel gezielt einstellen. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 schafft ausreichend Reserve gegen Klemmen, falls im Betrieb hohe Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten. Der integrierte Stahlblechkäfig übernimmt die präzise Führung der Wälzkörper.

Was zeichnet das Toroidalrollenlager C3144 K/C4 technisch aus?

Ein Toroidalrollenlager vereint sphärische Winkeleinstellbarkeit und axiale Verschiebbarkeit in einer einzigen Lagerreihe. Die Ausführung C3144 K/C4 weist Hauptabmessungen von 220 mm Bohrung, 370 mm Außendurchmesser und 120 mm Breite auf. Ergänzt wird die Konstruktion durch einen geführten Stahlblechkäfig sowie eine offene Bauform für Öl- oder Fettschmierung.

Welche Funktion erfüllt die konische Bohrung bei diesem Lager?

Die konische Bohrung mit dem Verhältnis 1:12 ermöglicht das direkte Aufziehen auf kegelige Wellenzapfen oder die Befestigung mittels Spannhülsen. Beim axialen Aufschieben dehnt sich der Innenring auf, wodurch Monteure das verbleibende Betriebsspiel vor Ort exakt kontrollieren und justieren können.

Was bedeutet die Angabe der Lagerluft C4?

Das Nachsetzzeichen C4 steht für eine stark vergrößerte radiale Lagerluft, die über dem Bereich der Standardluft und über C3 liegt. Sie dient dazu, ein betriebsbedingtes Zuwachsen des Radialspiels durch Presssitze oder starke Temperaturgefälle zwischen Welle und Gehäuse wirksam auszugleichen.

Welche Bedeutung hat die Toleranzklasse P5 bzw. ABEC 5?

Die Toleranzklasse P5 definiert engere Fertigungstoleranzen bezüglich Maß-, Form- und Laufgenauigkeit als die Normaltoleranz. Diese Einstufung verringert den Rundlauffehler im Betrieb, unterstützt einen ruhigen Lauf bei hohen Drehzahlen und verbessert die Lastverteilung im Rollensatz.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses Rollenlager zulässig?

Das Lager ist für Umgebungstemperaturen von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Da es sich um eine offene Ausführung ohne elastomere Berührungsdichtungen handelt, hängt die tatsächliche Einsatzgrenze primär von der Temperaturbeständigkeit des gewählten Schmierstoffs ab.

Wie wird das offene Toroidalrollenlager geschmiert?

Da das Bauteil ab Werk ohne Dichtscheiben ausgeführt ist, erfolgt die Schmierung über die Gehäuseumgebung wahlweise mit Schmierfett oder Schmieröl. Anwender müssen extern für geeignete Dichtsysteme sorgen, um das Eindringen von Schmutz und den Verlust von Schmiermittel zu verhindern.

SKF Group
Sven Wingquists Gata 2, 415 50 Gothenburg, Sweden
info@skf.com, https://www.skf.com/uk/footer/site-ownership

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