STC-Steyr
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Das Toroidalrollenlager C3040 von STC-Steyr bietet hohe Rundlaufgenauigkeit in Toleranzklasse P5 bei kompakten Hauptabmessungen von 200 x 310 x 82 mm.
Das Toroidalrollenlager C3040 ist ein einreihiges Wälzlager für anspruchsvolle Industrieanwendungen. Es kombiniert die winkelbewegliche Eigenschaft eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. STC-Steyr fertigt diese Ausführung mit einer Bohrung von 200 mm, einem Außendurchmesser von 310 mm sowie einer Breite von 82 mm. Als offenes Lager ausgelegt, lässt sich das Bauteil direkt in bestehende Schmiersysteme integrieren und unterstützt betriebsbedingte Längenausdehnungen der Welle.
Typische Einbaustellen sind Loslageranordnungen auf längeren Wellen. Das Toroidalrollenlager C3040 nimmt Fluchtungsfehler und Schiefstellungen zwischen Welle und Gehäuse auf, ohne innere Spannungen im Lager hervorzurufen. Gleichzeitig gleicht die toroidale Laufbahngeometrie thermische Längsdehnungen der Welle reibungsarm innerhalb des Lagers aus. Ausgestattet mit einem Stahlblechkäfig und für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt, eignet sich das Lager für industrielle Wellenlagerungen mit hohen radialen Belastungen.
Diese Lagervariante ist nach der erhöhten Toleranzklasse P5 (entspricht ABEC 5) gefertigt. Gegenüber der Standardtoleranz weist sie engere Grenzmaße bei Rundlauf und Maßhaltigkeit auf, was einen vibrationsarmen Lauf bei höheren Drehzahlen unterstützt. Gepaart mit der normalen Radiallagerluft eignet sich das Lager für Konstruktionen mit präzisen Passungssitzen. Bei der offenen Bauform ohne integrierte Dichtung ist eine externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutzeintrag und Schmierstoffverlust vorzusehen.
Ein Toroidalrollenlager besitzt ballige Rollen und konkave Laufbahnen. Es verbindet den internen Winkelausgleich eines Pendellagers mit der freien axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Dadurch nimmt das Bauteil axiale Wellenverschiebungen reibungsarm auf, ohne dass zusätzliche axiale Zwangskräfte auf die Lagerringe oder das umgebende Maschinengehäuse einwirken.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 200 mm für den Wellensitz, einen Außendurchmesser von 310 mm für die Gehäusebohrung sowie eine Baubreite von 82 mm. Durch diese standardisierten Hauptmaße lässt sich das Bauteil in entsprechende Lagersitze einpassen und eignet sich für Konstruktionen im Schwermaschinen- und Anlagenbau.
Die Einstufung P5 (äquivalent zu ABEC 5) definiert gegenüber Normaltoleranzen eng gefasste Form- und Lauftoleranzen der Ringe. Das führt zu einer verbesserten Rundlaufgenauigkeit der Welle. Konstruktionen mit reduzierten Schwingungswerten oder höheren Anforderungen an die Führungsgenauigkeit profitieren direkt von dieser Präzisionsklasse.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad spezifiziert. Innerhalb dieses Bereichs bleiben Maßstabilität und Funktion des verbauten Stahlblechkäfigs erhalten. Die tatsächlich erreichbare Betriebstemperatur im Einsatz hängt maßgeblich von der thermischen Beständigkeit des extern zugeführten Schmieröls oder Schmierfetts ab.
Die offene Bauweise ohne schleifende Dichtscheiben ermöglicht die direkte Versorgung über zentrale Öl- oder Fettschmiersysteme der Gesamtanlage. Zudem verringert der Verzicht auf Berührungsdichtungen das Reibmoment im Dauerbetrieb. Für den Schutz vor Staub, Feuchtigkeit und Feststoffpartikeln muss das Maschinengehäuse mit einer passenden externen Abdichtung versehen sein.
Der Käfig führt die Rollenkörper in gleichmäßigem Abstand über den Umfang der Laufbahn. Dies verhindert die direkte Berührung benachbarter Wälzkörper, reduziert Wärmeentwicklung sowie Verschleiß und hält die Führung auch bei wechselnden Betriebsbedingungen stabil. Die Blechausführung bietet ein geringes Eigengewicht bei gleichzeitig hoher Formstabilität.