SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 38,37 € | 729,02 € |
| 3 | 76,74 € | 690,65 € |
Das Toroidalrollenlager C4030 V/C4 von SKF kombiniert vollrollige Bauart, P5-Präzision und C4-Lagerluft bei den Maßen 150x225x75 mm für anspruchsvolle Radiallasten.
Das Toroidalrollenlager C4030 V/C4 ist ein offenes, einreihiges Wälzlager für industrielle Lagerungsanordnungen mit extremen Radialkräften. SKF fertigt diese Ausführung als vollrollige Variante ohne Käfig, wodurch der vorhandene Bauraum maximal mit tragenden Rollen gefüllt ist. Mit einem Innendurchmesser von 150 mm, einem Außendurchmesser von 225 mm und einer Breite von 75 mm fungiert die Konstruktion vorrangig als Loslager, das axiale Verschiebungen sowie Schiefstellungen innerhalb des Bauteils ausgleicht.
Diese Ausführung findet ihren Einsatz vor allem in hochbelasteten Loslagerpositionen mit dominanten radialen Kräften. Da das Toroidalrollenlager radiale Auslenkungen sowie Fluchtungsfehler intern aufnimmt, werden axiale Zwangskräfte zwischen Welle und Gehäuse wirksam vermieden. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -30 bis +200 Grad Celsius. Dadurch eignet sich das Bauteil auch für Betriebsbereiche mit erhöhter Prozesswärme, in denen temperaturabhängige Längenausdehnungen der Welle auszugleichen sind.
Die Ausführung als vollrolliges Lager verzichtet auf einen Rollenkäfig, was die Anzahl der Wälzkörper erhöht und sehr hohe statische sowie dynamische Radialkräfte ermöglicht. Die stark erhöhte Radiallagerluft C4 gleicht temperaturbedingte Gefügeausdehnungen sowie Presssitze bei engeren Passungen aus. Ergänzend sorgt die Fertigung nach Toleranzklasse P5 bzw. ABEC 5 für eine gesteigerte Laufgenauigkeit. Weil es sich um ein offenes Lager handelt, bestimmen Schmierstoffauswahl und externe Gehäusedichtungen maßgeblich den Schutz vor Schmutzeintrag.
Die Bauart vereint Eigenschaften von Zylinder- und Pendelrollenlagern in kompakter Form. Sie nimmt radiale Lasten auf, gleicht winklige Fluchtungsfehler aus und erlaubt axiale Verschiebungen direkt im Lager. Als Loslager trägt die Konstruktion dazu bei, innere Axialverspannungen bei Wärmedehnungen der Welle zu vermeiden.
Die Abmessungen betragen 150 mm Bohrungsdurchmesser, 225 mm Außendurchmesser und 75 mm Baubreite. Diese standardisierten Hauptmaße ermöglichen die Integration in bestehende Gehäusesitze schwerer Maschinenbaugruppen, sofern die Umgebungsbauteile auf diese Wellen- und Gehäusegrößen abgestimmt sind.
Die C4-Klassifizierung weist auf eine spürbar größere radiale Anfangslagerluft als bei Standardlagern hin. Dieses Spiel ist erforderlich, wenn starke Temperaturgefälle zwischen Innen- und Außenring auftreten oder feste Passungen zu einer Einengung des radialen Betriebsspiels im laufenden Einsatz führen.
Durch den Verzicht auf einen Lagerkäfig fasst der Rollensatz die maximale Anzahl an Wälzkörpern. Diese Konstruktion erhöht das Tragvermögen für sehr hohe Radialkräfte, begrenzt jedoch die zulässigen Drehzahlen im Vergleich zu Lagern mit Käfigführung.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad Celsius ausgelegt. Maßgebend für die tatsächliche Einsatzgrenze ist neben den metallischen Lagerringen die thermische Beständigkeit des verwendeten Schmierstoffs sowie die Eignung der externen Abdichtung gegen Umgebungseinflüsse.
Da das Bauteil werkseitig keine Dichtscheiben besitzt, müssen Abdichtung und Schmiermittelzufuhr über das umgebende Gehäuse erfolgen. Externe Labyrinth- oder Wellendichtringe schützen das Lagerinnere vor Schmutzpartikeln, Feuchtigkeit und Schmierstoffverlust.
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