STC-Steyr
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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Das Toroidalrollenlager C2315 von STC-Steyr bietet mit den Maßen 75x160x55 mm und Toleranzklasse P5 präzisen Lauf für anspruchsvolle Loslagerungen.
Das Toroidalrollenlager C2315 kombiniert die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Es dient vor allem als Loslager in Konstruktionen mit kombinierten Verlagerungen. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt in bestehende Öl- oder Fettschmiersysteme einbinden. Das Bauteil von STC-Steyr verfügt über einen formstabilen Stahlblechkäfig, der die Rollen führt.
Konstrukteure nutzen dieses Wälzlager bevorzugt auf Wellenpositionen, an denen temperaturbedingte Längenänderungen und Fluchtungsfehler gleichzeitig auftreten. Da das Lager Axialverschiebungen intern ausgleicht, trägt es dazu bei, innere Verspannungen im Gehäuse zu verringern. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen mit thermischen Wellenausdehnungen und hohen radialen Lasten. Bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad arbeitet das Lager formbeständig und unterstützt gleichmäßige Rundlaufeigenschaften.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P5, vergleichbar mit ABEC 5, kennzeichnet eine eingeengte Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Geringere Rundlauftoleranzen an Außen- und Innenring mindern Schwingungen bei mittleren bis höheren Drehzahlen. In Kombination mit der normalen Radiallagerluft trägt die P5-Präzision dazu bei, dass das Lagerspiel nach dem Aufpressen der 75-mm-Bohrung planmäßig erhalten bleibt. Bei der Montage offener Lager dienen Gehäusedichtungen dazu, das Bauteil vor Feststoffpartikeln und Feuchtigkeit zu schützen.
Die einreihige Rollenführung mit balligen Wälzkörpern gleicht Schiefstellungen der Welle sowie axiale Verschiebungen innerhalb des Lagers aus. Dadurch treten keine axialen Zwangskräfte auf die Gehäusewandungen auf. Das offene Modell C2315 mit Stahlblechkäfig eignet sich speziell für Loslageranwendungen, bei denen hohe radiale Kräfte aufgenommen werden müssen.
Das Lager verfügt über einen Innendurchmesser von 75 mm, einen Außendurchmesser von 160 mm sowie eine Baubreite von 55 mm. Diese standardisierten Hauptabmessungen ermöglichen den passgenauen Einbau auf entsprechenden Wellenzapfen und in zylindrischen Gehäusebohrungen, die für diese Maßreihe ausgelegt sind.
P5 bezeichnet eine erhöhte Präzisionsklasse, die der US-amerikanischen Einstufung ABEC 5 entspricht. Gegenüber herkömmlichen Toleranzstufen weist das Lager geringere Fertigungstoleranzen bei Bohrung, Außendurchmesser sowie Radial- und Seitenschlag auf, was einen ruhigeren Lauf und reduzierte Schwingungen unterstützt.
Da dieses Wälzlager ab Werk ungekapselt und ohne integrierte Dichtungen gefertigt ist, erfolgt die Schmierung über das jeweilige Aggregat. Je nach Anlagenkonzept eignet sich die Zufuhr von Schmierfett oder die Einbindung in einen Schmierölkreislauf. Eine externe Abdichtung des Gehäuses ist zwingend erforderlich, um Schmiermittelverlust zu verhindern.
Die zulässigen Betriebstemperaturen für dieses Lager liegen zwischen -20 und +120 Grad. Innerhalb dieser Grenzen bleiben das Lagermaterial und der verbaute Stahlblechkäfig maßstabil. Bei der Wahl des Schmierstoffs muss darauf geachtet werden, dass dessen Temperatureinsatzbereich die erwarteten Betriebstemperaturen der Lagerung vollständig abdeckt.
Normale Lagerluft beschreibt das standardmäßige radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen vor dem Einbau. Dieser Spielraum ist so bemessen, dass nach dem Aufpressen des Innenrings auf die Welle und dem Einsetzen in das Gehäuse ein funktionsgerechtes Betriebsspiel verbleibt, sofern standardmäßige Passungen gewählt werden.