STC-Steyr
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Das Toroidalrollenlager C2226 von STC-Steyr kombiniert 130x230x64 mm Hauptabmessungen mit hoher Führungsgenauigkeit der Toleranzklasse P5 für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Das Toroidalrollenlager C2226 von STC-Steyr ist ein einreihiges Rollenlager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben im Maschinen- und Anlagenbau. Mit einem Innendurchmesser von 130 mm, einem Außendurchmesser von 230 mm sowie einer Baubreite von 64 mm nimmt dieses Wälzlager hohe radiale Kräfte auf. Durch die offene Bauform lässt sich das Lager direkt in bestehende Schmiersysteme einbinden. Der integrierte Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius.
Diese Lagerbauform wird vorrangig in Loslagerpositionen eingesetzt, bei denen axiale Längenänderungen und Fluchtungsfehler gemeinsam auftreten können. Durch die Geometrie der Laufbahnen gleicht das Toroidalrollenlager Schiefstellungen und Axialverschiebungen direkt im Lagerinneren aus, ohne zusätzliche axiale Zwangskräfte zu erzeugen. Die normale Radiallagerluft bietet dabei die Basis für übliche Passungsverhältnisse im Dauerbetrieb. Da das Lager offen ausgeführt ist, übernimmt die Gehäusekonstruktion die Abdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Die Fertigung nach Toleranzklasse P5 (entsprechend ABEC 5) zeichnet sich durch engere Maß- und Lauftoleranzen im Vergleich zur Normaltoleranz aus. Bei Anwendungen mit erhöhten Anforderungen an Rundlauf und Führungsgenauigkeit reduziert diese Präzision unerwünschte Schwingungen und Laufunruhen. Berücksichtigen Sie bei der Montage den zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius und wählen Sie ein Schmiermittel, das zur Betriebstemperatur sowie zur Umgebungsabdichtung passt.
Dieses Wälzlager weist eine Bohrung von 130 mm, einen Außendurchmesser von 230 mm sowie eine Breite von 64 mm auf. Die Abmessungen definieren den benötigten Bauraum auf der Welle sowie im Gehäuse. Prüfen Sie vor dem Einbau stets den Passungssitz beider Lagerringe.
P5 entspricht der Einstufung nach ABEC 5 und steht für eine höhere Maß- und Rundlaufgenauigkeit als die Normaltoleranz. Geringere Toleranzschwankungen an Innen- und Außenring verbessern das Schwingungsverhalten bei höheren Drehzahlen und unterstützen eine präzise Wellenführung im Betrieb.
Eine offene Ausführung besitzt keine integrierten Dichtscheiben, wodurch sich Schmierfett oder Schmieröl ungehindert im Lagerinneren verteilen kann. Dieser Aufbau erleichtert die Einbindung in zentrale Schmierkreisläufe. Der Schutz vor Schmutz und Feuchtigkeit muss über externe Dichtungen im Lagergehäuse erfolgen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Der verbaute Stahlblechkäfig und die Werkstoffausführung bleiben in diesem Rahmen formstabil. Für einen störungsfreien Lauf muss das verwendete Schmiermittel ebenfalls für diesen thermischen Bereich freigegeben sein.
Die normale Radiallagerluft bestimmt das radiale Spiel zwischen den Rollen und den Laufbahnen im nicht eingebauten Zustand. Nach dem Aufpressen auf die Welle verringert sich dieses Spiel durch die Aufweitung des Innenrings. Die Normalausführung eignet sich für übliche Passungsverhältnisse und Standardbetriebsbedingungen.
Der Käfig aus Stahlblech führt die tonnenförmigen Rollen gleichmäßig auf Abstand und verhindert das gegenseitige Berühren der Wälzkörper. Er verbindet ein geringes Eigengewicht mit Formfestigkeit und widersteht den mechanischen Beanspruchungen im vorgegebenen Temperaturbereich bis +120 Grad Celsius.