SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 10 | 5,91 € | 112,22 € |
| 20 | 11,81 € | 106,32 € |
Das Toroidalrollenlager C2207 V von SKF kombiniert als vollrolliges Wälzlager hohe radiale Tragfähigkeit mit Winkelausgleich auf 35x72x23 mm Bauraum.
Das Toroidalrollenlager C2207 V von SKF vereint die winkelbeweglichen Eigenschaften eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Als kompaktes Wälzlager mit 35 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 23 mm Breite eignet es sich vor allem für Loslageranordnungen. Durch die vollrollige Bauart ohne Käfig nutzt die Ausführung den vorhandenen Querschnitt für eine maximale Anzahl an Wälzkörpern aus. Die Explorer-Ausführung und die Fertigung nach Toleranzklasse P5 beziehungsweise ABEC 5 unterstützen dabei einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf in anspruchsvollen Industrieantrieben.
Konstruktionen mit Wellendurchbiegungen oder Fluchtungsfehlern profitieren von diesem Lagertyp, da er Winkelabweichungen im Inneren ohne Kantenpressung ausgleicht. Gleichzeitig nimmt das Lager axiale Längendehnungen der Welle reibungsarm auf, weshalb Sie es bevorzugt auf der Loslagerseite platzieren. Durch den weiten Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad eignet sich das Bauteil für thermisch beanspruchte Industrieanwendungen und Wellenlagerungen. In Kombination mit einem Festlager trägt das Toroidalrollenlager dazu bei, innere Verspannungen im Gehäuse zu verringern und Belastungen angrenzender Bauteile zu mindern.
Der Zusatzbuchstabe V kennzeichnet die käfiglose Bauform. Da die Rollen dicht aneinanderliegen, nimmt das Lager besonders hohe Radialkräfte auf. Als offene Variante ist das Bauteil unbefettet und erfordert eine externe Gehäuseabdichtung sowie eine gezielte Schmierstoffzufuhr. Beachten Sie bei der Auslegung die normale Radiallagerluft und die präzise Toleranzklasse P5, welche enge Einbautoleranzen ermöglicht. Für Instandhalter und Händler erweist sich diese Ausführung als gezielter Ersatz bei schweren Lasten, bei denen sehr hohe radiale Kräfte auf engem Bauraum wirken.
Diese Bauform verbindet die Selbsteinstellbarkeit von Pendelrollenlagern mit der freien axialen Verschiebbarkeit von Zylinderrollenlagern. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt das vollrollige Lager den Innenraum vollständig für tragende Rollen aus. Dies ermöglicht die Aufnahme hoher Radiallasten bei gleichzeitigem Ausgleich von Fluchtungsfehlern oder Wellendehnungen.
Das Lager weist einen Innendurchmesser von 35 mm, einen Außendurchmesser von 72 mm sowie eine Baubreite von 23 mm auf. Durch diese genormten Hauptabmessungen lässt es sich präzise in bestehende Gehäusesitze integrieren. Die Fertigung nach Toleranzklasse P5 beziehungsweise ABEC 5 unterstützt geringe Rundlaufabweichungen.
Das Nachsetzzeichen V steht für eine vollrollige Ausführung ohne Käfig. Anstelle von Zwischenräumen ist der Rollensatz komplett mit Wälzkörpern gefüllt. Diese Konstruktion vergrößert die wirksame Kontaktfläche für radiale Kräfte, begrenzt jedoch bauartbedingt die maximale Grenzdrehzahl aufgrund der Berührung benachbarter Rollen.
Für dieses offene Wälzlager liegt der zulässige Betriebstemperaturbereich zwischen -30 und +200 Grad Celsius. Um diesen Bereich im laufenden Betrieb betriebssicher zu nutzen, müssen Sie die Gehäusedichtung und den gewählten Schmierstoff, etwa temperaturbeständiges Schmierfett oder Industrieöl, auf die konkreten thermischen Einsatzbedingungen abstimmen.
Da die offene Ausführung weder integrierte Dichtungen noch eine Fettfüllung aufweist, benötigt die Lagerstelle eine wirksame externe Gehäuseabdichtung. Je nach Drehzahl und Betriebsbedingungen erfolgt die Versorgung über eine Ölbad-, Ölumlauf- oder regelmäßige Nachschmierung mit Fett. Die Abdichtung schützt vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit.
Das Bauteil ist mit normaler Radiallagerluft ausgeführt. Diese Standardluft bietet unter regulären Passungs- und Temperaturverhältnissen ein ausgewogenes Betriebsspiel. Sollten im Einsatz starke Temperaturunterschiede zwischen Innen- und Außenring auftreten, empfiehlt sich die rechnerische Überprüfung des verbleibenden Betriebsspiels im Vorfeld der Montage.
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