SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
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| 2 | 26,18 € | 497,44 € |
| 3 | 52,36 € | 471,26 € |
Das vollrollige Toroidalrollenlager C3120 V/C3 von SKF (100x165x52 mm) gleicht Fluchtungsfehler sowie axiale Verschiebungen bei hohen radialen Belastungen aus.
Das Toroidalrollenlager C3120 V/C3 kombiniert die winkelbeweglichen Eigenschaften eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Als vollrollige Ausführung verzichtet dieses Lager auf einen Käfig, wodurch mehr Wälzkörper im Innenraum Platz finden. Konstrukteure nutzen diese Bauform vor allem dort, wo starke radiale Kräfte wirken und thermische Längenänderungen der Welle kompensiert werden müssen. Das offene Bauteil stammt von SKF und widersteht Betriebstemperaturen von -30 bis +200 Grad.
Dieses Lager dient typischerweise als Loslager bei anspruchsvollen Anwendungen mit hohen Radialbelastungen. Bei Temperaturunterschieden dehnen sich Wellen oft axial aus, ohne dass zusätzliche Verspannungen im Gehäuse entstehen dürfen. Durch die balligen Rollen und angepassten Laufbahnen nimmt das Bauteil Schiefstellungen sowie Längsverschiebungen gleichzeitig auf. Die kompakte Bauweise bei einem Außendurchmesser von 165 mm und einer Breite von 52 mm erlaubt den Einbau dort, wo Bauraum und Tragfähigkeit exakt aufeinander abgestimmt sein müssen.
Das Kennzeichen V steht für eine vollrollige Konstruktion ohne Käfig. Da der Bauraum vollständig mit Rollen gefüllt ist, eignet sich das Lager für besonders schwere radiale Lasten bei moderaten Drehzahlen. Der Zusatz C3 signalisiert eine leicht erhöhte Radiallagerluft. Dieses vergrößerte Betriebsspiel trägt dazu bei, ein Klemmen der Wälzkörper zu vermeiden, wenn Erwärmung im Betrieb oder feste Passungen den Innendurchmesser von 100 mm verengen. Zudem unterstützt die Fertigung nach Toleranzklasse P5 (ABEC 5) eine hohe Laufgenauigkeit in anspruchsvollen Baugruppen.
Toroidalrollenlager vereinen die Selbsteinstellbarkeit von Pendelrollenlagern mit der axialen Beweglichkeit von Zylinderrollenlagern. Sie nehmen Fluchtungsfehler der Welle auf und ermöglichen gleichzeitig einen axialen Längenausgleich im Lagerinneren. Dadurch beugen sie inneren Verspannungen im Lagersystem vor und ermöglichen kompakte Konstruktionen auf der Loslagerseite.
Das Lager weist einen Bohrungsdurchmesser von 100 mm, einen Außendurchmesser von 165 mm sowie eine Gesamtbreite von 52 mm auf. Diese standardisierten Hauptabmessungen erlauben den direkten Ersatz bestehender Bauteile in entsprechenden Lagergehäusen oder auf passend bearbeiteten Wellenzapfen.
Der Buchstabe V kennzeichnet eine vollrollige Ausführung ohne Trennkäfig. Der freiwerdende Raum wird vollständig mit Rollen besetzt, was die Kontaktfläche vergrößert. Diese Bauform nimmt sehr hohe radiale Kräfte auf, erfordert jedoch eine Begrenzung der Betriebsdrehzahl, da sich die aneinander abrollenden Wälzkörper berühren.
Das Nachsetzzeichen C3 verweist auf eine leicht erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Normalausführung. Dieser vergrößerte Spielraum gleicht thermische Ausdehnungen bei hohen Betriebstemperaturen aus. Auch bei engen Presspassungen zwischen Welle und Innenring unterstützt die C3-Lagerluft einen leichten Lauf des Lagers im Betrieb.
Die Einstufung nach P5 (entspricht ABEC 5) definiert engere Fertigungstoleranzen bezüglich Maß- und Laufgenauigkeit im Vergleich zur Standardklasse Normal. Dies reduziert Schwingungen im Betrieb und führt zu einem gleichmäßigeren Ablauf der Wälzkörper auf den Laufbahnen bei präzise geführten Wellen.
Dieses Lager ist für einen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad ausgelegt. Aufgrund der offenen Konstruktion ohne integrierte Berührungsdichtungen setzt der gewählte Schmierstoff den maßgeblichen Rahmen für den praktischen Einsatz bei tiefen oder sehr hohen Umgebungstemperaturen.
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