SKF
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Toroidalrollenlager C2215 /C4 von SKF: Offenes Loslager mit 75x130x31 mm, P5-Toleranz und stark vergrößerter C4-Lagerluft für thermisch hochbelastete Lagerungen.
Das Toroidalrollenlager C2215 /C4 von SKF vereint die winkelbewegliche Eigenschaft eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit eines Zylinderrollenlagers. Mit den Hauptabmessungen von 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser und 31 mm Breite dient diese Bauform vorrangig als reines Loslager. Die Ausführung als offenes Lager mit Stahlblechkäfig ermöglicht eine direkte Schmierstoffversorgung über das Gehäusesystem. In Kombination mit der engen Toleranzklasse P5 bzw. ABEC 5 eignet sich diese Komponente für Industriegetriebe und präzise gelagerte Wellen.
Industrielle Lagerungsanordnungen nutzen das Toroidalrollenlager C2215 /C4 primär als Loslager auf Wellen mit weiten Stützabständen. Typische Einsatzfelder finden sich in Lagerungen, bei denen axiale Längenänderungen und Wellendurchbiegungen gleichzeitig kompensiert werden müssen. Da das Lager thermisch bedingte Längenänderungen der Welle rein intern und reibungsarm ausgleicht, beugt es schädlichen axialen Verspannungen im Gesamtsystem vor. Schiefstellungen der Welle gleicht der Innenring gegenüber dem Außenring stufenlos aus, ohne die Tragfähigkeit negativ zu beeinflussen.
Die Kennzeichnung /C4 steht für eine stark vergrößerte Radiallagerluft im Vergleich zur Normalluft. Dieses Radialspiel ist erforderlich, wenn zwischen Innen- und Außenring erhebliche Temperaturunterschiede auftreten, wie sie im Betriebsbereich von -30 bis +200 Grad vorkommen. Bei festen Passungen auf der 75-mm-Welle oder bei rascher Erwärmung verengt sich das Lagerspiel. Die C4-Luft trägt dazu bei, dass das Lager auch unter voller Betriebstemperatur nicht verklemmt. Zudem bietet die Toleranzklasse P5 eine genaue Rundlaufführung.
Dieses Wälzlager kombiniert die Winkeleinstellbarkeit eines Pendelrollenlagers mit der axialen Verschiebbarkeit im Lager selbst. Die Ausführung C2215 /C4 besitzt eine 75 mm Bohrung, 130 mm Außendurchmesser sowie 31 mm Breite. Es dient vor allem als Loslager, da Längenausdehnungen der Welle reibungsarm im Lager aufgenommen werden, ohne dass axiale Zwangsspannungen auf das Gehäuse wirken.
Das Nachsetzzeichen /C4 kennzeichnet eine stark erhöhte Radiallagerluft gegenüber der Standardausführung. Ein vergrößertes Radialspiel trägt dazu bei, dass sich das Lager bei starken Temperaturdifferenzen zwischen Welle und Gehäuse oder bei engen Passungen nicht festsetzt. Dies ist insbesondere im zulässigen Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad von betriebswichtiger Bedeutung.
Die Angabe P5 bzw. ABEC 5 beschreibt eine gegenüber der Normaltoleranz erhöhte Maß- und Rundlaufgenauigkeit. Das Lager weist geringere Abweichungen bei Bohrungs- und Außendurchmesser sowie engere Lauftoleranzen auf. Dadurch läuft die Welle ruhiger, was Vibrationen mindert und den Einsatz in präzise geführten Industriemaschinen unterstützt.
Als offenes Wälzlager besitzt diese Ausführung keine integrierten Dichtscheiben. Der integrierte Stahlblechkäfig und die Wälzkörper werden direkt über die bauseitige Gehäuseschmierung mit Schmierfett oder Schmieröl versorgt. Ein offenes Lager erlaubt eine flexible Schmierstoffwahl und einen kontinuierlichen Schmierstoffaustausch, verlangt jedoch eine wirksame externe Gehäuseabdichtung gegen Schmutz und Feuchtigkeit.
Für dieses Bauteil von SKF ist ein Temperaturbereich von -30 bis +200 Grad spezifiziert. Der Stahlblechkäfig sowie die thermisch stabilisierten Lagerringe halten diesen Einsatzbedingungen stand. Bei Betrieb an den Temperaturgrenzen muss das bauseits verwendete Schmiermittel entsprechend für diese thermischen Anforderungen freigegeben sein.
Für den passgenauen Einbau sind die Hauptabmessungen maßgeblich: Die Innenbohrung beträgt exakt 75 mm, der Außendurchmesser misst 130 mm und die Gesamtbreite beläuft sich auf 31 mm. Neben diesen Außenmaßen sollte ausreichend axialer Freiraum im Gehäuse vorhanden sein, damit das Lager seine Loslagerfunktion durch axiale Verschiebung voll entfalten kann.
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