STO50 Stützrollen von NKE
STO50 Stützrollen von NKE

NKE

Stützrollen NKE STO50

Technische Daten
 
Innendurchmesser
50 mm
Außendurchmesser
90 mm
Breite
20 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Stahlblechkäfig
Innenring
mit Innenring
Außenring
ballige Mantelfläche
Temperaturbereich
-20 bis +120 °C
Axialführung
ohne Axialführung
Gewicht
0,62 kg
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Stützrollen NKE STO50
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Stützrollen NKE STO50

Die Stützrolle STO50 von NKE Steyr (50x90x20 mm) bietet eine ballige Mantelfläche sowie einen Innenring für vielseitige Kurven- und Führungsgetriebe.

Die Stützrolle STO50 von NKE Steyr ist ein offenes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit den Abmessungen 50x90x20 mm. Als Ausführung mit separatem Innenring nimmt das Bauteil hohe radiale Lasten auf Führungsbahnen auf, ohne dass die Tragachse gehärtet oder feingeschliffen sein muss. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad Celsius. Durch die ungedichtete Bauart lässt sich das Lager direkt in vorhandene Ölumläufe oder externe Schmierkonzepte einbinden.

Wofür eignet sich die Stützrolle STO50 in industriellen Anlagen?

Dieses Wälzlager dient primär als Kurven- und Führungsrolle auf Gegenbahnen, Kurvenscheiben sowie in Fördersystemen und Führungsgetrieben. Der dickwandige Außenring widersteht stoßartigen Radialkräften im laufenden Betrieb. Durch die ballig ausgeführte Mantelfläche verringert sich das Risiko von Kantenpressungen, falls leichte Verkippungen oder Wellendurchbiegungen auftreten. Sie integrieren die Rolle auf einfachen Wellenenden oder Achsbolzen, wodurch sich Konstruktions- und Bearbeitungskosten an der Welle reduzieren.

Worauf kommt es bei Stützrollen ohne Axialführung an?

Die Bauform STO besitzt keine integrierte Axialführung und ist nicht selbsthaltend ausgeführt. Innenring, Außenring und der Käfig mit den Wälzkörpern lassen sich getrennt montieren, was den Einbau in enge Bauräume vereinfacht. Allerdings müssen Sie in der Anschlusskonstruktion seitliche Anlaufflächen vorsehen, um den Außenring axial in Position zu halten. Da die Stützrolle STO50 offen konstruiert ist, erfordert der Betrieb eine saubere Umgebung sowie eine regelmäßige Schmierstoffzufuhr.

Was zeichnet die Stützrolle STO50 aus?

Ein dickwandiger Außenring mit balliger Lauffläche, ein separater Innenring und die offene Konstruktion ohne Dichtungen kennzeichnen diese Rolle. Das Lager besteht aus Wälzlagerstahl 100Cr6 und besitzt einen Stahlblechkäfig. Die getrennt montierbaren Teile erleichtern das Handling, während die Führungsbahn axial über die angrenzende Maschinenkonstruktion gestützt werden muss.

Welche Maße hat die Stützrolle STO50?

Die Stützrolle weist eine Bohrung von 50 mm am Innenring auf. Der Außendurchmesser des balligen Außenrings beträgt 90 mm, die Baubreite liegt bei 20 mm. Diese Dimensionen definieren die Aufnahme auf dem Achsbolzen sowie den benötigten Bauraum entlang der Führungsbahn.

Warum besitzt die Stützrolle STO50 eine ballige Mantelfläche?

Die ballige Außenkontur wirkt übermäßigen Kantenpressungen zwischen der Rolle und der Gegenlaufbahn entgegen. Sollten sich Wellen unter radialer Last geringfügig durchbiegen oder fertigungsbedingte Fluchtungsfehler vorliegen, verteilt die Wölbung des Rings die Belastung gleichmäßiger über die Kontaktzone.

Wie wird die Stützrolle STO50 axial fixiert?

Da die Baureihe STO ohne eigene Axialborde gefertigt wird, übernimmt die umgebende Anschlusskonstruktion die axiale Halterung. Plan geschliffene Anlaufscheiben oder Gehäusewände müssen den Außenring beidseitig führen. Die Anlageflächen sind im Betrieb zu schmieren, um Reibung und Verschleiß zu minimieren.

Welcher Temperaturbereich ist für dieses Lager zulässig?

Die Werkstoffpaarung aus 100Cr6-Wälzlagerstahl und Stahlblechkäfig ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieser Spanne bleibt das Material formstabil. Bei der Auslegung ist sicherzustellen, dass das gewählte Schmiermittel den jeweiligen Temperaturen entspricht.

Welchen Vorteil bietet die Ausführung mit Innenring?

Durch die Ausführung mit Innenring muss die aufnehmende Welle keine eigene gehärtete Laufbahn aufweisen. Die Wälzkörper laufen direkt auf dem präzisen Innenring ab. Das spart Bearbeitungsschritte an der Maschinenwelle und erlaubt den Einsatz auf herkömmlichen, ungehärteten Wellenwerkstoffen.

NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint

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