NKE
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 0,88 € | 16,81 € |
| 25 | 1,76 € | 15,93 € |
| 50 | 2,65 € | 15,04 € |
Die Stützrolle RSTO25 von NKE Steyr bietet eine kompakte Führungseinheit mit 30 mm Bohrung, 52 mm Außendurchmesser und balliger Mantelfläche.
Mit der Stützrolle RSTO25 erhalten Sie eine Führungskomponente aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) für Kurvengetriebe und Führungsbahnen. Die Baureihe RSTO verzichtet konstruktiv auf einen separaten Innenring, wodurch sich radialer Bauraum einsparen lässt. Ein formstabiler Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper bei Einsatztemperaturen von -20 bis +120 Grad. Dieses offene Wälzlager kommt dort zum Einsatz, wo hohe Tragfähigkeit auf engstem Raum gefordert ist.
Konstrukteure nutzen diesen Rollentyp vor allem in Führungsbahnen, Linearsystemen, Kurvengetrieben und Transportanlagen. Da der Außenring eine ballige Mantelfläche aufweist, gleicht die Rolle leichte Fluchtungsfehler oder Schräglagen gegenüber der Gegenlaufbahn selbsttätig aus. Dieser Aufbau wirkt Kantenspannungen entgegen und verringert den mechanischen Verschleiß an den Kontaktflächen. Da die Ausführung keine Dichtscheiben besitzt, eignet sie sich für öl- oder fettgeschmierte Baugruppen mit externer Gehäuseabdichtung.
Für den Betrieb der Stützrolle RSTO25 benötigen Sie eine geschliffene und gehärtete Welle, da die Rollen direkt auf dem Zapfen abwälzen. Zudem besitzt das Lager keine integrierte Axialführung. Sie müssen daher den Außenring sowie den Nadelkranz über die umgebende Anschlusskonstruktion seitlich anlaufen lassen und führen. Achten Sie bei der Konstruktion auf fein bearbeitete Anlaufflächen. Der getrennte Aufbau erleichtert Ihnen dafür die Montage, da Sie Bauteile nacheinander fügen können.
Eine Stützrolle der Baureihe RSTO zeichnet sich durch den Verzicht auf einen Innenring und die fehlende Axialführung aus. Die Wälzkörper laufen direkt auf der bauseitigen Welle, während ein Stahlblechkäfig für präzise Führung sorgt. Durch die dickwandige Bauweise nimmt der Außenring hohe radiale Belastungen im Kontakt mit Kurvenscheiben oder Schienen auf.
Das Bauteil besitzt einen Hüllkreisdurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 30 mm, einen Außendurchmesser von 52 mm sowie eine Breite von 15,8 mm. Diese Abmessungen bestimmen die notwendigen Einbaumaße für Welle und Gegenlaufbahn. Prüfen Sie vor dem Einbau, ob die Welle als direkte Gegenlaufbahn maßlich exakt zum Hüllkreis passt.
Der Verzicht auf einen Innenring spart radialen Bauraum und ermöglicht einen größeren Wellendurchmesser bei gleichen Außenabmessungen. Dadurch erhöht sich die Biegesteifigkeit der Trägerachse in Ihrer Maschine. Als Voraussetzung muss die Welle gehärtet und geschliffen sein, damit die Wälzkörper ohne vorzeitigen Verschleiß direkt auf der Oberfläche abrollen.
Die ballige Außenkontur des Außenrings wirkt unzulässig hohen Kantenspannungen entgegen, wenn Schrägstellungen zwischen Führungsbahn und Achse auftreten. Wirkt die Radialkraft auf die Rolle, verteilt sich der Druck gleichmäßig über die Berührungszone. Das schont sowohl die Stützrolle als auch die Gegenlaufbahn und erhöht die Lebensdauer der gesamten Führungsvorrichtung.
Dieses Lager besitzt ab Werk keine Axialführung. Die axiale Führung von Außenring und Wälzkörpersatz muss die Anschlusskonstruktion über seitliche Anlaufscheiben oder Gehäuseborde übernehmen. Diese Anlaufflächen sollten gehärtet, fein bearbeitet und für den reibungsarmen Betrieb ausreichend geschmiert sein, um axialen Abrieb während des Maschinenlaufs zu vermeiden.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Stahlblechkäfig sind für dieses thermische Intervall ausgelegt. Da es sich um ein offenes Lager handelt, müssen Sie das verwendete Schmierfett oder Schmieröl auf die vorliegende Betriebstemperatur abstimmen.
NKE AUSTRIA GmbH
Im Stadtgut C4, 4407 Steyr, Austria
office@nke.at, https://industry.fersa.com/de/imprint