UKF
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Die Stützrolle RNA22/6 .2RS von UKF GmbH bietet eine kompakte Lagerung mit den Maßen 10x19x11,8 mm und beidseitiger 2RS-Dichtung für gehärtete Wellen.
Die Stützrolle RNA22/6 .2RS ist ein kompaktes Wälzlager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einer Bohrung von 10 mm, einem Außendurchmesser von 19 mm und einer Breite von 11,8 mm. Da diese Ausführung ohne Innenring konstruiert ist, laufen die Wälzkörper direkt auf dem entsprechend vorbereiteten Zapfen oder der Welle. Das spart radialen Bauraum und ermöglicht schlanke Konstruktionen bei hoher radialer Belastbarkeit.
Diese Stützrolle nimmt radiale Lasten in Kurvengetrieben, Führungsbahnen und mechanischen Linearführungen auf. Der zylindrische Außenring rollt unmittelbar auf ebenen oder profilierten Gegenlaufbahnen ab und überträgt auftretende Stoß- und Druckkräfte auf die Führung. Typische Einsatzbereiche finden sich bei Kurvenscheiben und Führungsrollen, bei denen der verfügbare Einbauraum um den Führungsbolzen stark begrenzt ist.
Weil die Stützrolle ohne Innenring arbeitet, muss die Gegenlauffläche auf der Welle gehärtet und geschliffen ausgeführt sein. Zudem verfügt diese Ausführung über keine integrierte Axialführung, weshalb die umgebende Anschlusskonstruktion den Außenring und den Nadelkranz axial abstützen muss. Die beidseitigen, berührenden 2RS-Dichtungen schützen den innenliegenden Stahlblechkäfig und den Schmierstoff vor Schmutzeintrag im zulässigen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad.
Die Stützrolle besitzt einen Bohrungsdurchmesser von 10 mm, einen Außendurchmesser von 19 mm und eine Baubreite von 11,8 mm. Das Maß der Bohrung entspricht dem Hüllkreisdurchmesser der Nadeln, auf dem die zugehörige Welle oder der Führungsbolzen unmittelbar abrollt.
Bei dieser Bauform entfällt der separate Innenring, wodurch sich der radiale Bauraumbedarf verringert. Die Wälzkörper laufen direkt auf der Maschinenwelle. Damit das Lager seine Tragfähigkeit erreicht, muss die Wellenlaufbahn gehärtet, feinstbearbeitet und auf das Bohrungsmaß von 10 mm abgestimmt sein.
Zwei beidseitig angebrachte, berührende Lippendichtungen schirmen den Wälzkörperraum ab. Diese Dichtlippen liegen am Außenring an, mindern das Eindringen von Staub sowie Spritzwasser und halten gleichzeitig das Schmierfett im Lagerinneren zurück.
Da das Lager keine eigene Axialführung besitzt, werden Axialkräfte nicht über die Wälzkörper übertragen. Die seitliche Führung des Außenrings muss daher über Anlaufflächen in der Gehäuse- oder Führungsbahnkonstruktion erfolgen. Diese Anlaufflächen sollten verschleißfest ausgeführt sein.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad. Begrenzend wirken hierbei in erster Linie die verbauten 2RS-Dichtungen sowie das Schmierfett, während der Wälzlagerstahl (100Cr6) und der Stahlblechkäfig thermisch stabil bleiben.
Der integrierte Stahlblechkäfig hält die zylindrischen Rollen auf gleichmäßigem Abstand und führt sie durch die Lastzone. Er trennt benachbarte Wälzkörper, verringert dadurch Reibung und Wärmeentwicklung und unterstützt eine gleichmäßige Lastverteilung entlang der Laufbahn.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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