UKF
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Die Stützrolle STO20 von UKF GmbH (20x47x16 mm) nimmt hohe radiale Belastungen auf und eignet sich dank Innenring für ungehärtete Wellen.
Die Stützrolle STO20 von UKF GmbH ist ein kompaktes Wälzlager mit den Abmessungen 20 mm Bohrung, 47 mm Außendurchmesser und 16 mm Breite. Das Bauteil besteht aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) und verfügt über einen stabilen Stahlblechkäfig. Konzipiert ist dieses Wälzlager vor allem für Führungsbahnen, Kurvengetriebe und Förderanlagen, bei denen hohe Radialkräfte auf den dickwandigen Außenring einwirken. Durch den integrierten Innenring entfällt die Notwendigkeit einer gehärteten Gegenlauffläche auf der Welle.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Stützrolle bevorzugt in Kurvenantrieben, Nockensteuerungen und Fördereinrichtungen. Überall dort, wo Bauteile auf geraden oder gekrümmten Bahnen abrollen, fängt der massive Außenring hohe Querkräfte ab. Da die STO20 einen eigenen Innenring besitzt, lässt sie sich auf herkömmlichen Achsen montieren. Ein Härten oder Schleifen des Wellenzapfens ist nicht erforderlich. Das vereinfacht Neukonstruktionen sowie den Komponententausch bei Wartungsarbeiten.
Die Ausführung STO20 besitzt bauartbedingt keine eigene Axialführung. Außenring, Innenring und Nadelkranz sind nicht selbsthaltend miteinander verbunden. Daher muss die seitliche Führung des Außenrings über die umgebende Anschlusskonstruktion gelöst werden. Vorgesehene Anlaufflächen an Wangen oder Gehäuseteilen sollten feinbearbeitet sein, um Reibung zu minimieren. Ein praktischer Vorteil dieser Bauweise liegt in der getrennten Montierbarkeit: Innenring und Rollensatz lassen sich separat aufsetzen, was Anpassungen im Maschinenbau erleichtert.
Mit einer Bohrung von 20 mm, einem Außendurchmesser von 47 mm sowie einer Breite von 16 mm entspricht die STO20 gängigen Einbaumaßen. Dank dieser Dimensionen eignet sich das Bauteil als Ersatz in bestehenden Führungskonstruktionen oder Förderstrecken. Der Außendurchmesser von 47 mm dient dabei unmittelbar als Lauffläche auf Schienen oder Steuerkurven.
Ein separater Innenring erlaubt die Montage auf ungehärteten und ungeschliffenen Wellen. Bei Ausführungen ohne Innenring müsste die Achse selbst als Wälzkörperlaufbahn dienen. Durch den integrierten Innenring aus 100Cr6-Wälzlagerstahl entfallen gesonderte Härteverfahren an der Welle, wodurch reguläre Wellenwerkstoffe verwendet werden können.
Bei dieser Bauform hält das Lager den Außenring nicht axial auf dem Innenring fest. Die Bauteile sind trennbar und gegeneinander verschiebbar. Konstruktiv bedeutet dies, dass seitliche Kräfte nicht über das Lager aufgenommen werden können. Die axiale Führung des rotierenden Außenrings muss folglich durch geeignete Anlaufscheiben oder Wangen in der umgebenden Baugruppe erfolgen.
Das Lager ist für Betriebstemperaturen zwischen -20 und +120 Grad Celsius ausgelegt. Innerhalb dieses thermischen Fensters behalten der Standard-Wälzlagerstahl sowie der Stahlblechkäfig ihre Formstabilität und mechanische Festigkeit. Bei Anwendungen in diesem Bereich ist darauf zu achten, dass das Schmiermittel für diese Temperaturen ausgelegt ist.
Der Stahlblechkäfig führt die Wälzkörper auf gleichmäßigem Abstand zueinander. Dadurch trägt er dazu bei, eine direkte Berührung benachbarter Rollen zu vermeiden, was Reibung und Wärmeentwicklung im Betrieb mindert. Gegenüber vollrolligen Varianten unterstützt die käfiggeführte Ausführung der Stützrolle STO20 höhere Drehzahlen bei gleichzeitig gleichmäßiger Schmierstoffverteilung über den gesamten Rollensatz.
Ja, da die STO20 ohne eigene Axialführung konstruiert ist, sind Außenring, Innenring und Käfigbaugruppe nicht fest miteinander verbunden. Dies gestattet eine getrennte Montage: Der Innenring lässt sich vorab auf dem Wellenzapfen positionieren, bevor die äußere Rolleneinheit aufgeschoben wird. Diese Trennbarkeit vereinfacht Montageabläufe bei schwer zugänglichen Einbaustellen.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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