ZEN
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Die Stützrolle NUTR50 von ZEN ist ein vollrolliges Wälzlager mit 50 mm Bohrung, balliger Mantelfläche und beidseitiger Labyrinthdichtung für anspruchsvolle Führungsaufgaben.
Mit der Stützrolle NUTR50 erhalten Sie eine einbaufertige Baueinheit für Konstruktionen mit hohen radialen Kräften. Das Lager besitzt einen Innenring, misst 50 mm in der Bohrung, 90 mm im Außendurchmesser und 32 mm in der Breite. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 widersteht die Komponente mechanischen Beanspruchungen im Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius. Durch den Verzicht auf einen Käfig nutzt das Lager den Bauraum für eine maximale Anzahl an Wälzkörpern.
Die Stützrolle NUTR50 wird auf Führungsbahnen, in Kurvengetrieben sowie in linearen Fördersystemen eingesetzt. Durch die vollrollige Ausführung nimmt sie besonders hohe Radiallasten auf. Der integrierte Innenring ermöglicht den direkten Einsatz auf Achsen oder Bolzen, ohne dass die Welle gehärtet oder geschliffen sein muss. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Baureihe überall dort, wo schwere Bauteile verfahren oder abgestützt werden.
Die ballige Mantelfläche des Außenrings vermindert schädliche Kantenspannungen, falls Schiefstellungen gegenüber der Gegenlaufbahn auftreten. Die integrierte Axialführung dient dazu, axiale Anlaufkräfte aufzunehmen. Beim Einbau verspannen Sie die Stützrolle axial fest auf dem Bolzen. Die beidseitige Labyrinthdichtung schützt das Innere berührungsfrei vor Verunreinigungen und hält das Schmiermittel im Lagerraum.
Die Hauptabmessungen betragen 50 mm Bohrungsdurchmesser, 90 mm Außendurchmesser und 32 mm Gesamtbreite. Dank des integrierten Innenrings montieren Sie das Lager direkt auf zylindrischen Wellen oder Bolzen. Prüfen Sie vor dem Einbau den Bauraum Ihrer Anschlusskonstruktion, damit der Außenring ungehindert auf der Gegenlaufbahn abrollen kann.
Vollrollige Lager verzichten auf einen Führungskäfig und füllen den Wälzkörperraum vollständig mit Rollen aus. Diese Konstruktion erzielt eine sehr hohe radiale Tragfähigkeit, da sich die einwirkenden Kräfte auf viele Wälzkörper verteilen. Bauartbedingt liegen die zulässigen Drehzahlen etwas niedriger als bei käfiggeführten Varianten, was für typische Führungs- und Stützaufgaben praxisgerecht ist.
Ein balliger Außenring gleicht Fluchtungsfehler und leichte Verkippungen gegenüber der Gegenlaufbahn aus. Im Vergleich zu zylindrischen Rollen verhindert die Wölbung punktuelle Spannungsspitzen an den Rändern der Lauffläche. Dies mindert den Verschleiß an Laufbahn und Rolle, wenn sich die Achse unter Last durchbiegt oder Fertigungstoleranzen auszugleichen sind.
Labyrinthdichtungen bilden einen berührungsfreien Dichtspalt, der das Eindringen von Schmutzpartikeln erschwert und den Austritt von Schmierfett hemmt. Weil die Dichtungselemente nicht aneinander reiben, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme. Diese Dichtungsart eignet sich für staubige Umgebungen, in denen ein leichtgängiger Lauf des Wälzlagers gefordert ist.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Damit eignet sich die Komponente für gängige thermische Bedingungen im Maschinenbau und in Fördersystemen. Achten Sie bei Anwendungen nahe den Grenztemperaturen auf ein Schmiermittel, das für diese Temperaturen spezifiziert ist.
Stützrollen mit Axialführung nehmen neben radialen Kräften auch seitliche Stoß- und Führungskräfte auf. Für einen stabilen Betrieb verspannen Sie den Innenring axial fest gegen eine tragfähige Anlageschulter. Die seitlichen Bordscheiben müssen vollflächig unterstützt werden, damit sich die Axialkräfte gleichmäßig in die umgebende Konstruktion übertragen.
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