SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 10,50 € | 199,59 € |
| 5 | 21,01 € | 189,08 € |
Die vollrollige Stützrolle NUTR50110 X von SKF mit Innenring und Axialführung nimmt bei 50x110x32 mm hohe radiale sowie axiale Führungskräfte auf.
Die Stützrolle NUTR50110 X ist ein einbaufertiges Wälzlager von SKF aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Als Wälzlager mit 50 mm Bohrung, 110 mm Außendurchmesser und 32 mm Breite läuft dieser Lagertyp direkt auf ebenen Führungsbahnen oder Kurvenscheiben. Durch den integrierten Innenring dient die Rolle als eigenständige Laufeinheit auf der Welle. Das Bauteil kombiniert eine vollrollige Ausführung ohne Käfig mit einer integrierten Axialführung.
In Führungsbahnen, Kurvengetrieben und Fördersystemen überträgt diese Stützrolle hohe Radiallasten. Dank der integrierten Axialführung nimmt der dickwandige Außenring auch axiale Führungskräfte auf, die durch Schräglauf entstehen. Konstruktionen nutzen die Rolle bei kompakten Einbauräumen und hoher geforderter Tragfähigkeit. Da die Wälzkörper vollrollig ohne Käfig angeordnet sind, eignet sich die Komponente vorrangig für schwenkende Bewegungsabläufe und moderate Drehzahlen.
Die beidseitige Labyrinthdichtung schützt den Rollensatz berührungsfrei vor Schmutzpartikeln, ohne Reibungswiderstand oder Verschleiß an Dichtkanten zu erzeugen. Die vollrollige Bestückung sorgt für eine dichte Anordnung der Rollen im Bauraum, wodurch die Stützrolle für hohe Belastungen ausgelegt ist. Das Lager ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad spezifiziert und nutzt den integrierten Innenring zur axialen Führung auf der Achse.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 50 mm, einen Außendurchmesser von 110 mm sowie eine Gesamtbreite von 32 mm. Diese Abmessungen ermöglichen den Einsatz in Linearführungen und Kurvengetrieben. Der verstärkte Außenring ist dafür ausgelegt, direkte Rollkontakte auf Gegenlaufbahnen ohne separate Gehäuseaufnahme aufzunehmen.
Vollrollige Lager verzichten auf einen trennenden Käfig zwischen den Wälzkörpern und füllen den Bauraum maximal mit Rollen aus. Dies bietet gegenüber käfiggeführten Lagern eine höhere Tragfähigkeit, begrenzt jedoch bauartbedingt die Grenzdrehzahl. Die Bauform ist daher auf schwere Lasten, Stoßbelastungen und moderate Drehzahlen ausgelegt.
Die Labyrinthdichtung bildet einen engen, berührungslosen Spalt zwischen den rotierenden und feststehenden Lagerteilen. Sie trägt dazu bei, das Eindringen von Schmutzpartikeln in das Lagerinnere zu erschweren, während das Schmiermittel im Lager verbleibt. Da keine Dichtlippen schleifen, entsteht keine zusätzliche Reibungswärme im Dauerbetrieb.
Der vorhandene Innenring macht das Bauteil unabhängig von einer gehärteten Gegenlauffläche auf der Montageachse. Eine gesonderte thermische Behandlung der Welle ist dadurch nicht zwingend erforderlich. Bei der Instandhaltung lässt sich die komplette Einheit austauschen, ohne die tragende Achse oder umliegende Konstruktionselemente zu bearbeiten.
Das Bauteil ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser Bereich deckt standardmäßige thermische Anforderungen im industriellen Umfeld ab. Bei abweichenden Bedingungen oder thermischen Spitzenbelastungen sind vorab das Verhalten des Standard-Wälzlagerstahls 100Cr6 sowie die Eignung des verwendeten Schmierstoffs zu prüfen.
Die Axialführung hält den Außenring formschlüssig über seitliche Bordscheiben in Position. Dadurch führt sich die Rolle auf der Achse und nimmt axiale Seitenkräfte direkt auf. In der Anschlusskonstruktion erübrigen sich separate seitliche Führungsleisten, was den Bauraumbedarf sowie den Aufwand bei der Gestaltung der Baugruppe reduziert.
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