SKF
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 2 | 21,05 € | 399,89 € |
| 3 | 42,10 € | 378,84 € |
Das Stehlagergehäuse SAF515 von SKF nimmt Wälzlager mit 130 mm Bohrungsdurchmesser auf und schützt die Lagerstelle vor Umgebungseinflüssen.
Das Stehlagergehäuse SAF515 dient als stabile Aufnahme für Wälzlager in industriellen Konstruktionen. Hersteller SKF fertigt dieses Gehäuse für Lagersitze mit einem Bohrungsdurchmesser von 130 mm. Es fungiert als tragender Lagerbock und ermöglicht eine definierte Positionierung der rotierenden Welle auf dem Montageuntergrund. Durch den modularen Aufbau lässt sich das Gehäuse mit passenden Dichtungs- und Schmierkonzepten kombinieren, um die innenliegende Lagerung vor Verunreinigungen zu schützen.
Dieses Stehlagergehäuse eignet sich vor allem für anspruchsvolle Industrieanwendungen im Maschinen- und Anlagenbau, bei denen geteilte Stehlagerungen auf ebenen Anschraubflächen benötigt werden. Es kommt dort zum Einsatz, wo geteilte Gehäusekörper die Montage sowie spätere Wartungsarbeiten erleichtern. Das Gehäuse nimmt radiale Kräfte direkt über die Montagefüße auf und leitet sie in die Anschlusskonstruktion ab. Die Konstruktion unterstützt die Zugänglichkeit bei regelmäßigen Inspektionen.
Der Bohrungsdurchmesser von 130 mm bestimmt die Auslegung der passenden Lagerkomponenten sowie die Wellenführung. Für die Montage stimmen Sie das einzusetzende Wälzlager präzise auf den Lagersitz des Gehäuses ab. Je nach Lagerkonzept können Sie Festlager- oder Loslageranordnungen realisieren, um axiale Wellenausdehnungen auszugleichen. Achten Sie bei der Auswahl des passenden Zubehörs auf eine wirksame Abdichtung gegenüber Feuchtigkeit und Schmutz sowie auf die richtige Schmiermittelzuführung.
SKF fertigt das SAF515 mit einem präzisen Lagersitz für 130 mm Gehäusebohrung. Die Konstruktion erlaubt die getrennte Aufstellung des Gehäusekörpers und den nachträglichen Einbau der Lagerkomponenten. Dadurch erleichtert die geteilte Bauform Inspektionsarbeiten und Lageraustausche an schwer zugänglichen Wellenpositionen im laufenden Betrieb.
Die Gehäusebohrung weist einen Nenndurchmesser von 130 mm auf. Über diesen Durchmesser wird das passende Wälzlager im Gehäuseinneren zentriert. Weitere systemspezifische Abmessungen wie Fußbreite oder Bauhöhe sollten Sie vorab anhand der Einbauumgebung und der geplanten Wellenhöhe auf Ihrer Maschine abgleichen.
Stehlagergehäuse nehmen in erster Linie radiale Kräfte auf, die senkrecht auf die Anschraubfläche wirken. Über geeignete Befestigungsschrauben am Gehäusefuß leitet es die entstehenden Kräfte stabil in den Maschinenrahmen ab. Je nach eingebautem Lager und interner Fixierung lassen sich zudem axiale Führungskräfte aufnehmen.
Zur Realisierung einer Festlagerung fixieren Sie den Außenring des Lagers axial im Lagersitz des Gehäuses. Bei einer Loslagerung hingegen verbleibt seitlicher Spielraum, sodass sich das Lager bei thermischer Längenänderung der Welle frei verschieben kann. Die Festlegung erfolgt über entsprechende Distanzringe oder Gehäusedeckel.
Stehlagergehäuse werden in der industriellen Praxis meist mit Schmierfett befüllt, da dieses im Gehäuse verbleibt und zusätzlich vor eindringenden Verunreinigungen schützt. Über Schmiernippel oder externe Schmierstoffgeber lässt sich frisches Fett direkt in den Innenraum einbringen. Je nach Betriebsbedingung kommt alternativ auch Ölschmierung in Betracht.
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