SY1.7/16  TF/VA228 Stehlagereinheiten von SKF
SY1.7/16  TF/VA228 Stehlagereinheiten von SKF

SKF

Stehlagereinheiten SKF SY1.7/16 TF/VA228

Technische Daten
 
Innendurchmesser
36,512 mm
Material
Grauguss (verzinkt). Lager für Hochtemperatur-Anwendungen
Lagerluft
sehr stark erhöhte Radiallagerluft
Material der Wälzkörper
manganphosphatierte Wälzkörper
Befestigung
Gewindestifte
Temperaturbereich
-150 bis +350 °C
Farbe
silber
Gewicht
1,45 kg
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Stehlagereinheiten SKF SY1.7/16 TF/VA228
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Stehlagereinheiten SKF SY1.7/16 TF/VA228

Die Stehlager-Gehäuseeinheit SY1.7/16 TF/VA228 von SKF bietet mit 36,512 mm Bohrung eine montagefertige Lagerlösung für anspruchsvolle thermische Einsatzbereiche bis +350 °C.

Diese montagefertige Stehlager-Gehäuseeinheit SY1.7/16 TF/VA228 besteht aus einem silbernen Gehäusekörper aus verzinktem Grauguss und einem integrierten Lagereinsatz. SKF legt diese Ausführung gezielt für thermisch hochbelastete Umgebungen aus. Ein abgestimmtes Sonderfett und manganphosphatierte Wälzkörper unterstützen einen reibungsarmen Lauf unter wechselnden thermischen Einflüssen. Die Einheit wird über Gewindestifte direkt auf der Welle fixiert, was eine unkomplizierte Montage ermöglicht.

In welchen Temperaturbereichen kommt die Stehlager-Gehäuseeinheit SY1.7/16 TF/VA228 zum Einsatz?

Anwender nutzen diese Einheit vor allem dort, wo Standardlager aufgrund thermischer Beanspruchungen an physikalische Grenzen stoßen. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -150 bis +350 Grad Celsius. Die Einheit deckt damit sowohl Tieftemperaturanwendungen als auch Zonen mit starker Hitzeentwicklung ab. Das verzinkte Graugussgehäuse nimmt die auftretenden mechanischen Radialkräfte auf, während die manganphosphatierten Wälzkörper auch bei starker Erwärmung funktionsfähig bleiben.

Was bewirkt die sehr stark erhöhte Radiallagerluft bei Hitzeanwendungen?

Metalle dehnen sich bei Erwärmung messbar aus. Eine normale Lagerluft würde bei Betriebstemperaturen von mehreren hundert Grad dazu führen, dass die Wälzkörper zwischen den Laufbahnen klemmen. Die sehr stark erhöhte Radiallagerluft dieser Gehäuseeinheit schafft den erforderlichen Ausgleichsraum für die thermische Dehnung von Welle und Innenring. In Verbindung mit der Befestigung über Gewindestifte bleibt die Welle auch bei hohen Betriebstemperaturen zentriert und drehfähig.

Welche Bohrung besitzt die Stehlager-Gehäuseeinheit SY1.7/16 TF/VA228?

Der Innendurchmesser beträgt 36,512 mm, was dem Zollmaß von 1 7/16 Zoll entspricht. Diese Bohrung nimmt die entsprechende Welle direkt auf. Bei der Auslegung der Wellenpassung ist das zylindrische Maß zu berücksichtigen, um eine spielfreie Klemmung über die Gewindestifte zu gewährleisten.

Für welchen Temperaturbereich ist diese Hochtemperatur-Einheit ausgelegt?

Das Lager deckt einen Arbeitsbereich von -150 bis +350 Grad Celsius ab. Durch diese breite Spanne eignet sich die Einheit für kryogene Anwendungen ebenso wie für extreme Hitzezonen. Ein temperaturstabiles Sonderfett und manganphosphatierte Wälzkörper tragen dazu bei, dass der Lauf auch in diesen Grenzbereichen erhalten bleibt.

Warum verfügt dieses Hochtemperaturlager über eine sehr stark erhöhte Radiallagerluft?

Die sehr stark erhöhte Radiallagerluft kompensiert die Wärmeausdehnung von Welle, Innenring und Wälzkörpern im laufenden Betrieb. Bei hohen Umgebungstemperaturen dehnen sich Bauteile unterschiedlich schnell aus. Ohne das vergrößerte Lagerspiel würde das Lager verklemmen, was rasch zu Überlastung und vorzeitigem Ausfall führen kann.

Aus welchem Material besteht das Gehäuse der Stehlager-Gehäuseeinheit?

Der Gehäusekörper ist aus verzinktem Grauguss gefertigt und in Silber ausgeführt. Grauguss zeichnet sich durch Formstabilität und schwingungsdämpfende Eigenschaften aus. Die Verzinkung schützt die Gehäuseoberfläche zusätzlich vor Umgebungseinflüssen, während der Gusskörper mechanische Radialkräfte der Welle sicher aufnimmt.

Wie wird das Lager auf der Welle befestigt?

Die Fixierung der Einheit auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte. Durch das gleichmäßige Anziehen der Stifte klemmt sich das Lager direkt auf dem Wellenkörper fest. Dies erlaubt eine Montage ohne gesonderte Spannhülsen oder zusätzliche Anschlagschultern auf der Welle.

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