ZEN
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Die Stehlager-Gehäuseeinheit UCP318 von ZEN bietet mit 90 mm Bohrung und Graugussgehäuse eine einbaufertige Lösung für anspruchsvolle Wellenlagerungen im Maschinenbau.
Die Stehlager-Gehäuseeinheit UCP318 verbindet ein dunkelblau lackiertes Graugussgehäuse mit einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Konzipiert für Wellendurchmesser von 90 mm, ermöglicht die Baueinheit eine direkte Montage ohne zusätzliche Gehäusebearbeitung. Die Fixierung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte. Dadurch eignet sich dieses Wälzlager für Neukonstruktionen ebenso wie für den zügigen Austausch bei Instandsetzungsarbeiten.
Diese Gehäuseeinheit kommt vor allem bei gelagerten Wellen zum Einsatz, die hohen Belastungen ausgesetzt sind. Das einteilige Graugussgehäuse nimmt vorwiegend radiale Kräfte auf und führt die rotierende Welle stabil. Dank der Befestigungsmöglichkeit von oben und unten lässt sich die Baueinheit flexibel auf Montageflächen verschrauben. Anwender nutzen das Lager dort, wo eine einbaufertige Lagerung die Wellenmontage vereinfachen und Montagezeit einsparen soll.
Die beidseitig montierte Lippendichtung mit zusätzlicher Schleuderscheibe schützt den Lagereinsatz vor eindringenden Schmutzpartikeln und Feuchtigkeit. Während die elastische Dichtlippe das Schmiermittel im Lagerinneren hält, schleudert die vorgeschaltete Scheibe grobe Verunreinigungen bei Wellendrehung mechanisch ab. Für den Betrieb ist der zulässige Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Prüfen Sie vorab, ob die gewählte Wellenoberfläche für die Klemmung mittels Gewindestiften geeignet ist.
Die Baueinheit nimmt Wellen mit einem Durchmesser von 90 mm auf. Der Innenring des Wälzlagers schiebt sich direkt auf die Welle und wird anschließend mit den integrierten Gewindestiften gegen axiales Wandern sowie Verdrehen arretiert.
Gefertigt ist das dunkelblaue Gehäuse aus Grauguss, während der eigentliche Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl besteht. Dies sorgt für eine stabile Gehäusestruktur und belastbare Laufbahnen der Wälzkörper.
Der Betriebsbereich erstreckt sich von -20 bis +120 Grad. Innerhalb dieses Temperaturfensters behalten die Dichtelemente ihre Funktion und der Wälzlagerstahl seine Formstabilität unter regulären Betriebsbedingungen.
Die Einheit wird über den Gehäusefuß wahlweise von oben oder von unten mit dem Trägergestell verschraubt. Nach der Ausrichtung des Gehäuses fixieren Sie das Lager auf der 90-mm-Welle, indem Sie die im Innenring befindlichen Gewindestifte gleichmäßig anziehen.
Als vorgeschalteter mechanischer Schutz schleudert die Scheibe bei Wellendrehung anhaftende Partikel, Staub und Flüssigkeitsspritzer nach außen ab. Dies entlastet die eigentliche Lippendichtung und mindert den Schmutzeintrag ins Lager.
Gewindestifte greifen direkt auf die zylindrische Welle zu und klemmen den Innenring punktuell fest, was eine rasche Montage ohne Zusatzelemente erlaubt. Spannhülsen erfordern dagegen eine kegelige Bohrung des Lagers und klemmen die Welle über eine geschlitzte Hülse vollflächig ein.
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