UKF
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Das Spindellager 718UHS55 .A15.I/1.L von UKF GmbH (55x72x9 mm) bietet als Hochgeschwindigkeitslager hohe Steifigkeit und Laufgenauigkeit für anspruchsvolle Spindellagerungen.
Das Spindellager 718UHS55 .A15.I/1.L von UKF GmbH ist ein offenes, einreihiges Hochgeschwindigkeitslager aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6). Die Ausführung zeichnet sich durch einen besonders schmalen Querschnitt mit 55 mm Bohrung, 72 mm Außendurchmesser und 9 mm Breite aus. Das Bauteil ist konserviert und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Der Schmierstoff lässt sich somit passend zu den jeweiligen Betriebsbedingungen abstimmen.
Dieses Hochgeschwindigkeitslager ist für Lagerungen konzipiert, die hohe Drehzahlen bei gleichzeitig exakter Wellenführung verlangen. Typische Einsatzfelder finden sich in schnelllaufenden Spindelsystemen und hochgenauen Wellenlagerungen. Durch den Druckwinkel von 15 Grad nimmt das Lager radiale Kräfte sowie einseitig gerichtete Axialkräfte stabil auf. Die schmale Bauform ermöglicht kompakte Konstruktionen bei geringem radialem Bauraum.
Bei Spindellagerungen kommt es auf geringe Rundlauffehler an. Der Innenring dieses Lagers ist genauer als P4 gefertigt, während der Außenring eine Genauigkeit oberhalb der Klasse P5 aufweist. Die universelle Anordnung in Verbindung mit der leichten Vorspannung erlaubt den Einbau als Einzellager oder im Lagersatz, ohne dass Passringe angefertigt werden müssen. Der Hartgewebekäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm und hält die Reibungserwärmung im Betrieb gering.
Mit einer Bohrung von 55 mm, einem Außendurchmesser von 72 mm und einer Breite von 9 mm gehört dieses Spindellager zu einer besonders raumsparenden Ausführung. Es handelt sich um ein einreihiges Schrägkugellager, das vor allem in kompakten Gehäusen mit begrenztem radialem und axialem Bauraum zum Einsatz kommt.
Der Nenndruckwinkel von 15 Grad definiert die Kontaktlinie der Kugelreihe zu den Laufbahnen. Bei Spindellagern begünstigt dieser flache Winkel eine besonders hohe radiale Steifigkeit sowie ein hohes Drehzahlvermögen. Gleichzeitig nimmt das Lager axiale Belastungen in einer definierten Kraftrichtung auf.
Hartgewebe zeichnet sich durch eine geringe Dichte sowie gute Notlaufeigenschaften aus. Durch das geringe Eigengewicht wirken im schnellen Umlauf nur niedrige Fliehkräfte auf den Käfig. Dies reduziert die Reibungserwärmung und unterstützt einen ruhigen, vibrationsarmen Lauf bei hohen Spindeldrehzahlen.
Das Lager verfügt über getrennte Toleranzeinstufungen. Der Innenring ist präziser als Klasse P4 (entsprechend ABEC 7) gefertigt, während der Außenring genauer als P5 (entsprechend ABEC 5) ausgeführt ist. Diese engen Fertigungstoleranzen tragen zu geringen Rundlauf- und Planlaufabweichungen der gelagerten Welle bei.
Universell geschliffene Spindellager lassen sich ohne zusätzliche Distanzscheiben paarweise in O-, X- oder Tandemanordnung montieren. Die integrierte leichte Vorspannung dient nach dem Einbau dem gezielten Abbau des Lagerspiels. Dies steigert die Führungsgenauigkeit und die Systemsteifigkeit der Arbeitsspindel.
Der zulässige Betriebsbereich des Spindellagers liegt zwischen -40 und +110 Grad Celsius. Sowohl der Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Hartgewebekäfig sind für dieses Intervall formstabil ausgelegt. Die tatsächliche Grenztemperatur in der Praxis wird im Wesentlichen durch das gewählte Schmiermittel bestimmt.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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