UKF
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Das Spindellager 719USO55 .A21.I/I.S von UKF GmbH bietet mit 55x80x26 mm, 21 Grad Druckwinkel und hoher Vorspannung gezielte Präzision für anspruchsvolle Spindelanwendungen.
Das zweireihige Spindellager 719USO55 .A21.I/I.S von UKF GmbH vereint kompakte Bauraummaße mit besonders engen Fertigungstoleranzen. Gefertigt aus klassischem Wälzlagerstahl (100Cr6) besitzt diese Einheit eine 55 mm Bohrung, einen 80 mm Außendurchmesser und 26 mm Breite. Als offenes, konserviertes Lager ist die Konstruktion für einen Betriebsbereich von -40 bis +110 Grad ausgelegt. Konstrukteure und Instandhalter greifen auf dieses universell einsetzbare Lager zurück, wenn hochgenaue Führungen unter radialen sowie axialen Belastungen gefordert sind.
Dieses zweireihige Spindellager eignet sich vorrangig für hochgenaue Spindelanwendungen, an denen eine präzise Rundlaufgenauigkeit sowie eine steife Lagerung im Vordergrund stehen. Über den Druckwinkel von 21 Grad nimmt die Baugruppe kombinierte Kräfte auf. Dank der werksseitig eingestellten hohen Vorspannung behält die Welle auch bei wechselnden Schnittkräften ihre exakte Lage, was Maßhaltigkeit und Oberflächengüte bei der zerspanenden Bearbeitung unterstützt.
Der Druckwinkel von 21 Grad schafft einen ausgewogenen Kraftfluss zwischen radialer Tragwirkung und axialer Führung in einer Belastungsrichtung. Zur Führung der Wälzkörper dient ein leichter Hartgewebekäfig, der durch geringe Massenkräfte die Erwärmung im Betrieb reduziert. Da Innenring und Außenring genauer als P4 bzw. ABEC 7 toleriert sind, verlangt das offene Lager eine saubere Montageumgebung sowie eine gezielte Schmierstoffabstimmung vor dem ersten Probelauf.
Die Hauptabmessungen betragen 55 mm Innendurchmesser (Bohrung), 80 mm Außendurchmesser sowie eine axiale Breite von 26 mm. Diese Maße entsprechen einer zweireihigen Bauform, wodurch das Spindellager 719USO55 .A21.I/I.S höhere Führungskräfte aufnehmen kann als ein vergleichbares einreihiges Lager im selben Gehäusequerschnitt.
Der Druckwinkel beschreibt die Verbindungslinie der Berührungspunkte zwischen Kugel und Laufbahn gegenüber der Radialebene. Bei 21 Grad nimmt das Lager sowohl radiale Kräfte als auch deutliche axiale Lasten auf. Dies unterstützt eine stabile Wellenführung bei komplexen kombinierten Belastungen in Bearbeitungsspindeln.
Hartgewebe zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht, dämpfende Eigenschaften und gute Gleiteigenschaften im Kontakt mit den Stahlwälzkörpern aus. Diese Werkstoffwahl reduziert die Fliehkräfte der Wälzkörperführung und unterstützt einen ruhigen Lauf bei erhöhten Drehzahlen im vorgesehenen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad.
Toleranzklassen wie P4 oder ABEC 7 definieren besonders geringe Maß-, Form- und Laufabweichungen für Hochgenauigkeitslager. Eine Einstufung, die genauer als P4 ausfällt, minimiert Radial- und Axialschlag auf ein Minimum. Dadurch lassen sich extrem präzise Rundläufe in Werkzeugspindeln und Feinmechanikbaugruppen erzielen.
Die Konservierung schützt den Wälzlagerstahl während Lagerung und Transport vor Korrosion, stellt jedoch keine betriebsbereite Schmierung dar. Da das Lager ohne integrierte Dichtungen ausgeführt ist, muss vor der Inbetriebnahme ein auf Drehzahl, Betriebstemperatur und Viskositätsbedarf abgestimmtes Schmiermittel eingebracht werden.
Eine hohe Vorspannung sorgt dafür, dass die Wälzkörper bereits im unbelasteten Zustand spielfrei und mit definierter Last an den Laufbahnen anliegen. Dies erhöht die statische sowie dynamische Steifigkeit des Gesamtsystems und wirkt Mikrobewegungen der Welle unter Krafteinwirkung entgegen.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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