UKF
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Spindellager 70UHC25 .A15.0/I.L von UKF mit Keramikkugeln und Hartgewebekäfig in den Maßen 25x47x12 mm für hochpräzise Spindellagerungen.
Das Spindellager 70UHC25 .A15.0/I.L von UKF ist ein einreihiges Hochgeschwindigkeitslager für anspruchsvolle Lagerungsaufgaben. Ringe aus Wälzlagerstahl 100Cr6 kombinieren sich bei dieser Ausführung mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si3N4). Durch diese Hybridbauweise bewirkt das Wälzlager eine Stromisolierung und reduziert die Reibung bei hohen Drehzahlen. Als offenes, konserviertes Lager lässt sich die Ausführung flexibel in das Schmierkonzept der jeweiligen Baugruppe integrieren.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Lager vor allem in hochgenauen Spindellagerungen, bei denen besonders enge Rundlauftoleranzen gefragt sind. Dank der Toleranzklasse des Innenrings von genauer als P2 (ABEC 9) und des Außenrings von genauer als P4 (ABEC 7) führt das Präzisionslager rotierende Wellen mit sehr geringer Abweichung. Der Druckwinkel von 15 Grad nimmt kombinierte radiale Belastungen sowie axiale Kräfte in einer Richtung auf.
Die Wälzkörper aus Siliziumnitrid weisen eine geringere Dichte als Stahlkugeln auf, wodurch Fliehkräfte im Wälzkörperkranz sinken. Gleichzeitig dient der keramische Werkstoff der elektrischen Isolierung gegen Stromdurchschläge durch das Wälzlager. Der Hartgewebekäfig zeichnet sich durch Formstabilität im Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad aus. Dank der universellen Anordnung mit leichter Vorspannung lassen sich Lagersätze im O-, X- oder Tandemverbund sachgerecht zusammenstellen.
Dieses Wälzlager besitzt einen Innendurchmesser von 25 mm, einen Außendurchmesser von 47 mm sowie eine Breite von 12 mm. Die Abmessungen entsprechen der genormten Baureihe für Spindellagerungen dieser Baugröße und erfordern exakt abgestimmte Lagersitze auf Welle und Gehäuse.
Wälzkörper aus Siliziumnitrid (Si3N4) bieten im Vergleich zu herkömmlichem Wälzlagerstahl eine Reduzierung der bewegten Masse im Wälzkörpersatz. Dies vermindert die Zentrifugalkräfte bei hohen Drehzahlen, reduziert die Reibungserwärmung und sorgt für eine elektrische Isolierung zwischen Innen- und Außenring.
Universell abgestimmte Lager sind herstellerseitig an den Stirnflächen so gefertigt, dass sie sich ohne Passscheiben direkt paarweise anordnen lassen. Die werkseitig vorgegebene leichte Vorspannung dient einer spielfreien Führung, sobald die Lager gegeneinander angestellt oder im Satz montiert werden.
Der zulässige Betriebstemperaturbereich erstreckt sich von -40 bis +110 Grad. Die Obergrenze wird maßgeblich durch den verbauten Hartgewebekäfig sowie den verwendeten Betriebs- oder Konservierungsschmierstoff bestimmt, weshalb thermische Einflüsse bei der Konstruktion berücksichtigt werden sollten.
Das Lager liegt in offener Bauform und konserviertem Zustand vor. Vor dem dauerhaften Einsatz ist eine fachgerechte Erstbefettung mit einem geeigneten Spindellagerfett oder der Anschluss an eine Öl-Luft-Schmieranlage erforderlich, da keine Schmierbohrungen im Lagerring vorhanden sind.
Die Maß- und Rundlauftoleranzen sind asymmetrisch definiert: Der Innenring erreicht eine Genauigkeit von genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9, während der Außenring genauer als P4 beziehungsweise ABEC 7 gefertigt ist. Dies unterstützt eine exakte Wellenführung bei dynamischen Anwendungen.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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