70USO30 .A21.0/0.S Spindellager von UKF
70USO30 .A21.0/0.S Spindellager von UKF

UKF

Spindellager UKF 70USO30 .A21.0/0.S

Technische Daten
 
Innendurchmesser
30 mm
Außendurchmesser
55 mm
Breite
26 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Hartgewebekäfig
Druckwinkel
21 Grad
Anordnung
einzelnes Universallager
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Vorspannung
hohe Vorspannung
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-40 bis 110 °C
Schmierung
konserviert
Toleranzklasse des Innenrings
genauer als P2 bzw. ABEC 9
Toleranzklasse des Außenrings
genauer als P2 bzw. ABEC 9
Gewicht
0,22 kg
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Spindellager UKF 70USO30 .A21.0/0.S
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Spindellager UKF 70USO30 .A21.0/0.S

Das Spindellager 70USO30 .A21.0/0.S mit den Maßen 30x55x26 mm bietet als zweireihiges Präzisionslager hohe Vorspannung und hohe Maßgenauigkeit für Spindelsysteme.

Das Spindellager 70USO30 .A21.0/0.S von UKF GmbH ist ein zweireihiges Hochgenauigkeitslager für anspruchsvolle Werkzeugmaschinen und Spindelanordnungen. Mit einer Bohrung von 30 mm, einem Außendurchmesser von 55 mm sowie einer Breite von 26 mm nimmt dieses offene Lager präzise geführte Wellen auf. Der Hersteller fertigt Ringe und Wälzkörper aus klassischem Wälzlagerstahl 100Cr6. Ein formstabiler Hartgewebekäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm. Das Wälzlager ist werksseitig konserviert und deckt einen Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad ab.

Wofür eignet sich das Spindellager 70USO30 .A21.0/0.S in der Praxis?

Dieses Spindellager kommt vor allem dort zum Einsatz, wo Werkzeugmaschinenspindeln exakte Rundlaufgenauigkeit und hohe Steifigkeit verlangen. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt die zweireihige Konstruktion kombinierte radiale sowie axiale Belastungen gezielt auf. Die Ausführung als Einzellager in universeller Anordnung erleichtert den passgenauen Einbau in Spindelstöcken oder Fräseinheiten. Für Instandhalter und Konstrukteure bedeutet die Auslegung mit hoher Vorspannung eine direkte Kraftübertragung ohne störendes Lagerspiel im laufenden Betrieb.

Welche Vorteile bieten der 21-Grad-Druckwinkel und die Toleranzklasse genauer als P2?

Die Fertigung in Toleranzklassen genauer als P2 beziehungsweise ABEC 9 minimiert Plan- und Rundlauffehler an Innen- sowie Außenring. In Kombination mit dem 21-Grad-Druckwinkel fängt das Spindellager axiale Schubkräfte stabil ab, ohne die radiale Führungsgenauigkeit einzubüßen. Da es sich um ein offenes Lager ohne Schmierbohrung handelt, stimmen Sie Schmierstoffart und externe Abdichtung auf Ihre Betriebsumgebung ab. Der verbaute Hartgewebekäfig eignet sich für schnelle Drehbewegungen und sorgt für eine gleichmäßige Lastverteilung.

Was zeichnet das Spindellager 70USO30 .A21.0/0.S technisch aus?

Dieses zweireihige Hochgenauigkeitslager besitzt die Abmessungen 30x55x26 mm und besteht aus 100Cr6-Wälzlagerstahl. Es zeichnet sich durch einen Druckwinkel von 21 Grad, hohe Vorspannung und einen leichten Hartgewebekäfig aus. Dank der universellen Anordnung lässt es sich präzise in Spindelsysteme integrieren, während die Toleranzklasse genauer als P2 für minimale Form- und Maßabweichungen sorgt.

Welche Bedeutung hat die Toleranzklasse genauer als P2 bzw. ABEC 9?

P2 und ABEC 9 stehen für die feinsten genormten Toleranzstufen im Wälzlagerbereich. Liegen Innen- und Außenringtoleranzen darüber, sind Maß-, Form- und Rundlaufabweichungen noch weiter reduziert. Dies verringert Vibrationen bei hohen Drehzahlen, steigert die Spindelsteifigkeit und trägt dazu bei, dass Werkzeugmaschinen besonders feine Oberflächenstrukturen an Werkstücken erzeugen können.

Warum ist das Spindellager mit einem Hartgewebekäfig ausgestattet?

Ein Käfig aus Hartgewebe zeichnet sich durch ein geringes Eigengewicht und günstige Notlaufeigenschaften aus. Bei schnellen Drehbewegungen reduziert die geringe Käfigmasse die Fliehkräfte und die Reibung an den Wälzkörpern. Dadurch bleibt das thermische Verhalten stabil, was in Werkzeugmaschinenspindeln mit wechselnden Drehzahlbereichen entscheidend für einen gleichmäßigen Lauf ist.

Was bewirkt der Druckwinkel von 21 Grad bei diesem Spindellager?

Der Druckwinkel definiert die Wirkungslinie der Kontaktkräfte zwischen Kugel und Laufbahn. Ein Winkel von 21 Grad stellt einen ausgewogenen Kompromiss dar: Das Lager nimmt spürbare axiale Schnittkräfte auf und behält gleichzeitig eine ausgeprägte radiale Tragfähigkeit. Diese Geometrie stabilisiert die Spindel gegen Verkippungen unter gemischter Last.

Wie wird das offene Lager geschmiert und betrieben?

Das Spindellager ist werksseitig konserviert und ohne Dichtscheiben oder Schmierbohrung ausgeführt. Sie bringen die benötigte Schmierstoffmenge vor der Inbetriebnahme gezielt ein, meist als Spindellagerfett oder über externe Ölnebelsysteme. Da keine integrierten Dichtungen vorliegen, müssen Gehäusedichtungen das Lagerinnere vor Spänen, Kühlschmiermitteln und Schmutzpartikeln schützen.

Welcher Temperaturbereich ist für das 70USO30 .A21.0/0.S zulässig?

Für dieses Spindellager von UKF GmbH gilt ein zulässiger Betriebsbereich von -40 bis +110 Grad. Dieser Spielraum deckt übliche thermische Entwicklungen in Werkzeugmaschinen ab. Achten Sie bei der Schmierstoffwahl darauf, dass das eingesetzte Fett oder Öl ebenfalls für diese thermische Bandbreite freigegeben ist.

UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
Kienhorststr. 53, 13403 Berlin, Germany
info@ukf.de, https://www.ukf.de/de/impressum

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