719USO45 .A21.0/I.L Spindellager von UKF
719USO45 .A21.0/I.L Spindellager von UKF

UKF

Spindellager UKF 719USO45 .A21.0/I.L

Technische Daten
 
Innendurchmesser
45 mm
Außendurchmesser
68 mm
Breite
24 mm
Material
Standard-Wälzlagerstahl
Kugelreihen
zweireihiges Lager
Dichtung
keine, offenes Lager
Käfig
Hartgewebekäfig
Druckwinkel
21 Grad
Anordnung
einzelnes Universallager
Material der Wälzkörper
Standard-Wälzlagerstahl
Vorspannung
leichte Vorspannung
Schmierbohrung
ohne Schmierbohrung
Temperaturbereich
-40 bis 110 °C
Schmierung
konserviert
Toleranzklasse des Innenrings
genauer als P2 bzw. ABEC 9
Toleranzklasse des Außenrings
genauer als P4 bzw. ABEC 7
Gewicht
0,26 kg
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Spindellager UKF 719USO45 .A21.0/I.L
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Spindellager UKF 719USO45 .A21.0/I.L

Das zweireihige Spindellager 719USO45 .A21.0/I.L von UKF bietet mit 45x68x24 mm und Hartgewebekäfig präzise Laufeigenschaften bei 21 Grad Druckwinkel.

Das Spindellager 719USO45 .A21.0/I.L ist ein zweireihiges Wälzlager für anspruchsvolle Werkzeugmaschinen und Spindeleinheiten. Gefertigt aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 verbindet dieses Bauteil eine kompakte Bauform mit den Abmessungen 45 mm Bohrung, 68 mm Außendurchmesser und 24 mm Breite. Die Ausführung als offenes Lager erlaubt eine flexible, bedarfsgerechte Schmierung im laufenden Betrieb. Ein stabiler Hartgewebekäfig führt die Wälzkörper vibrationsarm im Temperaturbereich von -40 bis +110 Grad.

In welchen Einsatzbereichen überzeugt das Spindellager 719USO45 .A21.0/I.L?

Dieses zweireihige Spindellager kommt vorrangig in hochgenauen Spindelsystemen und präzisen Werkzeugmaschinenlagerungen zum Einsatz. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt das Spindellager kombinierte radiale und axiale Belastungen mit hoher Steifigkeit auf. Die universelle Anordnung als Einzellager erleichtert flexible Einbaukonzepte im Maschinenbau. Da das Lager konserviert und ohne Schmierbohrung ausgeführt ist, stimmen Sie den Schmierstoff exakt auf das geforderte Drehzahlprofil und das Wartungsintervall ab.

Welche Vorteile bieten Hartgewebekäfig und P2-Toleranz bei diesem Lager?

Bei schnellen Rotationsbewegungen sorgt der Hartgewebekäfig für geringe Eigenreibung und minimiert die Wärmeentwicklung in der Lagerstelle. Die engen Fertigungstoleranzen - am Innenring genauer als P2 bzw. ABEC 9 und am Außenring genauer als P4 bzw. ABEC 7 - unterstützen einen minimalen Rundlauffehler bei anspruchsvollen Bearbeitungsschritten. Eine leichte werksseitige Vorspannung stabilisiert den Wälzkörpersatz von Beginn an. Achten Sie bei der Montage der offenen Konstruktion auf ein sauberes Gehäuseumfeld.

Welche Abmessungen kennzeichnen das Spindellager 719USO45 .A21.0/I.L?

Dieses zweireihige Spindellager besitzt eine Bohrung von 45 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm sowie eine Gesamtbreite von 24 mm. Dank dieser Maße eignet sich das Bauteil für kompakte Spindellagerungen im Werkzeugmaschinenbau. Sowohl die Laufringe als auch die Wälzkörper bestehen aus Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6.

Welche Funktion erfüllt der Druckwinkel von 21 Grad?

Der Druckwinkel von 21 Grad bestimmt die Wirkungslinie der Lastübertragung im Lager. Bei dieser Geometrie nimmt das Spindellager Radialkräfte und gerichtete Axialkräfte stabil auf. Gegenüber kleineren Druckwinkeln erhöht sich die axiale Steifigkeit, was die Führungsgenauigkeit rotierender Werkzeugspindeln gezielt unterstützt.

Was bedeuten die Toleranzklassen P2 und P4 bei diesem Lager?

Toleranzklassen definieren die zulässigen Rundlauf- und Maßabweichungen. Am Innenring liegt die Genauigkeit über der Klasse P2 (ABEC 9), am Außenring über P4 (ABEC 7). Diese feinen Fertigungsgrenzen reduzieren Schwingungen im Spindelbetrieb und ermöglichen eine exakte Führung der Welle bei geringstem Radialschlag.

Warum wird bei dieser Ausführung ein Hartgewebekäfig eingesetzt?

Ein Käfig aus Hartgewebe zeichnet sich durch geringes Eigengewicht, dämpfende Materialeigenschaften und geringe Reibungswiderstände aus. Gegenüber metallischen Massivkäfigen reduziert der Werkstoff Fliehkräfte bei höheren Drehzahlen. Zudem unterstützt das Gewebematerial ein stabiles Schmierverhalten der Wälzkörper während des Betriebs.

Wie erfolgt die Schmierung bei der offenen Bauweise?

Das Spindellager ist werksseitig konserviert und ohne Schmierbohrung ausgeführt. Vor der Inbetriebnahme bringen Sie das für Ihre Spindelanwendung freigegebene Fett oder Schmieröl ein. Da das Lager ungedichtet ist, übernimmt die umgebende Gehäusekonstruktion den Schutz vor eindringenden Partikeln und Feuchtigkeit.

Für welchen Temperaturbereich ist das Spindellager ausgelegt?

Das Lager eignet sich für einen Betriebstemperaturbereich von -40 bis +110 Grad Celsius. Ringe, Wälzkörper und der Hartgewebekäfig sind formbeständig auf diese thermischen Bedingungen ausgelegt. Stimmen Sie das gewählte Schmiermittel auf die spezifische Betriebstemperatur und die anliegende Drehzahl ab.

UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
Kienhorststr. 53, 13403 Berlin, Germany
info@ukf.de, https://www.ukf.de/de/impressum

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