UKF
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Das Spindellager 719USS45 .A21.0/I.S von UKF GmbH bietet mit 45x68x12 mm und hoher Vorspannung hohe Präzision für anspruchsvolle Werkzeugspindeln.
Das Spindellager 719USS45 .A21.0/I.S ist ein einreihiges Hochpräzisions-Wälzlager für spindelgeführte Industrieanwendungen. Mit einer Bohrung von 45 mm, einem Außendurchmesser von 68 mm sowie einer Breite von 12 mm eignet sich das Bauteil für kompakte Einbauräume. Der Hersteller UKF GmbH fertigt dieses Modell aus Standard-Wälzlagerstahl (100Cr6) mit einem formstabilen Hartgewebekäfig. Durch die universelle Einsetzbarkeit als Einzellager unterstützt die Konstruktion flexible Lagersätze in der Werkzeugmaschinen- und Spindeltechnik.
Dieses Spindellager kommt vor allem in Spindellagerungen zum Einsatz, bei denen definierte Rundlauftoleranzen und axiale Steifigkeit gefordert sind. Durch den Druckwinkel von 21 Grad nimmt das Lager kombinierte radiale und axiale Belastungen in einer Richtung auf. Die hohe Vorspannung bewirkt eine steife Lagerung unter Last. Bei Betriebstemperaturen von -40 bis +110 Grad deckt das Bauteil thermisch anspruchsvolle Arbeitszyklen ab.
Für Konstruktion und Instandhaltung spielen die Fertigungstoleranzen eine entscheidende Rolle. Der Innenring ist genauer als P2 (ABEC 9) ausgeführt, während der Außenring Toleranzen genauer als P4 (ABEC 7) einhält. Als offenes Lager besitzt diese Ausführung keine integrierte Dichtung und wird konserviert ohne Schmierbohrung geliefert. Achten Sie bei der Montage auf ein sauberes Umfeld sowie eine externe Abdichtung der Spindeleinheit, um den Schmierstoff vor Verunreinigungen zu schützen.
Das Lager besitzt einen Innendurchmesser von 45 mm, einen Außendurchmesser von 68 mm und eine Baubreite von 12 mm. Dank dieser genormten Abmessungen lässt sich das Wälzlager passgenau in entsprechende Spindelgehäuse und auf Präzisionswellen montieren. Vor dem Einbau empfiehlt sich der Abgleich der vorhandenen Lagersitzmaße an der Maschine.
Der Druckwinkel von 21 Grad bestimmt die Lastübertragung zwischen Wälzkörpern und Laufbahn. Er erlaubt die kombinierte Aufnahme von Radialkräften und einseitig wirkenden Axialkräften. Im Vergleich zu flacheren Druckwinkeln nimmt diese Geometrie höhere Axiallasten auf und unterstützt eine exakte Führungsgenauigkeit schnelllaufender Spindelsysteme.
Eine hohe Vorspannung eliminiert das Lagerspiel vollständig und erhöht die Steifigkeit des Gesamtsystems. Dadurch verringern sich elastische Verformungen unter Belastung, was die Bearbeitungsgenauigkeit von Werkzeugmaschinen steigert. Zudem unterstützt die Vorspannung einen definierten Lauf der Wälzkörper auf den Laufbahnen bei raschen Lastwechseln.
Dieses Lager wird im Lieferzustand konserviert und ohne werkseitige Fettfüllung oder Schmierbohrung ausgeliefert. Da keine berührenden Dichtscheiben verbaut sind, erfolgt die Schmierung über das Gehäusesystem. Anwender nutzen dafür je nach Drehzahl und Konstruktion eine gezielte Fettschmierung oder eine externe Ölversorgung mit entsprechender Abdichtung des Spindelgehäuses.
Hartgewebekäfige weisen ein geringes Eigengewicht bei hoher mechanischer Festigkeit auf. Das Material verhält sich schwingungsdämpfend und zeigt ein günstiges Notlaufverhalten bei Mangelschmierung. In Spindellagern reduziert die geringe Käfigmasse die Fliehkräfte bei hohen Umlaufgeschwindigkeiten, was die thermische Belastung im Dauerbetrieb mindert.
Der zulässige Temperaturbereich reicht von -40 bis +110 Grad Celsius. Sowohl der Standard-Wälzlagerstahl 100Cr6 als auch der Hartgewebekäfig sind für diesen thermischen Einsatzbereich ausgelegt. Für einen störungsfreien Betrieb sollte der gewählte Schmierstoff ebenfalls für die im Spindelgehäuse auftretenden Betriebstemperaturen spezifiziert sein.
UKF Universal-Kugellager-Fabrik GmbH
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