99212 Speedi-Sleeves von SKF
99212 Speedi-Sleeves von SKF

SKF

Speedi-Sleeves SKF 99212

Technische Daten
 
Innendurchmesser
53,975 mm
Außendurchmesser
61,519 mm
Breite
19,837 mm
Material
nichtrostender Stahl
Gewicht
0,047 kg
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Speedi-Sleeves SKF 99212
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Speedi-Sleeves SKF 99212

Speedi-Sleeve 99212 von SKF aus nichtrostendem Stahl erneuert eingelaufene Wellenoberflächen mit 53,975 mm Durchmesser zügig und passgenau.

Speedi-Sleeve 99212 ist eine dünnwandige Wellenreparaturhülse von SKF, die verschlissene Dichtungslaufbahnen ohne aufwendiges Nacharbeiten instand setzt. Das Bauteil besteht aus nichtrostendem Stahl und bietet Radial-Wellendichtringen wieder eine glatte, voll funktionsfähige Gegenlauffläche. Mit einer Bohrung von 53,975 mm, einem Außendurchmesser von 61,519 mm am Montageflansch und einer Breite von 19,837 mm eignet sich diese Lösung für industrielle Reparaturen und anspruchsvolle Umgebungen. Werkstattleiter wie Instandhalter sparen dadurch wertvolle Stillstandszeit.

Wofür eignet sich die Wellenreparaturhülse Speedi-Sleeve 99212?

Eingelaufene Dichtsitze auf rotierenden Wellen führen häufig zu Schmiermittelverlust oder Schmutzeintritt. Die Hülse dient dazu, beschädigte Laufflächen direkt vor Ort instand zu setzen, ohne die Welle abzudrehen oder auszutauschen. Durch die Fertigung aus nichtrostendem Stahl eignet sich das Bauteil besonders für Umgebungen, in denen Feuchtigkeit auftreten kann. Typische Einsatzbereiche finden sich an Wellenlagerungen im allgemeinen Maschinenbau mit einem Sitzdurchmesser von 53,975 mm.

Worauf kommt es beim Einsatz der Hülse aus nichtrostendem Stahl an?

Vor der Montage empfiehlt sich die Prüfung des Sitzdurchmessers an einer unbeschädigten Wellenpartie. Der Wellendurchmesser muss zur Nennbohrung von 53,975 mm passen, damit der erforderliche Presssitz ohne Klebstoff hält. Tiefe Rillen lassen sich zuvor mit geeigneter Spachtelmasse auffüllen und glätten. Dank des rostfreien Stahls eignet sich die Hülse für korrosionsgefährdete Baugruppen, während die Breite von 19,837 mm eine passende Gegenlauffläche für gängige Dichtringe bietet.

Was ist eine SKF Speedi-Sleeve 99212?

Die Reparaturhülse dient der zeitsparenden Wiederherstellung eingelaufener Wellenoberflächen. Sie wird direkt über den verschlissenen Sitz geschoben, sodass Radial-Wellendichtringe wieder auf einer intakten Gegenlauffläche arbeiten. Eine aufwendige mechanische Nachbearbeitung der Welle erübrigt sich dadurch in den meisten Instandhaltungsfällen.

Welche Maße hat die Hülse Speedi-Sleeve 99212?

Die Hülse weist einen Innendurchmesser beziehungsweise eine Bohrung von 53,975 mm auf und ist für passende Wellendurchmesser vorgesehen. Die Gesamtbreite beträgt 19,837 mm, während der Flanschdurchmesser außen bei 61,519 mm liegt. Diese Abmessungen ermöglichen, dass standardmäßige Radial-Wellendichtringe mit derselben Nennweite problemlos auf der neuen Hülse abdichten.

Welche Vorteile bietet der nichtrostende Stahl bei dieser Ausführung?

Nichtrostender Stahl verleiht der Reparaturoberfläche eine hohe Beständigkeit gegenüber korrosiven Einflüssen und Umgebungsfeuchtigkeit. In feuchten Betriebsumgebungen oder bei Kontakt mit aggressiven Medien verhindert der Werkstoff frühzeitigen Rostbefall auf der Dichtlippen-Laufbahn. Dadurch bleibt die Gegenlauffläche des Wellendichtrings intakt, was die Standzeit der gesamten Dichtungsanordnung positiv beeinflusst.

Muss der Montageflansch nach dem Aufpressen entfernt werden?

Der Abreißflansch erleichtert das gleichmäßige Aufschieben der Hülse mittels des zugehörigen Montagewerkzeugs auf den Wellensitz. Falls der Flansch im Betrieb an benachbarten Bauteilen wie Lagern oder Gehäusewänden streifen würde, lässt er sich an der vorbereiteten Sollbruchstelle abtrennen. Bleibt im Einbauraum ausreichend axialer Freiraum vorhanden, kann der Flansch an der Hülse verbleiben.

Wie bereiten Sie die Welle für die Montage vor?

Reinigen und entgraten Sie die Welle vor dem Aufschieben gründlich von Schmutz, Rost und Ablagerungen. Tiefe Einlaufspuren lassen sich mit einer geeigneten Spachtelmasse ausgleichen und bündig abziehen, bevor die Hülse aufgezogen wird. Messen Sie den Wellendurchmesser vorab an mehreren Stellen der unbeschädigten Fläche nach, um den korrekten Sitz zu prüfen.

Können Sie nach der Montage dieselbe Dichtungsgröße weiterverwenden?

Aufgrund der geringen Wandstärke der Hülse bleibt der ursprüngliche Wellendurchmesser nahezu unverändert erhalten. Für die Abdichtung lässt sich daher weiterhin ein Radial-Wellendichtring mit dem Nennmaß von 53,975 mm einsetzen. Der Wechsel auf eine Sondergröße oder eine andere Dichtungsabmessung ist in der Regel nicht erforderlich.

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