TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 6,37 € | 121,31 € |
| 20 | 12,76 € | 114,92 € |
Spann-Gehäuseeinheit UCT214 von TIMKEN aus Grauguss mit 70 mm Bohrung und Wellenfixierung über Gewindestifte für Lagerungen im Maschinen- und Anlagenbau.
Die Spann-Gehäuseeinheit UCT214 verbindet ein Gehäuse aus Grauguss mit einem Lagereinsatz aus Wälzlagerstahl. Entwickelt wurde diese einbaufertige Komponente für Führungsschienen, Spannvorrichtungen und bewegliche Lagerungen, bei denen Wellen nachgeführt oder gespannt werden. Der Innendurchmesser beträgt 70 mm. Bei Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad bleibt die mechanische Belastbarkeit der Werkstoffe erhalten. Die Montage erfolgt direkt in die vorgesehene Rahmenkonstruktion.
Typische Einsatzbereiche dieser Spann-Gehäuseeinheit UCT214 finden sich in Spannvorrichtungen und verstellbaren Führungssystemen. Überall dort, wo Achsabstände betriebsbedingt variiert oder Riemen und Ketten nachjustiert werden müssen, übernimmt die Führung im Gehäuse die nötige Bewegung. Das schwingungsdämpfende Graugussgehäuse nimmt mechanische Stoßbelastungen auf. In Verbindung mit dem verschleißfesten Wälzlagerstahl der Lagerringe ist die Einheit für radiale Kräfte in industriellen Umgebungen ausgelegt.
Die Fixierung auf der rotierenden Welle geschieht bei der Spann-Gehäuseeinheit UCT214 über integrierte Gewindestifte im verlängerten Innenring. Beim Anziehen pressen sich die Spitzen der Stifte kraftschlüssig auf die Wellenoberfläche mit 70 mm Durchmesser. Diese Verbindung wirkt einem axialen Wandern des Lagers unter Betriebsbelastung entgegen. Die Konstruktion erlaubt eine Montage und Demontage ohne aufwendige Wellenschultern oder Sicherungsringe, was den baulichen Aufwand reduziert.
Das Bauteil kombiniert ein Gehäuse aus Grauguss mit einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl für verstellbare Wellenführungen mit 70 mm Durchmesser. Durch die Bauform nimmt die Einheit betriebliche Radiallasten auf und erlaubt das kontrollierte Nachspannen gelagerter Wellen.
Vorgesehen ist diese Einheit für Wellen mit einem Nenndurchmesser von 70 mm. Der verlängerte Innenring des montierten Wälzlagers umschließt die Welle passgenau. Die mechanische Arretierung erfolgt über Gewindestifte, die eine kraftschlüssige Verbindung zur Welle herstellen.
Zulässig ist ein thermischer Einsatzbereich von -20 bis +120 Grad. Bei Umgebungstemperaturen innerhalb dieses Spektrums behalten Graugussgehäuse und Lagerstahl ihre mechanischen Festigkeitseigenschaften für den regulären Dauerbetrieb bei.
Das Gehäuse wird auf die zylindrische Welle mit 70 mm Durchmesser geschoben und in der Führungsnut positioniert. Anschließend werden die Gewindestifte im Innenring wechselweise angezogen, um den Lagerring auf der Welle zu verspannen und axialem Verschieben im Betrieb entgegenzuwirken.
Grauguss zeichnet sich durch Formstabilität und dämpfende Eigenschaften gegenüber Schwingungen aus. Das einteilige Gussgehäuse nimmt einwirkende Kräfte auf und schützt das innenliegende Wälzlager vor mechanischen Verformungen unter Betriebsbelastung.
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