NKE
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| 30 | 6,58 € | 59,17 € |
Die Spann-Gehäuseeinheit UCT310 von NKE Steyr mit 50 mm Bohrung kombiniert ein solides Graugussgehäuse mit Wälzlagerstahl für geführte Linearverstellungen im Maschinenbau.
Die Spann-Gehäuseeinheit UCT310 dient als einbaufertige Baugruppe für bewegliche Wellenlagerungen. Bei diesem Modell stammt das Lager von NKE Steyr. Das dunkelgraue Gehäuse aus Grauguss nimmt einen Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl auf, der für Wellen mit 50 mm Durchmesser ausgelegt ist. Zwei integrierte Gewindestifte ermöglichen die unkomplizierte Arretierung auf der Welle. Dank der Kombination aus mechanischer Stabilität und abgestimmter Dichtungstechnologie bietet die Einheit eine praxisgerechte Lösung für industrielle Dauerbelastungen.
Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform vorrangig in Kettentrieben, Bandförderern und mechanischen Verstellschlitten. Die Gehäuseausführung UCT besitzt seitliche Führungsnuten, die eine lineare Verschiebung entlang von Rahmenkonstruktionen erlauben. Dadurch lässt sich der Achsabstand bei Riemen- oder Förderbandantrieben flexibel nachjustieren. Mit einem Temperatureinsatzbereich von -20 bis +120 Grad deckt die Baugruppe typische Betriebsbedingungen in Förderanlagen und verstellbaren Führungssystemen ab.
Die Dichtung mit Schleuderscheibe schützt das Wälzlager wirksam vor externen Verunreinigungen. Während die elastische Dichtlippe das Austreten von Schmierfett verhindert, rotiert die metallische Schleuderscheibe mit dem Innenring. Aufprallender Schmutz, Abrieb oder Feuchtigkeit werden durch die Zentrifugalkraft abgewiesen, bevor sie die Dichtlippe erreichen. Achten Sie bei der Montage auf das gleichmäßige Anziehen der Gewindestifte, um einen spannungsfreien Rundlauf auf der 50-mm-Welle zu unterstützen.
Eine verstellbare Gehäuselagerung für Wellendurchmesser von 50 mm, die speziell für geführte Linearbewegungen konzipiert ist. Die Baureihe UCT besitzt seitliche Nuten, über die sich das Gehäuse in Führungsschienen verschieben lässt. Typischerweise dient diese Einheit dem Spannen von Förderbändern oder Antriebsketten.
Die Fixierung erfolgt über im Innenring integrierte Gewindestifte. Diese Stifte werden radial auf die Welle angezogen und klemmen den Lagerring kraftschlüssig fest. Für einen zuverlässigen Sitz empfiehlt sich die Montage auf präzise gefertigten Vollwellen ohne Unwuchten oder Gratbildung.
Das Gehäuse besteht aus schwingungsdämpfendem Grauguss mit dunkelgrauer Oberfläche, während das eigentliche Lager aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt ist. Diese Materialpaarung verleiht der Komponente hohe Formstabilität gegenüber radialen Prozesskräften und sorgt für einen ruhigen Lauf der Wälzkörper.
Dieses Dichtsystem kombiniert eine berührende Dichtlippe mit einer vorgelagerten Metallscheibe. Die rotierende Schleuderscheibe hält grobe Partikel, Staub und Spritzwasser mechanisch ab, indem sie Fremdkörper durch die Drehung nach außen ablenkt. Dies schützt den Schmierstoff im Lagerinneren vor vorzeitiger Verunreinigung.
Die Einheit ist für Dauertemperaturen von -20 bis +120 Grad ausgelegt. Dieser thermische Bereich deckt die Mehrzahl industrieller Anwendungen in der Fördertechnik, im allgemeinen Maschinenbau sowie in Werkstattbereichen ab, ohne dass thermische Sonderfette erforderlich werden.
Die Führungsnuten des Graugussgehäuses müssen parallel zur Bewegungsrichtung in den Spannrahmen eingepasst werden. Ein Verkanten führt zu erhöhter Reibung an den Gehäuseflanken. Das integrierte Spannlager kann moderate Fluchtungsfehler der Welle ausgleichen, die Linearführung selbst sollte jedoch spielfrei montiert sein.
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