TIMKEN
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 10 | 8,58 € | 163,03 € |
| 20 | 17,16 € | 154,45 € |
Die Spann-Gehäuseeinheit UCT312 von TIMKEN bietet ein Graugussgehäuse mit 60 mm Bohrung und Gewindestiftbefestigung für anspruchsvolle Industrieanwendungen.
Die Spann-Gehäuseeinheit UCT312 verbindet ein formstabiles Gehäuse aus Grauguss mit einem Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Ausgelegt für Wellen mit 60 mm Durchmesser, nimmt die Einheit radiale Führungskräfte auf und gleicht Fluchtungsfehler konstruktionsbedingt aus. Bei industriellen Anlagen trägt das Bauteil zu einer belastbaren Wellenlagerung bei. Durch die Auslegung auf Betriebstemperaturen von -20 bis +120 Grad deckt das Fabrikat von TIMKEN gängige Einsatzumgebungen im Maschinen- und Anlagenbau praxisgerecht ab.
Typischerweise dient die Spann-Gehäuseeinheit UCT312 als Spannlagerung zur Band- oder Riemenspannung sowie in linearen Verstellführungen. Die seitlichen Führungsnuten des Gehäuses ermöglichen das gezielte Verschieben der gesamten Lagereinheit entlang von Spannschienen. Konstrukteure und Instandhalter nutzen diese Bauform in Förderanlagen, Antriebssträngen und Spannstationen, bei denen Wellen im laufenden Betrieb nachjustiert werden müssen. Der Werkstoff Grauguss dämpft auftretende Vibrationen im System und stützt das Lager gegen mechanische Stoßbelastungen.
Bei der Spann-Gehäuseeinheit UCT312 klemmen Gewindestifte den Innenring direkt auf der Welle mit 60 mm Durchmesser fest. Diese Methode erlaubt eine unkomplizierte Montage ohne zusätzliche Spannhülsen. Sie eignet sich für wechselnde oder gleichförmige Drehrichtungen bei industrietypischen Drehzahlen. Für die sichere Kraftübertragung empfiehlt sich eine Welle mit passender Maßtoleranz. Das Lagergehäuse aus Grauguss bietet bei sachgerechter Montage die notwendige Steifigkeit, um Axialkräfte der Wellenfixierung ohne Verformung aufzunehmen.
Eine einbaufertige Kombination aus einem Spanngehäuse aus Grauguss und einem integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl bildet den Kern dieser Einheit. Sie besitzt eine 60 mm Bohrung zur direkten Wellenaufnahme. Durch die Gehäuseform lässt sich das Bauteil in Führungen verschieben, um Ketten, Riemen oder Förderbänder gezielt nachzuspannen.
Die Arretierung auf der Welle erfolgt über Gewindestifte im verlängerten Innenring des Lagereinsatzes. Beim Festziehen drücken sich die Spitzen der Stifte auf die Welle und verhindern ein axiales Verrutschen sowie Verdrehen. Dies erlaubt eine zügige Montage und Demontage direkt am Einsatzort ohne Spezialwerkzeug.
Für den Einsatz ist ein Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad vorgesehen. Dieser thermische Rahmen genügt für die Mehrzahl industrieller Fertigungsprozesse, Förderanlagen und Getriebeanbindungen, sofern die Schmierung auf die jeweiligen betrieblichen Umgebungsbedingungen abgestimmt bleibt.
Das Gehäuse besteht aus Grauguss, der über gute Schwingungsdämpfungseigenschaften und eine hohe Formstabilität verfügt. Der eigentliche Lagereinsatz ist aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Materialkombination bietet mechanische Festigkeit für den täglichen Dauerbetrieb unter anspruchsvollen Bedingungen in industriellen Produktionsanlagen.
Vor dem Festziehen der Gewindestifte empfiehlt sich das Prüfen des sauberen Sitzes auf der Welle sowie die Ausrichtung der Führungsnuten. Die Welle sollte gratfrei sein, damit der Innenring ohne Verkanten aufgeschoben werden kann. Ein gleichmäßiges Anziehen der Gewindestifte trägt zu einer gleichmäßigen Klemmkraft bei.
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