FAG
| Mengenstaffel | Ihr Rabatt | Stückpreis |
|---|---|---|
| 25 | 1,10 € | 20,97 € |
| 35 | 2,21 € | 19,86 € |
Das Gehäuse aus Grauguss nimmt den integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl auf. Dank des Bohrungsdurchmessers von 22,23 mm passt die Baugruppe exakt auf entsprechende Wellenabmessungen. Die Einheit lässt sich direkt an der Konstruktion montieren; die Arretierung des Innenrings auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte.
FAG konzipierte diese Ausführung für geführte Linearbewegungen. Die seitlichen Führungsnuten des UCT-Spanngehäuses erlauben ein gezieltes Verschieben der Einheit entlang des Führungsrahmens, beispielsweise zum Einstellen und Nachspannen mechanischer Spannvorrichtungen oder Förderelemente. Der zulässige Temperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius, wodurch die Einheit in anspruchsvollen Umgebungen arbeitet. Die Kombination aus Grauguss und Wälzlagerstahl nimmt radiale Belastungen im Betrieb auf.
Schmutzpartikel und Feuchtigkeit können die Funktion von Wälzkörpern beeinträchtigen. Bei dieser Bauform schützt eine Dichtung mit vorgesetzter Schleuderscheibe das Innere des Lagereinsatzes. Die mitrotierende Schleuderscheibe lenkt gröbere Fremdkörper durch die Fliehkraft nach außen ab, während das Schmiermittel im Lagerraum verbleibt. Zur Befestigung werden die Gewindestifte angezogen, um axialen Schlupf auf der 22,23-mm-Welle zu unterbinden.
Die Gehäuseeinheit weist einen Bohrungsdurchmesser von 22,23 mm auf. Dieses Maß entspricht dem Durchmesser der aufzunehmenden Welle. Vor dem Einbau empfiehlt sich die Prüfung des Wellensitzes, um ein passgenaues Aufschieben und einen korrekten Sitz bei der Befestigung über die Gewindestifte zu gewährleisten.
Das tragende Gehäuse besteht aus Grauguss, der mechanische Stabilität bietet. Der integrierte Lagereinsatz ist aus Standard-Wälzlagerstahl gefertigt. Diese Materialkombination von FAG ist für radiale Belastungen im industriellen Maschinen- und Anlagenbau ausgelegt.
Der zulässige Betriebsbereich liegt zwischen -20 und +120 Grad Celsius. Innerhalb dieser Spanne behalten die Bauteile und Dichtungselemente ihre vorgesehene Funktionsfähigkeit. Bei Anwendungen nahe den Grenzwerten sollten die Einsatzbedingungen und Intervalle entsprechend abgestimmt werden.
Die Befestigung erfolgt über Gewindestifte im Innenring des Lagers. Beim Anziehen drücken sich die Stifte gegen die Welle und verhindern ein axiales Verrutschen sowie Verdrehen. Passendes Werkzeug ermöglicht ein gleichmäßiges Anziehen der Gewindestifte zur Sicherung des Lagersitzes.
Die vorgelagerte Schleuderscheibe ergänzt das Dichtsystem gegen mechanische Einwirkungen von außen. Bei Wellenumdrehung lenkt sie Schmutzpartikel und Spritzwasser aktiv ab. Dadurch wird die Dichtwirkung unterstützt und das Schmiermittel im Lagereinsatz geschützt.
Spannlagergehäuse vom Typ UCT verfügen über parallele Führungsnuten am Gehäusekörper. Diese Nuten ermöglichen ein geführtes Verschieben der gesamten Einheit in einem Rahmen. Dies dient in der Praxis vor allem Spannstationen, um Wellenabstände bei Bandförderern oder Kettenantrieben nachzustellen.
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