NKE
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| 30 | 4,50 € | 40,56 € |
Spann-Gehäuseeinheit UCT211-203 von NKE Steyr mit 55,56 mm Bohrung: Grauguss-Lagereinheit mit Schleuderscheibe für lineare Führungsanwendungen im Maschinenbau.
Die Spann-Gehäuseeinheit UCT211-203 verbindet ein Gehäuse aus Grauguss mit einem integrierten Lagereinsatz aus Standard-Wälzlagerstahl. Diese montagefertige Einheit von NKE Steyr nimmt eine Welle mit 55,56 mm Durchmesser auf. Die dunkle Farbgebung in Dunkelgrau fügt sich unauffällig in industrielle Konstruktionen ein. Ausgelegt für die gezielte Führung entlang von Spannschienen, erleichtert die Baugruppe das Nachspannen und Ausrichten von Wellensträngen in betrieblichen Anlagen.
Konstrukteure greifen bevorzugt bei Bandantrieben, Förderstrecken und Spannstationen auf diese Einheit zurück. Die UCT-Ausführung besitzt seitliche Führungsnuten, wodurch sich das gesamte Gehäuse gezielt verschieben lässt. Typische Einsatzfälle sind Riemen- und Kettenspanner, bei denen regelmäßiges Nachstellen mechanischer Spannungen erforderlich ist. Durch die Kombination aus Grauguss und Wälzlagerstahl nimmt die Gehäuseeinheit mittlere bis hohe Radiallasten auf und gleicht montagebedingte Fluchtungsfehler der Welle über die sphärische Lagerpassung aus.
Verschmutzungen und Feuchtigkeit verkürzen die Lebensdauer von Lagern erheblich. Bei dieser Ausführung schirmt eine Dichtung mit vorgesetzter Schleuderscheibe den Innenbereich wirkungsvoll ab. Die rotierende Scheibe schleudert Schmutzpartikel und Spritzwasser durch die Fliehkraft nach außen ab, bevor Fremdkörper an die primäre Dichtlippe gelangen. Die Befestigung auf der Welle erfolgt über integrierte Gewindestifte im verlängerten Innenring. Der zulässige Betriebstemperaturbereich reicht von -20 bis +120 Grad Celsius.
Die Bohrung des Lagereinsatzes beträgt 55,56 mm. Zur Kraftübertragung wird die Welle direkt im Innenring über Gewindestifte geklemmt. Eine saubere, gratfreie Wellenoberfläche im Spannbereich unterstützt dabei den zuverlässigen Sitz der Baugruppe.
Das Kürzel UCT bezeichnet eine Spann-Gehäuseeinheit mit seitlichen Führungsnuten, oft auch als Spannlagergehäuse oder Schlittenlager bezeichnet. Diese Gehäuseform dient dazu, Wellen linear verschiebbar zu lagern. Sie findet sich vor allem in Spannvorrichtungen für Riemen, Transportbänder oder Kettenführungen.
Die Gehäuseeinheit ist für einen Temperaturbereich von -20 bis +120 Grad Celsius ausgelegt. Dieser thermische Spielraum deckt übliche Industrieumgebungen vollständig ab. Bei Einsätzen nahe den Grenzwerten sollten die Schmierintervalle entsprechend an die thermische Belastung angepasst werden.
Die Schleuderscheibe rotiert mit dem Innenring und bildet eine zusätzliche mechanische Barriere vor der eigentlichen Lagerdichtung. Gröberer Staub, feine Späne sowie Spritzwasser werden durch die entstehende Rotationskraft nach außen weggeschleudert. Dies entlastet die Dichtlippe und schützt den Innenbereich der Einheit.
Das dunkelgraue Gehäuse wird aus schwingungsdämpfendem Grauguss gefertigt, der mechanische Belastungen stabil aufnimmt. Der darin montierte Lagereinsatz besteht aus gehärtetem Standard-Wälzlagerstahl. Diese Werkstoffpaarung bietet eine praxiserprobte Kombination aus Formstabilität für das Gehäuse und hoher Verschleißfestigkeit für die Wälzkörper.
Die Fixierung erfolgt über Gewindestifte, die im Innenring des Lagers eingelassen sind. Beim Anziehen pressen sich die Spitzen auf die Welle und verhindern ein axiales Verrutschen sowie das Wandern der Welle. Diese Methode ermöglicht eine zeitsparende Montage ohne spezielle Spannhülsen.
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